Do, 15:18 Uhr
19.12.2002
ZAN: Landkreis reagierte nicht
NordhausenMühlhausen (nnz). Der Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen (ZAN) hat jetzt auf die Intentionen des Landkreises Nordhausen reagiert. Vor allem wurde auf die rechtliche Situation der Deponie in Nentzelsrode aufmerksam gemacht.
Verbandsvorsitzender Dr. Werner Henning sieht sich veranlasst, eine Klarstellung in Bezug auf unterschiedliche Berichte und Kommentierungen vorzunehmen. Henning verweist darin, dass im Abfallwirtschaftskonzept des ZAN festgelegt wurde, dass die Zuständigkeit der Deponien in Nenzelsrode und Beinrode (Eichsfeld) nicht beim Verband liege. Im Jahr 2000 soll dem Landkreis Nordhausen angeboten worden sein, die Deponie durch den ZAN zu übernehmen. Im Oktober 2000 habe der Landkreis Nordhausen schriftlich geantwortet, dass es noch diverse Beratungen in den politischen Gremien geben müsse. Eine Erklärung des Verbandsmitgliedes Nordhausen bzw. ein Angebot zur Deponieübernahme hat der ZAN bis heute nicht erhalten, so Dr. Henning.
Weiterhin merkt der ZAN-Chef an, dass es stets Konsens über Technik- und Stoffoffenheit einer oder mehrerer Behandlungsanlagen gegeben haben soll. Zwar wurden im Abfallwirtschaftskonzept Präferenzen zur Behandlungstechnologie und möglichen Standorten zur Errichtung von Anlagen fixiert, aber nicht im Sinne von Ausschließlichkeit, heißt es in einer ZAN-Pressemitteilung. Und schließlich kommt Henning zu der Auffassung, dass der Landkreis Nordhausen jederzeit die Möglichkeit gehabt habe, den Bietern die Nutzung des Deponievolumens in Abhängigkeit der jeweilig angebotenen technischen Konzeption zu offerieren. Dazu hätten die Bietergespräche sowie bilaterale Kontakte genutzt werden können.
Autor: nnzVerbandsvorsitzender Dr. Werner Henning sieht sich veranlasst, eine Klarstellung in Bezug auf unterschiedliche Berichte und Kommentierungen vorzunehmen. Henning verweist darin, dass im Abfallwirtschaftskonzept des ZAN festgelegt wurde, dass die Zuständigkeit der Deponien in Nenzelsrode und Beinrode (Eichsfeld) nicht beim Verband liege. Im Jahr 2000 soll dem Landkreis Nordhausen angeboten worden sein, die Deponie durch den ZAN zu übernehmen. Im Oktober 2000 habe der Landkreis Nordhausen schriftlich geantwortet, dass es noch diverse Beratungen in den politischen Gremien geben müsse. Eine Erklärung des Verbandsmitgliedes Nordhausen bzw. ein Angebot zur Deponieübernahme hat der ZAN bis heute nicht erhalten, so Dr. Henning.
Weiterhin merkt der ZAN-Chef an, dass es stets Konsens über Technik- und Stoffoffenheit einer oder mehrerer Behandlungsanlagen gegeben haben soll. Zwar wurden im Abfallwirtschaftskonzept Präferenzen zur Behandlungstechnologie und möglichen Standorten zur Errichtung von Anlagen fixiert, aber nicht im Sinne von Ausschließlichkeit, heißt es in einer ZAN-Pressemitteilung. Und schließlich kommt Henning zu der Auffassung, dass der Landkreis Nordhausen jederzeit die Möglichkeit gehabt habe, den Bietern die Nutzung des Deponievolumens in Abhängigkeit der jeweilig angebotenen technischen Konzeption zu offerieren. Dazu hätten die Bietergespräche sowie bilaterale Kontakte genutzt werden können.

