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Mi, 07:00 Uhr
03.03.2010

Sie schicken Waren durch die ganze Welt.....

Tony Zwirnmann (23) und Manuela Sachse (25) sind zwei angehende Kaufleute für Speditions- und Logistikdienstleistung. Sie verrichten zwar in ihren Ausbildungsbetrieben unterschiedliche Arbeiten, müssen sich aber in der Berufsschule mit den gleichen Schwerpunkten beschäftigen...

Gut vorbereitet (Foto: H. Wedde) Gut vorbereitet (Foto: H. Wedde)

Auch wenn die Chancen einer Übernahme gut stehen, weiß ja niemand, wo er in späteren Jahren einmal arbeiten wird. Deshalb stehen in der schulischen Ausbildung Kenntnisse in der Luftfahrt, See- und Binnenschifffahrt auf der gleichen Stufe mit Kenntnissen im Straßen- und Schienentransport. Ein sicheres und anwendungsbereites Wissen im Handelsrecht ist genauso wichtig, wie in den Gefahrgutbestimmungen und den Anforderungen an die Ladungssicherung. Im Ausbildungsbetrieb lernen beide u.a. permanenten Kundenkontakt zu pflegen, Neukunden zu aquirieren und Angebote zu erstellen.

Tony (Foto: H. Wedde) Tony (Foto: H. Wedde) Manuela absolviert gegenwärtig im Rahmen ihrer Ausbildung bei der Spedition Kielholz & Rybicki ein mehrwöchiges Praktikum in der Firma Thimm Schertler Verpackungssysteme, um ihre Kenntnisse im Versand zu erweitern. Lagerorganisation, Rechnungskontierung und Wechselbrückendisposition sind einige Schwerpunkt der praktischen Ausbildung von Tony bei der Otto Logistik GmbH in Nordhausen. Beide müssen viel Feingefühl im Umgang mit den Kunden und den Kraftfahrern an den Tag legen und oft spontan und flexibel reagieren. Neben Fremdsprachenkenntnissen gehören auch gute geografische und landeskundliche Kenntnisse zu ihrem Handwerkszeug.

Manuela (Foto: H. Wedde) Manuela (Foto: H. Wedde) Beide bedauern die Entscheidung von Schulamt und Kultusministerium, die Auszubildenden aus der Nordhäuser Region wegen zu geringer Schülerzahlen nach Erfurt zu schicken.

Sie finden die Lernatmosphäre an der Staatlichen Berufsbildenden Schule für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft in Nordhausen ganz toll und hoffen darauf, dass es vielleicht doch noch möglich ist, die Ausbildung trotzdem alle zwei Jahre in Nordhausen stattfinden zu lassen. Dadurch könnte der Ausbildungsstandort Nordhausen auch für künftige Spediteure erhalten bleiben. Das käme auch den Ausbildungsbetrieben entgegen, die ihre Azubis gern vor Ort haben.
Autor: nnz

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Kommentare
niemand hat gesagt
04.03.2010, 20:13 Uhr
Wo sind meine Keckse
Wo sind meine Keckse
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