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Mi, 07:03 Uhr
03.03.2010

Reaktionen: Einen "Dreck scheren"

Im Forum der nnz hatte gestern ein Leser auf eine illegale Müllablagerung am Nordhäuser Holungsbügel berichtet. Die nnz ist der Spur nachgegangen und hat zunächst bei der Kreisverwaltung angefragt...


Die Kreisverwaltung ist für die Abfall-Politik zuständig. Deren Pressesprecherin Jessica Piper schrieb der Redaktion: "In diesem Fall haben wir keine Handhabe, da es sich hier um städtisches Territorium handelt. Wir werden nur bei illegalen Müllablagerungen aktiv, wenn der Besitzer des betroffenen Geländes nicht klar erkennbar oder nachweisbar ist und wenn Gefahr in Verzug ist. Aber wir sind natürlich immer dankbar für Hinweise aus der Bevölkerung zu illegalen, wilden Müllablagerungen. Vor rund zwei Jahren bestand nach Auskunft unserer Abfallwirtschaft dort genau dasselbe Problem. Damals hat der private Besitzer des angrenzenden Grundstücks den Müll beseitigt."

Soweit die Kreisverwaltung - also weiter ins Rathaus. Da ist für die Kommunikation mit den Medien Patrick Grabe zuständig. Der Pressesprecher: "Das Grundstück entlang der Längsseite der früheren Hallen gehört der Stadt Nordhausen. Unbekannte haben dort widerrechtlich ihren Abfall gelagert.

Die Stadtverwaltung wird sich um eine Beräumung des Grundstückes kümmern - leider zu Lasten der Steuerzahler. Denn wie in den vorhergehenden Fällen der illegalen Abfallablagerung an dieser Stelle wird es sehr schwierig sein, die Täter zu ermitteln. Trotzdem wird die Stadtverwaltung Anzeige gegen Unbekannt erstatten und alles daran setzen, den Verursacher zu ermitteln - wenn die Chancen dafür auch sehr gering sein dürften.

Wie erwähnt hat die Stadt bereits einmal in Kopperation mit dem Landratsamt und dem benachbarten Privatbesitzer das gesamte Gelände vom Müll beräumt. Sämtliche Zufahrtswege wurden mit Betonteilen auch so gesichert, dass das Grundstück mit Fahrzeugen nicht erreichbar sein könnte. Offensichtlich konnte dies die unbekannten Täter nicht von Ihrem Treiben abhalten."

Das war das Statement aus dem Rathaus. Letztlich zeigt dieser Fall, dass es Zeitgenossen gibt, die sich um Recht, Ordnung und Sauberkeit im wahrsten Sinne des Wortes einen "Dreck scheren".
Autor: psg

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