Fr, 13:33 Uhr
13.12.2002
Woran starben die Katzen?
Nordhausen (nnz). Wie in letzter Zeit berichtet wurde, starben im Amselweg einige Katzen. Das Verterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt im Landratsamt Nordhausen hat sich dem Katzensterben angenommen...
Das Amt teilt jetzt dazu mit, das die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit geklärt werden konnte. Ein verendetes Tier wurde zur Untersuchung in ein Labor eingeschickt. Die Untersuchung ergab, dass diese Katze an Katzenseuche (Panleukopenie) erkrankt und verendet ist. Die Katzenseuche ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die weltweit vorkommt. Empfänglich sind Katzen aller Altersgruppen. Die Ansteckung kann auf vielen Wegen geschehen: Kranke Tiere scheiden den Erreger mit Kot, Urin, Speichel etc. aus, auch Flöhe und andere Insekten dienen als Überträger. Körbe, Näpfe oder Kleidung und Hände des Katzenhalters können die Seuche auch in die einsamsten Wohnungen einschleppen. Die Ansteckungsrate ist hoch, das heisst, die meisten ungeimpften Katzen stecken sich an. Die größte Gefahr geht heute von einer großen Katzenpopulation aus. Dies gilt insbesondere für herrenlose Katzen. Durch ihre unkontrollierte Vermehrung erhöht sich die Verbreitung der Katzenseuche.
Zur Vorbeugung dieser Krankheit stehen Impfstoffe zur Verfügung Die erste Impfung kann schon mit neun Wochen erfolgen. Erste Wiederholungsimpfung nach drei Wochen, ab dann jährlich. Es ist empfehlenswert, Katzen impfen zu lassen. Im Tierheim Nordhausen werden die aufgenommenen Tiere quarantänisiert und geimpft. An den im Stadtgebiet Nordhausen organisierten Futterplätzen für Katzen, wird durch die Tierschutzvereine die Vermehrung der Tiere eingeschränkt und deren Gesundheitszustand ständig überwacht. Somit ist es wichtig die Fütterungen von verwilderten Katzen zu unterlassen, so dass herrenlose Tiere die organisierten Futterplätze aufsuchen.
Autor: nnzDas Amt teilt jetzt dazu mit, das die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit geklärt werden konnte. Ein verendetes Tier wurde zur Untersuchung in ein Labor eingeschickt. Die Untersuchung ergab, dass diese Katze an Katzenseuche (Panleukopenie) erkrankt und verendet ist. Die Katzenseuche ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die weltweit vorkommt. Empfänglich sind Katzen aller Altersgruppen. Die Ansteckung kann auf vielen Wegen geschehen: Kranke Tiere scheiden den Erreger mit Kot, Urin, Speichel etc. aus, auch Flöhe und andere Insekten dienen als Überträger. Körbe, Näpfe oder Kleidung und Hände des Katzenhalters können die Seuche auch in die einsamsten Wohnungen einschleppen. Die Ansteckungsrate ist hoch, das heisst, die meisten ungeimpften Katzen stecken sich an. Die größte Gefahr geht heute von einer großen Katzenpopulation aus. Dies gilt insbesondere für herrenlose Katzen. Durch ihre unkontrollierte Vermehrung erhöht sich die Verbreitung der Katzenseuche.
Zur Vorbeugung dieser Krankheit stehen Impfstoffe zur Verfügung Die erste Impfung kann schon mit neun Wochen erfolgen. Erste Wiederholungsimpfung nach drei Wochen, ab dann jährlich. Es ist empfehlenswert, Katzen impfen zu lassen. Im Tierheim Nordhausen werden die aufgenommenen Tiere quarantänisiert und geimpft. An den im Stadtgebiet Nordhausen organisierten Futterplätzen für Katzen, wird durch die Tierschutzvereine die Vermehrung der Tiere eingeschränkt und deren Gesundheitszustand ständig überwacht. Somit ist es wichtig die Fütterungen von verwilderten Katzen zu unterlassen, so dass herrenlose Tiere die organisierten Futterplätze aufsuchen.


