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Fr, 12:45 Uhr
26.02.2010

Jetzt weg damit

Der lange Winter, die Berge von Schnee haben ihn verdeckt. Den Dreck der Silvesternacht, der jetzt nach und nach zum Vorschein kommt. Und dieser Dreck muss weg...

Weg damit (Foto: nnz) Weg damit (Foto: nnz)

Nach den langen Winterwochen lässt die Frühlingssonne den Schnee schmelzen. Dadurch kommen die Hinterlassenschaften des Jahreswechsels - Böller, Raketen und sonstige Abfälle sowie des Winters in Form von Streugut zum Vorschein.

Nordhausens Umweltamtsleiter Steffen Meyer macht darauf aufmerksam, dass die zügige Wiederherstellung eines sauberen und ordentlichen Stadtbildes nach dem langen Winter nur als gemeinsame Aktion der Stadt zusammen mit den Grundstückseigentümern realisierbar ist und weist alle Grundstückseigentümer vorsorglich auf die Erfüllung der übertragenen Reinigungspflicht zur Straßenreinigung durch Grundstückseigentümer hin.

„Das bedeutet, dass Eigentümer und Besitzer von bebauten und unbebauten Grundstücken zur Reinigung der öffentlichen Straßen verpflichtet sind, die an das Grundstück angrenzen und über die eine Möglichkeit des Zugangs zum Grundstück besteht“, sagte Meyer. Ab heute werde auch die reguläre maschinelle Straßenreinigung wieder aufgenommen, beginnend im Stadtzentrum. Über extern vergebene Aufträge würden u.a. auch die Straßengräben vom Schmutz befreit wie auch große öffentliche Flächen.

„Die Reinigungspflicht laut Straßenreinigungssatzung vom Oktober 2003 erstreckt sich in Straßen, die nicht zum Anschlussgebiet der maschinellen Straßenreinigung gehören, d.h. für die keine Straßenreinigungsgebühren entrichtet werden, auf Fahrbahnen bis zur Straßenmitte, Gehwege, Böschungen, Stützmauern, Radwege u.ä. entlang der vollen Grundstückslänge. Bei Eckgrundstücken vergrößert sich die Reinigungsfläche bis zum Schnittpunkt der Straßenmitte.

Die Reinigung bei nicht ausgebauten Straßen oder Straßen mit wassergebundener Decke umfasst nur das Beseitigen von Fremdkörpern, groben Verunreinigungen und ähnlichem“, so der Amtsleiter.

Es wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch in Straßen, die durch die Stadtwerke maschinell gereinigt werden und somit Straßenreinigungsgebühren erhoben werden, die Gehwege u.ä. entlang der vollen Grundstückslänge durch die Anlieger zu säubern sind. In Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen ohne vorhandenen Gehweg gilt als Gehweg ein Streifen von 1,5 Meter Breite entlang der Grundstücksgrenze.

„Obwohl die große Mehrzahl der Grundstückseigentümer in den zurückliegenden Jahren ihrer Reinigungspflicht im Wesentlichen nachgekommen ist, gibt es immer noch Anlieger, die es mit der Ordnung und Sauberkeit vor ihren Grundstücken nicht so genau nehmen. Mitarbeiter des Amtes für Umwelt und Grünordnung sowie des Ordnungsamtes werden in den kommenden Wochen verstärkt die Durchführung der Straßenreinigung kontrollieren.

Festgestellte säumige Grundstückseigentümer müssen mit entsprechenden Sanktionen wie Verwarn- oder bei schwerwiegenden Versäumnissen mit Bußgeldern rechnen“, so Umweltamtsleiter Steffen Meyer.

Die Mitarbeiter der Südharzwerke Nordhausen Entsorgungsgesellschaft mbH haben die Reinigung der öffentlichen Verkehrsflächen inzwischen wieder aufgenommen und beräumen die Fahrbahnen und die öffentlichen Plätze vom Silvester- und Winterschmutz. Daher ist die Einhaltung der entsprechenden Verkehrsbeschilderungen zur Durchführung der Fahrbahnreinigung zwingend erforderlich.
Autor: nnz/kn

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Kommentare
Marie
26.02.2010, 14:01 Uhr
Nicht nur Winterschmutz und Silvesterüberbleibsel,
nein, für Fußgänger wird es immer mehr ein Hürdenlauf damit man nicht eine der Tretminen unserer 4-beinigen Mitbewohner erwischt. Es ist schon erstaunlich was da so zum Vorschein kommt nachdem der Schnee immer mehr verschwindet.

An manchen Stellen in der Stadt ist es wirklich unmöglich geradeaus zu laufen. Wirklich schade, dass Hundebesitzer der Meinung sind, sie müssen im Winter diese "Sache" nicht beseitigen. Jetzt sehen wir ja, was dabei raus kommt.
Sabine
26.02.2010, 17:21 Uhr
Also...
die Mehrzahl der Hundehalter nimmt den Kot ihrer Hunde auf und entsorgt ihn in einem Abfallbehälter.

Oftmals sind es gerade die älteren Damen und Herren mit ihren kleinen "Fußhupen" die sich nicht um die Ausscheidungen ihrer Tiere kümmern.

Schade, dass sich das so in ihrer Meinung niederschlägt und negativ auf alle Hundehalter auswirkt.

Zum Artikel: Ja, hier in Berlin ist es auch nicht anders. Es sieht nicht gerade toll aus, was da unter dem Schnee verborgen lag. Und auch hier müssen die Grundstückseigentümer immer wieder auf ihre Pflichten aufmerksam gemacht werden....Wie beim Schneeräumen auch schon..


Sabine
Ferrarimeiki
26.02.2010, 19:11 Uhr
Jetzt weg damit?
Ich muss hier auch mal was los werden und zwar.
Die Mehrzahl der Hundehalter nimmt den Kot ihrer Hunde auf und entsorgt ihn in einem Abfallbehälter.

Aber was bringt das wenn die Südharzwerke Nordhausen Entsorgungsgesellschaft mbH diese nicht leer macht so das sich manche ärgern und ihren Müll oder Hundekot irgend wo hin schmeißen oder ihn nicht weg machen.

Den Grundstückseigentümer wollen se an´s Geld und wer geht der Entsorgungsgesellschaft ans Geld wenn sie ihrer Arbeit nicht nach kommen seit Monaten?

Mfg Andy
Nordhäuser
26.02.2010, 20:09 Uhr
Winterschmutz??
Ich muß Marie Recht geben. Der Hunde-Kot liegt überall. Und jetzt will Nordhausens Umweltamtsleiter Steffen Meyer uns auf unsere Pflichten aufmerksam machen? Das ist doch ein Witz oder? Wer macht mal das Ordnungsamt auf seine Pflichten aufmeksam?

Da wird ein Bußgeldkatalog für teures Geld erarbeitet und niemand ist für die Umsetzung zuständig. Traurig. Naja auf ein zugeschi.... Nordhausen
Pe_rle
27.02.2010, 09:22 Uhr
Winterüberbleibsel ????
Hallo, es ist schon sehr Komisch das man sich hier immer wieder über Hundehaufen aufregt. Ich habe selbst zwei Steuerpflichtige Lieblinge und hebe auch die Häufchen auf. Aber ich kann es nicht nachvollziehn das nur über Tiere und böse Hauseigentümer gesprochen wird.Schauen wir uns mal das an was da so am Straßenrand liegt!!!

Zigarettenstummel, Papiertaschentücher, Schnaps und Bierflaschen und alles was man so im eigenen Haus nicht mehr benötigt (LOL). Meinen Herren vom Umweltamt, nicht über die privaten Hauseigentümer reden wenn man selbst genug Dreck vor der Tür liegen hat ???????

Man schaue sich nur mal die Stadteigenen Grundstücke an die im Winter teilweise überhaupt nicht geräumt waren. Oder die Fußwege an jeder Kreuzung die im nicht geräumten Schneemodder versunken sind. Komisch das ist niemanden aufgefallen. Dort hätte sich das Ordnungsamt berechtigter weise eine Goldene Nase verdiehnen können. Aber sich selbst ein Knöllchen aus stellen (lach) geht ja garnicht.
h3631
27.02.2010, 16:06 Uhr
Hundehaufen
Die Hundebesitzer sollen mal in der Robert-Koch-Straße von der Apotheke in Richtung Straßenbahnhaltestelle gehen. Man braucht keine Brille um die ca. 10 riesen Hundehaufen zu sehen. Da sollte sich mal das Ordnungsamt auf die LAUER legen.

Da ist viel Geld zu holen. Die Pe_rle kann sich das mal ansehen und Ihren Kommentar abgeben. Für solche Hundehalter ist die Hundesteuer viel zu wenig für ihre LIEBLINGE.
Pe_rle
28.02.2010, 09:21 Uhr
Winterüberbleibsel/Hundehaufen
Hallo He-jö
Da pflichte ich Ihnen bei,solche "Hinterlassenschaften"egal wie groß gehören geräumt.Leider sind das "die " Tierliebhaber die Millionen in ein schlechtes Licht rücken.Und was die Hundesteuer anbelangt ,würde ich schon mal behaupten,damit füllen die Städte ihre Finanzlöcher.Ich hab noch nie erlebt das ein Mitarbeiter der Stadt bei mir geklingelt hat und eine Rolle Kottüten abgegeben wollte. (LOL)

Wäre vieleicht ein Anfang ein saubereres Stadtbild zu bekommen. Und es wäre vielleicht ratsam, öfter die Abfallkörbe in der Stadt zu beräumen.
h3631
28.02.2010, 13:05 Uhr
Die Stadt hat Schuld ?
Hallo Pe_rle, Sie sind der Meinung das die Mitarbeiter der Stadt an dieser Schweinerei Anteil haben ,weil keine Kottüten an die Hundebesitzer verteilt werden. Ich zahle auch Abwassergebühren und bekomme auch kein Toillettenpapier. Jeder sollte vor seiner eigenen Tür kehren, auch die Stadt.
Kreisbuerger
28.02.2010, 17:24 Uhr
zweckgebundene Verwendung?
Wenn aber im Stadtgebiet ausreichend Mülleimer mit den dazugehörigen „Kottüten“ bereitgestellt würden, wäre das Problem mit ziemlicher Sicherheit um einiges kleiner. Ich denke schon, daß viele Hundeliebhaber diese Möglichkeit nutzen würden. Noch dazu, da dadurch wenigstens ersichtlich wäre, was denn überhaupt mit der zu entrichtenden Hundesteuer finanziert wird.
-Insider-
28.02.2010, 21:16 Uhr
Nordhausen,
ist doch noch relativ sauber. Verstehe da diese Aufregung hier nicht wirklich. Zum Vergeich, flanieren sie am besten mal durch die Altstadt von Mühlhausen. Dort liegt Tretmine an Tretmine, manche so gross, dass ich mich gefragt habe oder hier das Elefantengehege ist...und manchmal soviel beieinander, dass ich mich wiederum fragte, ob ich hier im Kuhstall bin.
h3631
01.03.2010, 16:34 Uhr
Insiderwissen
Insider,ich verstehe Ihren Vergleich nicht.Ist die Größe der Hundehaufen entscheident? Hoffendlich treten Sie mal in die Haufen rein um einen Unterschied zwischen groß und klein machen zu können. Sie werden sehen,sie stinken beide. Ob Sie sich dann aufregen?
-Insider-
01.03.2010, 19:44 Uhr
He-Jö,
ich weiß nicht wirklich was sie wollen. Meine Kernaussage ist/war, dass Nordhausen im Vergleich zu ähnlich großen Städten (in diesem Fall Mühlhausen) relativ sauber ist, was den Hundemist betrifft und während man hier meist vereinzelt "kleinere Bröckchen" findet, liegt da der Mist in Massen auf der Strasse, während das dortige Ordnungsamt (Mühlhausen) nett Knöllchen verteilt ;)
Okieh
01.03.2010, 20:59 Uhr
Hundesteuer
Die Hundesteuer ist eine Abgabe, die das Halten von Hunden zu privaten Zwecken im Gemeindegebiet besteuert. Neben dem Einnahmezweck verfolgt die Hundesteuer auch den ordnungspolitischen Zweck, die Zahl der Hunde im Gemeindegebiet zu begrenzen.

Was soll also der Quark mit den Mülleimern und den Tüten. Man muß ja auch Alkoholsteuer zahlen und die Stadt hängt keine Kotzbeutel in den Park.

Hier sollte sich jeder Hundebesitzer mal an die eigene Nase fassen und den Dreck nach dem Verursacherprinzip nüchtern betrachten. Wenn mein Hund in die Gegend schei..., dann kann Hund es ja schlecht selbst in die Tüte packen, also muss zwangsläufig Herrchen / Frauchen den Dreck in die Tüte packen und entsprechend entsorgen. Das heißt gegebenfalls auch einpacken und mitnehmen.

Für ein Tier übernimmt man Verantwortung, also bitte auch Verantwortung vor der Gesellschaft. Die Masse an Hundehaltern, welche sich vorbildlich verhalten, sind nicht gewillt die Folgen nachlässiger Hundebesitzer mitzutragen. Denn stell Dir vor, die Stadt reagiert auf die Vermutzung mit zusätzlicher Reinigung, finanziert durch eine Erhöhung der Hundesteuer. Rechtlich auf jeden Fall machbar...

Also Hundebesitzer, zeig Verantwortung, denk mal nach !!!!
Pe_rle
02.03.2010, 13:36 Uhr
Hundesteuer?????
Hallo ,
hier geht es letztendlich darum nicht, ob Steuer oder nicht, hier geht es darum das immer nur über Hundebesitzer hergezogen wird. Schaut Euch die Stadt im allgemeinen an , da sind nicht nur Hundehaufen.Da liegt noch vieles andere, und das waren bestimmt nicht die Hunde.
Elaine
02.03.2010, 20:36 Uhr
Diese Diskussion hier
... ist echt schwer zu fassen. ^^

Ich bin Raucherin, zahle folglich beim Kauf Tabaksteuer in astronomichen Höhen und trotzdem gibt es an keinem einzigen der allgemeinen Abfallbehälter die Möglichkeit, seine Kippen "fachgerecht" zu entsorgen (so, wie ich es in vielen anderen Städten kenne!). Was schlussfolgern wir also daraus? ^^

Natürlich bin ich selbst schuld, dass ich einst so dumm war, mit dem qualmen anzufangen, oh ja... Aber wer Hunde halten will, hat genauso die Konsequenzen bezüglich sauberer Öffentlichkeit zu tragen...! Meine alte Großmutter hat eben bei jedem Gassigehen eine kleine Plastiktüte für die Hinterlassenschaft ihres Hundes dabei gehabt, was ist denn daran auszusetzen...

Der Grund jedoch, weswegen sich mir der Sinn dieser Diskussion nicht erschließt - es geht thematisch um die übliche städtische Verunreinigung, nicht um Hundehalter.

Meine Nachbarschaft entsorgt ihre Reklame teilweise direkt aus dem Postkasten in die nächste Ecke des Hofes... ebenso Flaschen, Verpackungen, Zigarettenstummel und vieles mehr... die Hunde werden ohne Leine zur Haustür hinaus gelassen und flitzen zu der kleinen Wiese... und ich rege mich gewiss nicht nur über letzeres auf.

Alles in allem wird an dieser Stelle erfreulicherweise einmal sehr beispielhaft dargestellt, dass es nicht nur immer die Jugend ist, die Mist baut und kein anständiges Benehmen kennt! :)
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