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Do, 11:04 Uhr
25.02.2010

Symposium zur Bergbaugeschichte

Mit der Geschichte des Bergbaus im Südharz beschäftigt sich das 12. Südharzsymposium in Wettelrode am 6. März. Beginn der Tagung ist um 9.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Am Lindenplatz 10.
Die Bergbaugeschichte und ihre Wechselwirkungen mit der Natur- und Kulturlandschaft stehen im Mittelpunkt des Südharzsymposiums am traditionsreichen Standort des Kupferschieferbergbaus in Wettelrode. Wettelrode, nunmehr Ortsteil der Stadt Sangerhausen, ebenfalls eine alte Bergbau- und Hüttenstadt, liegt inmitten einer Region, in der der Bergbau und die damit verbundene Montanindustrie über viele Jahrhunderte strukturbestimmend waren und der Region auch Wohlstand brachten.

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Röhrigschacht Wettelrode, Bildnachweis: Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz

3.000 Jahre Kulturgeschichte in der Harzregion sind auch 3.000 Jahre Bergbau. Bergbau und Montanindustrie beeinflussten und veränderten die Landschaft in erheblichem Maße. Schlacken- und Bergbauhalden gibt es am Rande des Südharzes häufig, sie prägen heute das Landschaftsbild. Aufgrund ihrer ganz speziellen Standorteigenschaften bilden sie Lebensräume für hoch spezialisierte Pflanzen und eine mannigfaltige Tierwelt. In mehreren Vorträgen wird der Bergbau im Südharz beleuchtet. So spricht beispielsweise Klaus Großmann über das Kupeferschiefer-Schaubergwerk Lange Wand in Ilfeld und Dr. Henryk Baumbach von Friedrich-Schiller-Universität Jena referiert zum Lebensraum Bergbaufolgelandschaft. Geplant ist zum Abschluss des Symposiums zudem ein Besuch des Bergbaumuseums Röhrigschacht mit einer Seilfahrt.

Aus organisatorischen Gründen bitten die Veranstalter, das Bergbaumuseum und Schaubergwerk Röhrigschacht Wettelrode, das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Drei Länder Ein Weg – Karstwanderweg Südharz um eine Anmeldung bis zum 4. März an folgende Adresse: Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz, Ortsteil Roßla, Hallesche Straße 68 a, 06536 Südharz, Telefon: 03 46 51/ 2 98 89-0, E-Mail: bioressh@lvwa.sachsen-anhalt.de. Weitere Informationen gibt es auch im Internet www.bioreskarstsuedharz.de.



Autor: nnz

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