Do, 09:37 Uhr
25.02.2010
Aktion für gute Arbeit
Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften haben auf Initiative des Thüringer Wirtschaftsministers Matthias Machnig (SPD) eine Konzertierte Aktion Thüringen 2010 gestartet, mit der Arbeitsplätze im Freistaat gesichert und geschaffen werden sollen. Hier die Details...
Dazu wurde gestern eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Faire Löhne und qualifizierte Arbeitsplätze sind ein entscheidender Standortfaktor, sagte Machnig. Nur gemeinsam können die Tarifpartner dafür sorgen, dass der Fahrstuhl nach unten bei Löhnen und Arbeitsbedingungen aufgehalten wird.
Dringenden Handlungsbedarf sehen die Tarifpartner in der Etablierung fairer Löhne und Gehälter, in der Verbesserung der Tarifbedingungen für Leiharbeitnehmer und bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise müssten die Tarifpartner das Heft in die Hand nehmen und gemeinsam für attraktive und qualifizierte Arbeitsplätze in Thüringen sorgen. Gute Arbeit ist die wichtigste Voraussetzung, um die Abwanderung von Fachkräften einzudämmen, so der Minister.
In einem ersten Schritt werden die Unterzeichner bei Unternehmen und Belegschaften für einen Beitritt zum Flächentarifvertrag werben. Das Thüringer Wirtschaftsministerium erarbeitet derzeit Vorschläge, wie eine tarifgerechte Entlohnung und eine stärkere Tarifbindung über die Wirtschaftsförderung vorangebracht werden kann. Außerdem wollen die Tarifpartner ein Vergabegesetz unterstützen, das sowohl soziale und ökologische Belange als auch die Interessen der mittelständischen Wirtschaft berücksichtigen wird.
Schließlich soll ein Qualitätssiegel Gute Arbeit für Unternehmen eingeführt werden, die sich durch qualifizierte Arbeitsplätze, faire Löhne und familienfreundliche Arbeitszeiten auszeichnen. Das ist ein gutes Marketing für die Unternehmen, so der Minister. Zugleich könnten sie im Wettbewerb um Fachkräfte als gute Arbeitgeber punkten.
Autor: nnz/knDazu wurde gestern eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Faire Löhne und qualifizierte Arbeitsplätze sind ein entscheidender Standortfaktor, sagte Machnig. Nur gemeinsam können die Tarifpartner dafür sorgen, dass der Fahrstuhl nach unten bei Löhnen und Arbeitsbedingungen aufgehalten wird.
Dringenden Handlungsbedarf sehen die Tarifpartner in der Etablierung fairer Löhne und Gehälter, in der Verbesserung der Tarifbedingungen für Leiharbeitnehmer und bei der Sicherung des Fachkräftebedarfs. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise müssten die Tarifpartner das Heft in die Hand nehmen und gemeinsam für attraktive und qualifizierte Arbeitsplätze in Thüringen sorgen. Gute Arbeit ist die wichtigste Voraussetzung, um die Abwanderung von Fachkräften einzudämmen, so der Minister.
In einem ersten Schritt werden die Unterzeichner bei Unternehmen und Belegschaften für einen Beitritt zum Flächentarifvertrag werben. Das Thüringer Wirtschaftsministerium erarbeitet derzeit Vorschläge, wie eine tarifgerechte Entlohnung und eine stärkere Tarifbindung über die Wirtschaftsförderung vorangebracht werden kann. Außerdem wollen die Tarifpartner ein Vergabegesetz unterstützen, das sowohl soziale und ökologische Belange als auch die Interessen der mittelständischen Wirtschaft berücksichtigen wird.
Schließlich soll ein Qualitätssiegel Gute Arbeit für Unternehmen eingeführt werden, die sich durch qualifizierte Arbeitsplätze, faire Löhne und familienfreundliche Arbeitszeiten auszeichnen. Das ist ein gutes Marketing für die Unternehmen, so der Minister. Zugleich könnten sie im Wettbewerb um Fachkräfte als gute Arbeitgeber punkten.


