Mi, 18:52 Uhr
11.12.2002
"Leben in der Illegalität"
Nordhausen (nnz). Leben in der Illegalität - unter diesem Motto ist am Nachmittag in Nordhausen in Nordhausen eine neue Ausstellung eröffnet worden. Eine Frau namens Nina Rücker hatte auf den Auslöser ihrer Kamera gedrückt.
Das Schicksal der sogenannten 'Illegalen' darf uns nicht gleichgültig sein, auch wenn Sie in einer relativ kleinen Stadt wie Nordhausen keine Rolle spielen. Sie sind rechtlos, ständig auf der Jagd nach Arbeit, um ihre Existenz zu sichern. Für sie müssen viele unserer Gesetze wie Schikane wirken, sagte heute Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) zur Eröffnung der Ausstellung Leben in der Illegalität im Waisenhaus der Stadt Nordhausen. Die Ausstellung, die bis zum 24. Januar zu sehen ist, zeigt Bilder der Foto-Journalistin Nina Rücker, die die Illegalen in ihrem Alltag in Deutschland begleitet hat. Die Besucher erwarten Bilder der Menschen bei der Arbeit, in der Familie oder im religiösen Umfeld und Dokumentationen zu Polizei-Kontrollen und Festnahmen.
Durch die Ausstellung - die vor allem für Jugendliche ab 14 Jahre konzipiert ist - führen zwölf Begleiter im Alter zwischen 15 und 25 Jahren. Sie hatten sich bei zwei Seminaren auf diese Aufgabe vorbereitet. Veranstalter der Ausstellung sind das städtische Kulturamt und der Jugendverband Die Falken. Sie wurde konzipiert vom Anne-Frank-Zentrum Deutschland und dem Caritas-Verband. Das Projekt Leben in der Illegalität wird vom Bundesministerium für Jugend und Familie gefördert. Die Ausstellung im Waisenhaus von Montag bis Mittwoch von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Autor: nnzDas Schicksal der sogenannten 'Illegalen' darf uns nicht gleichgültig sein, auch wenn Sie in einer relativ kleinen Stadt wie Nordhausen keine Rolle spielen. Sie sind rechtlos, ständig auf der Jagd nach Arbeit, um ihre Existenz zu sichern. Für sie müssen viele unserer Gesetze wie Schikane wirken, sagte heute Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) zur Eröffnung der Ausstellung Leben in der Illegalität im Waisenhaus der Stadt Nordhausen. Die Ausstellung, die bis zum 24. Januar zu sehen ist, zeigt Bilder der Foto-Journalistin Nina Rücker, die die Illegalen in ihrem Alltag in Deutschland begleitet hat. Die Besucher erwarten Bilder der Menschen bei der Arbeit, in der Familie oder im religiösen Umfeld und Dokumentationen zu Polizei-Kontrollen und Festnahmen.
Durch die Ausstellung - die vor allem für Jugendliche ab 14 Jahre konzipiert ist - führen zwölf Begleiter im Alter zwischen 15 und 25 Jahren. Sie hatten sich bei zwei Seminaren auf diese Aufgabe vorbereitet. Veranstalter der Ausstellung sind das städtische Kulturamt und der Jugendverband Die Falken. Sie wurde konzipiert vom Anne-Frank-Zentrum Deutschland und dem Caritas-Verband. Das Projekt Leben in der Illegalität wird vom Bundesministerium für Jugend und Familie gefördert. Die Ausstellung im Waisenhaus von Montag bis Mittwoch von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.



