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Do, 16:05 Uhr
05.12.2002

GAIA jetzt 100prozentige Tochter

Nordhausen (nnz). Die GAIA Akkumulatorenwerke GmbH in Nordhausen wird zu einer Tochter des amerikanischen Unternehmens Lithium Technology Corporation (LTC), Plymouth Meeting (Pennsylvania). Das wurde jetzt in den „Staaten“ bekannt gegeben.


LTC gab heute in den USA bekannt, dass ein Share Exchange Abkommen für 40 Prozent der Anteile der GAIA Holding, einer holländischen Gesellschaft, unterzeichnet worden ist, wonach LTC 100 Prozent von GAIA besitzen wird. Das Closing wird für den 13. Dezember erwartet. Das GAIA-Geschäft und die gesamte Belegschaft werden Teil des neuen Unternehmens, das handeln wird wie ein gemeinsames Unternehmen mit zwei Standorten: GAIA USA in Plymouth Meeting und GAIA Europe in Nordhausen.

Das LTC-Board of Directors hat Dr. Franz Josef Kruger, den Vorsitzenden der Geschäftsführung von GAIA, mit Wirkung vom 26. November 2002 zum Chief Operation Officer und President von LTC berufen. Der zweite GAIA-Geschäftsführer, Ralf Tolksdorf, wurde vom LTC-Board zum Chief Financial Officer berufen. In das LTC Board of Directros wurden außerdem aufgenommen Harry H. van Andel, Chief Executive Officer von Arch Hill Capital N.V. aus den Niederlanden, Prof. Dr. Marnix Snijder, internationaler Berater für Finanz- und Steuerfragen.

Das LTC-Board hat außerdem PricewaterhouseCoopers LLP als Accountants für das gesamte Unternehmen beauftragt. PWC ist als Wirtschaftsprüfungsunternehmen ebenfalls zuständig für die Arch Hill Capital N.V., das Unternehmen, das die Mehrheit an LTC hält. LTC versorgt unter dem Namen GAIA Kunden mit Prototypen einer neuartigen und einzigartigen wiederaufladbaren Lithium-Ionen Polymer-Batterie, die sich besonders für den Automobil-Sektor, aber auch als stationäre oder unterbrechungsfreie Stromversorgung eignet. Ein Ziel mit hoher Priorität ist für LTC eine Batterie für das Automobil der Zukunft, dessen Bordnetz auf 42 Volt ausgelegt sein wird. Erste Prototypen befinden sich bereits in der Erprobung, unter anderen auch im Astor-Projekt der Europäischen Gemeinschaft. Sieben europäische Hersteller untersuchen hier gemeinsam die Eignung neuer Batteriesysteme für das 42-Volt-Bordnetz.
Autor: nnz

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