So, 12:24 Uhr
01.12.2002
Chaos vor dem Shoppen
Nordhausen (nnz). Viele Nordhäuser und Menschen aus der Umgebung wollten das erste Adventswochenende mal zu einem Shoppingerlebnis nutzen. Doch für einige ging das am Samstagvormittag gehörig in die Hose. Sie gaben vor dem Einkaufstempel am Bahnhof entnervt auf.
Die beiden Haupteinfallstraßen, die beiden Bundesstraßen, waren schon vor 9.00 Uhr zu. Ganz klar, die eine Fahrspur der Uferstraße ist ein Nadelöhr. Wenn aber dieses Öhr auch noch durch permanente Anlieferung von Baumaterial blockiert wird, dann ist alles vorbei. Auf der Grimmelallee stauten sich die Autos bis an die Rothleimmühle. In der Freiherr-vom-Stein-Straße war vermutlich in Höhe der IFA Schluß mit lustig. Viele Autofahrer gaben entnervt auf, die hatten schlichtweg die Nase voll.
Nun ist das ja alles gut und schön, wenn die Bauarbeiten auch am Wochenende fortgeführt werden. Doch warum müssen bis zu fünf große Kipper hintereinander Schotter oder Kies anliefern. Da müssen die Brummifahrer auf engstem Raum rückwärts in die Baugrube reinfahren. Hier sollten die bauausführenden Firmen gefragt sein. Kann man die Anlieferung nicht etwas besser koordinieren? Warum kann die Samstagsschicht nicht auf den Freitagabend verlegt werden? Der Bereich der Uferstraße ist ja nicht gerade von engster Wohnbebauung geprägt, wo Baulärm zum Feierabend zur Hölle werden könnte.
Der Zustand auf der Uferstraße konnte an diesem Samstag die Einzelhändler am Bahnhof nicht befriedigen. Die haben sowieso schon mit Umsatzeinschränkungen zu kämpfen. Da muß das organisierte Chaos nicht zusätzlich wirksam werden.
Autor: nnz
Die beiden Haupteinfallstraßen, die beiden Bundesstraßen, waren schon vor 9.00 Uhr zu. Ganz klar, die eine Fahrspur der Uferstraße ist ein Nadelöhr. Wenn aber dieses Öhr auch noch durch permanente Anlieferung von Baumaterial blockiert wird, dann ist alles vorbei. Auf der Grimmelallee stauten sich die Autos bis an die Rothleimmühle. In der Freiherr-vom-Stein-Straße war vermutlich in Höhe der IFA Schluß mit lustig. Viele Autofahrer gaben entnervt auf, die hatten schlichtweg die Nase voll.Nun ist das ja alles gut und schön, wenn die Bauarbeiten auch am Wochenende fortgeführt werden. Doch warum müssen bis zu fünf große Kipper hintereinander Schotter oder Kies anliefern. Da müssen die Brummifahrer auf engstem Raum rückwärts in die Baugrube reinfahren. Hier sollten die bauausführenden Firmen gefragt sein. Kann man die Anlieferung nicht etwas besser koordinieren? Warum kann die Samstagsschicht nicht auf den Freitagabend verlegt werden? Der Bereich der Uferstraße ist ja nicht gerade von engster Wohnbebauung geprägt, wo Baulärm zum Feierabend zur Hölle werden könnte.
Der Zustand auf der Uferstraße konnte an diesem Samstag die Einzelhändler am Bahnhof nicht befriedigen. Die haben sowieso schon mit Umsatzeinschränkungen zu kämpfen. Da muß das organisierte Chaos nicht zusätzlich wirksam werden.


