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Mi, 11:10 Uhr
20.01.2010

Geo-art

Noch ist Zeit für die Nachwuchskünstler in Nordthüringen: Ende März sind die Beiträge zur inzwischen schon 6. Jugendkunstbiennale des Städtenetzes SEHN einzureichen. Hier weitere Einzelheiten...

Biennale (Foto: privat) Biennale (Foto: privat)

Dieser künstlerische Wettbewerb für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 25 Jahren ist ein ambitionierter Versuch, bildnerische Talente aus Nordthüringen gezielt zu fördern und ihnen ein repräsentatives Podium zur Präsentation eines ihrer Werke zu geben. Zum einen wird eine Auswahl der gelungensten Arbeiten in einer Ausstellung in der Studiogalerie des Panorama Museums in Bad Frankenhausen ab 10. Juni bis 8. August 2010 gezeigt und im begleitenden Katalog mit einer Reproduktion abgebildet werden, zum anderen wählt eine Jury aus Museumsfachleuten und Kunstsachverständigen die qualitativ besten Arbeiten aus, die mit Geld- und Sachpreisen prämiert werden.

Erstmals hat dieser Wettbewerb einen thematischen Rahmen: „GeoArt“. „Geo“ das ist die Erde und „Art“ das englische Wort für Kunst. Es geht um eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Erde, der Heimaterde, dem Planeten Erde, den geologischen Formationen als versteinerte Geschichte, dem Urelement, dem Ursprung vielen Lebens, die gefährdete Natur, die vergiftete und die sich regenerierende Erde, der Schlamm nach dem Regen, der Lehm, aus dem Adam geschaffen wurde und der Staub, in den am Ende alles zerfällt.

Es sollen Werke eingereicht werden, die sich mit unserer Erde befassen und die individuelle Beziehung der jungen Künstler zu ihr veranschaulichen. Das kann in Form von Malereien, Zeichnungen, Fotografien, Collagen, Objekten, Videos, Installationen oder Skulpturen geschehen, möglich ist aber auch ein ganz unmittelbarer Bezug, indem die Erde als Material verwendet wird. Es ist also durchaus auch möglich aus verschiedenen Erden, Naturmaterialien Werke zu schaffen, die Ausdruck einer sehr direkten Auseinandersetzung mit der Erde sind.

Auch die Kinder und Jugendlichen des Kyffhäuserkreises sind aufgerufen, sich an diesem Wettbewerb mit eigenen Arbeiten zu beteiligen. Die Kinder aus dem Panorama-Zeichenkurs werden sich jedenfalls wie schon bei den vorherigen Jugendkunstbiennalen an diesem Wettbewerb beteiligen und arbeiten bereits äußerst intensiv an ihren Wettbewerbsbeiträgen. Einige malen Landschaften und schaffen somit Abbilder ihrer heimatlichen Erde, andere stellen aus der heimischen Erde Farben her und verarbeiten diese in ihren Bildern. Viel Zeit bleibt nicht mehr!

Die Wettbewerbsunterlagen sind in den Kulturämtern der Städte, im Panorama Museum oder unter www.staedtenetz-sehn.de erhältlich
Autor: nnz/kn

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