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Do, 11:55 Uhr
07.01.2010

Resümee im Kulturamt

Städtisches Kulturamt: Resümee zu den Veranstaltungen des Gedenkjahres „20 Jahre friedliche Revolution in Nordhausen“
"20 Jahre friedliche Revolution" war das Hauptthema der kulturellen Veranstaltungen im letzten Jahr. Jetzt zieht Amtsleiterin Dr. Cornelia Klose eine Bilanz der Veranstaltungen.

„Die realisierten Veranstaltungen des Gedenkjahres „20 Jahre friedliche Revolution in Nordhausen“ waren mit ca. 5.000 Besuchern ein Erfolg“, sagte jetzt Dr. Cornelia Klose, Leiterin des städtischen Amtes für Kultur, Soziales und Bildung.

Dies spiegle sich nicht nur in den Besucherzahlen der einzelnen Veranstaltungen, sondern auch in aktiver Mitarbeit und Mitgestaltung durch Nordhäuser Bürger wieder.

„In Zusammenarbeit mit dem Buchhaus Rose und dem Humboldt Gymnasium wurden 7 Autorenlesungen mit insgesamt 500 Besuchern durchgeführt. An den Diskussionsrunden mit Zeitzeugenberichten im Tabakspeicher und der Vortragsveranstaltung `Das letzte Mal zum Zettelfalten´ im Bürgersaal nahmen 120 Personen teil; 150 Gäste kamen zu den drei Filmen, „Nikolaikirche“, „ Die Architekten“ und „Coming out“, die in der Frauenbergkirche gezeigt wurden“, so Frau Dr. Klose.

Großen Zuspruch gefunden hätten die Fotoausstellung `In einem stillen Land´ und die folgenden Kunstausstellungen `Bildende Kunst in der DDR´ und `Katrin Hattenhauer´ mit 3.500 Besuchern

„Die Plakatausstellung „Wir sind ein Volk“ der Stiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur im Foyer der Kreissparkasse sowie die Ausstellung „Zeit des Protestes“ mit Foto –und Archivmaterial des Stadtarchivs und Schülerarbeiten zum Jahresthema fanden großes Interesse. Seitens verschiedener Schulen wurden Führungen durch diese Ausstellung angefragt und durchgeführt.“, so die Amtsleiterin.

„Zu den weiteren Höhepunktveranstaltungen des Gedenkjahres sind der Festakt am 2. Oktober, am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit im Nordhäuser Theater sowie die Einweihung des Erinnerungsweges und der Gedenkanlage am August- Bebel- Platz mit insgesamt 600 Teilnehmern zu zählen“, sagte Frau Dr. Klose. „Die in die Vorbereitungen des Gedenkjahres einbezogene Arbeitsgruppe mit den Kooperationspartnern Kreissparkasse Nordhausen, Theater Nordhausen, den Kirchen der Stadt Nordhausen , dem Humboldt Gymnasiums , Herrn Rose und engagierten Bürgern gebührt unser herzlicher Dank bei der Realisierung der zahlreichen Veranstaltungen.“ Ebenso hervorzuheben sei die Bereitschaft einer Schülergruppe des Staatlichen Gymnasiums Wilhelm von Humboldt.

„Die Schülerinnen haben sich intensiv mit der Erarbeitung eines Führungskonzeptes zum Erinnerungsweg im Rahmen einer Seminarfacharbeit auseinander gesetzt und verbinden damit den Anspruch, dieses Wissen durch eigens vorbereitete Führungen weiter zu geben.“

Das große öffentliche Interesse an der Gesamtthematik sei auch in zahlreichen Diskussionen und Gesprächen mit prominenten Gästen und Referenten aus Politik, Kultur und Kunst, wie u.a. Christoph Dieckmann, Stefan Wolle, Hans Otto Bräutigam und der Künstlerin Gudrun Brüne spürbar gewesen.

„Mit dem Höhepunkt des Nordhäuser Gedenkjahres, dem Festakt am 2.Oktober 2010 im Theater Nordhausen, ehrte die Stadt Nordhausen das Engagement vieler Bürger sowie der Kirchen der Stadt. Dieser Dank fand seinen besonderen Ausdruck in der Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Propst Joachim Jaeger i.R. für seine Verdienste um die Verwirklichung der friedlichen Revolution in Nordhausen. Die Inhalte der Festreden holten Vergangenheit, Hintergründe und persönlich Erlebtes der Ereignisse des Herbstes 1989 zurück und verliehen dieser Veranstaltung den Charakter einer beeindruckenden `Geschichtsstunde´. Der Präsident der polnischen Partnerstadt Ostrów-Wielkopolski unterstrich und ehrte in seiner Rede die Vorreiterrolle der Solidarnosc Bewegung in Polen als Wegbereiter der friedlichen Revolution in Deutschland und Europa.“

Mit der Einweihung des Erinnerungsweges sowie der Bebel-Büste auf dem August-Bebel-Platz sollten die Ereignisse der friedlichen Revolution in Nordhausen im Gedächtnis der Stadt wach gehalten und Orte des Gedenkens bleiben.

Bereits zu Anfang des Jahres wurde das Gesamtprogramm in einem Flyer, auf der städtischen Internetseite sowie im Kulturkalender der Stadt Nordhausen veröffentlicht. Die Möglichkeit zu zusätzlichen informellen Veröffentlichungen in der Kundenzeitschrift der EVN sowie in den „Nordhäuser Neuesten Nachrichten“ wurden genutzt. „Hinzu kam eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit den regionalen Medien sowie die kontinuierliche Erneuerung des Werbe- und Informationsbanners am Stadthaus“, so die Amtsleiterin.
Autor: nnz

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