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Do, 17:33 Uhr
14.11.2002

Altlasten geht es an den Kragen

Nordhausen (nnz). Die Rekultivierung auf der Abfalldeponie Nentzelsrode kann weitergehen. Die Kreisverwaltung erhielt jetzt einen Bescheid aus Erfurt. Und der kann sich nicht nur sehen lassen, sondern wurde auch „hart erkämpft“. Mehr dazu in Ihrer nnz.


Lange ist es nicht nur her, da diese Fördermittel beantragt wurden, lange währte auch das Ringen des Landratsamtes um die Höhe der Förderung. Erst sollten es 30 Prozent der Gesamtsumme sein, dann wurde das Doppelte daraus. Möglich machte das die Mitgliedschaft des Landkreises im Zweckverband Abfallwirtschaft Nordthüringen. Das, so hört man in politischen Kreisen in Nordhausen, sei einer der wenigen Vorteile des Beitritts zum ZAN.

Jetzt jedenfalls hat es Landrat Joachim Claus (CDU) schwarz auf weiß: Für die Rekultivierung des Altpolders erhält der Landkreis rund 2,4 Millionen Euro, verteilt auf drei Jahre. Für dieses Jahr seien rund 430.000 Euro bereitgestellt worden. Die sind notwendig, denn schließlich wurde mit den Rekultivierungsarbeiten bereits begonnen. Den Auftrag dazu erhielten die Firmen TS-Bau in Jena und die Bergsicherung in Ilfeld.

Die werden nicht nur den Polder profilieren, sondern auch Probefelder anlegen und testen. Insgesamt soll die Umgestaltung rund vier Millionen Euro kosten. Im Landratsamt wurde in den zurückliegenden Jahren immer wieder nach kostengünstigen Alternativen zur Rekultivierung gesucht. So konnte die Summe von einst fast 11 Millionen Euro auf die aktuelle Zahl heruntergeschraubt werden.

Landrat Claus bedankte sich denn heute auch bei seinen Mitarbeitern, aber auch bei den Landtagsabgeordneten der Region für ihr entsprechendes Engagement. Momentan laufen auf dem Deponiegelände Voruntersuchungen zur Etablierung einer großen Foto-Voltaik-Anlage. Ein Investor stünde „Gewehr bei Fuß“ sagte Gisela Hartmann, die Zustimmung der TEAG liege vor, nun wird auf die Unterschrift der VEBA gewartet.
Autor: nnz

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