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Do, 14:23 Uhr
14.11.2002

nnz-Kinotipp: "Nur der Eine"

Nordhausen (nnz). Okay, ab heute werden die Kinos dieses Landes von Heerscharen von Kindern bevölkert, die alle den neuen "Harry Potter" sehen wollen. Wenn Sie es dennoch ins Filmtheater schaffen, haben wir einen echten Tipp. Und sie sind nur einen Klick davon entfernt.


"Es kann nur Einen geben", tönte Herr Lambert schon in "Highlander", und er ist nicht allein mit seiner Meinung. Stellen Sie sich mal das Folgende vor: Außer unserer Welt gibt es noch eine Menge anderer, parallel existierender Welten. In diesen Welten leben ebenfalls Sie, allerdings in einer jeweils völlig anderen Situation. Nun, das könnte man sich noch gefallen lassen. Wenn es nun jedoch Übergänge (der Star Trek Fan weiß: sogenannte Wurmlöcher) zwischen den einzelnen Welten gäbe, wäre die Läge schon etwas diffiziler. Denn was passiert, wenn sich die verschiedenen Ausgaben einer Person plötzlich gegenüber stehen?

In dem Film "The One" steht Hauptdarsteller Jet Li ("Romeo Must Die") vor genau diesem Problem. Was ist passiert? Sein Ebenbild Yulaw, ehemaliger Agent und Superpolizist zwischen den Welten, hat begonnen, seine Ebenbilder Stück für Stück zu beseitigen. Effekt: Die Überlebenden werden immer stärker und stärker, so auch Gabriel Law (natürlich ebenfalls Jet Li), der als Farmer in dem uns bekannten Universum lebt und sich über seine wachsenden Kräfte mehr als wundert.

Schließlich sind nur noch Yulaw und Gabriel übrig - quasi gleich stark - und die inter-universelle Superpolizei steht vor einem Dilemma: Was passiert, wenn Yulaw sein letztes Ebenbild tötet? Wird er zu einer Art Gott, oder ist gar das gesamte Weltgefüge in Gefahr? Vorsichtshalber beschließt man, einfach beide Kontrahenten zu töten, womit diese allerdings nicht einverstanden sind ...

Jet Li ist für seinen virtuosen Kung Fu Kampfstil weltweit bekannt. In "The One" kann er dabei alle Register seines Könnens ziehen: Für jedes Ebenbild von Yulaw entwickelte er einen völlig eigenständigen Kampfstil. Zusammen mit den tollen Special Effects á la "Matrix" entstand ein sehenswerter futuristischer Martial Arts Film der Sonderklasse. Endlich wieder einmal ein Actionfilm mit kluger Story und exzellenten Trick-Aufnahmen, freut sich
Dirk Daniel
Autor: nnz

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