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Mo, 11:06 Uhr
28.12.2009

Erfolgreiches „Jahr der Demokratie“

Als vollen Erfolg bezeichnet Thüringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) das „Jahr der Demokratie“ an Thüringer Schulen. Aus Anlass mehrerer runder Jubiläen – 90 Jahre Weimarer Republik, 60 Jahre Grundgesetz und 20 Jahre friedliche Revolution in der DDR – hatten sich Thüringer Schülerinnen und Schüler im Jahr 2009 intensiv mit deutscher Demokratiegeschichte beschäftigt und Bezüge zu heute hergestellt...


„Damit haben sie deutlich gemacht, dass Demokratie bei ihnen lebendig und in guten Händen ist.“ Gerade die deutsche Geschichte habe gezeigt, so Matschie, wie verletzlich die Demokratie sein kann. „Deshalb müssen Bürger immer wieder aktiv für sie eintreten. Das haben Thüringer Schüler in diesem Jahr äußerst engagiert getan.“

Anlässlich des „Jahrs der Demokratie“ gab es an Thüringer Schulen zahlreichen Projekte, Exkursionen und Veranstaltungen. So besuchten Schüler besondere historische Stätten wie die Grenzlandmuseen in Mödlareuth und Teistungen oder Point Alpha in der Rhön, aber auch die KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Zu Gast waren sie auch in den Außenstellen der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Erfurt, Suhl und Gera. Wie heute Politik gemacht wird, erfuhren die jungen Leute im Bundestag in Berlin sowie im Thüringer Landtag in Erfurt. Sie führten Gespräche mit Politikern oder erfuhren bei Diskussionen mit Zeitzeugen Geschichte aus erster Hand.

Doch auch ganz unmittelbar wurde Demokratie groß geschrieben. So erfolgte an mehr als 20 Thüringer Schulen die Kürung des Schülersprechers erstmals per Direktwahl. Ganz praktisch organisierten die Schüler damit demokratische Teilhabe und zeigten, welche Möglichkeiten für demokratisches Handeln bestehen.

„Das Jahr der Demokratie hat eindrucksvoll belegt, dass die Schule ein wichtiger Lernort ist für Wissen, Haltung und Handeln in einer lebendigen Demokratie, die sich der aktiven Bürgergesellschaft verpflichtet fühlt“, resümiert der Bildungsminister. „Die Schüler demonstrierten eindrucksvoll, dass von Politikverdrossenheit der jungen Generation keine Rede sein kann“, so Matschie.
Autor: nnz/kn

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