Mo, 12:47 Uhr
14.12.2009
Trauermarsch am Mittwoch
Deutschlandweit protestieren die Studenten. Nur der Nordhäuser Weinberg scheint eine Insel der Glückseligen zu sein. Das soll sich jedoch am Mittwoch ändern...
"Sehr geehrte Studierende, Professoren, Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen, hiermit möchten wir allen die Möglichkeit bieten, aktiv die aktuelle Bildungssituation gemeinschaftlich und ohne große Umwege zu betrauern. Der bundesweite Bildungsdiskurs sollte unserer Meinung nach nicht unbeachtet an Nordhausen vorbeiziehen. Deshalb wollen wir die Themen der Bildungsproblematik in das Bewusstsein aller Bildungsbeteiligten bringen und diese vertiefen", schreibt eine studentische Initiative der nnz.
Es gehe nicht darum, die FH an sich zu bestreiken oder gar zu besetzen. Man wolle Einsatz und Engagement für die FH Nordhausen zeigen, indem ein Zeichen gesetzt und die Bildung kritischer reflektiert werden soll. Die Studierenden sind der Meinung, dass bundesweite und grundsätzliche Rahmenbedingungen der Bildung nicht optimal gelöst sind und verbessert werden sollten. Davon würde ihrer Meinung nach auch die FH Nordhausen profitieren.
"Übt gemeinsam mit uns Anteilnahme an der versinkenden Bildung in Deutschland. Lasst uns trauern über eine Bildung, die mit minimalen finanziellen und personellen Mitteln Effektivität steigern soll, die Wissen für Geld verkauft, die ihre Zöglinge vernachlässigt, die Länder übergreifend ungerecht strukturiert ist, die engagierte Menschen bestraft, der Quantität wichtiger ist als Qualität, die nicht über den Tellerrand blicken lässt. Bildung betrifft alle. Lasst uns zusammen, gern in schwarz und mit Kerzen, trauern. Wir laden Studierende, Schüler, Lehrer, Professoren und Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen zum Trauermarsch ein.
Mittwoch, den 16.12.2009, 12:00 Uhr / Vor dem Audimax
Autor: nnz"Sehr geehrte Studierende, Professoren, Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen, hiermit möchten wir allen die Möglichkeit bieten, aktiv die aktuelle Bildungssituation gemeinschaftlich und ohne große Umwege zu betrauern. Der bundesweite Bildungsdiskurs sollte unserer Meinung nach nicht unbeachtet an Nordhausen vorbeiziehen. Deshalb wollen wir die Themen der Bildungsproblematik in das Bewusstsein aller Bildungsbeteiligten bringen und diese vertiefen", schreibt eine studentische Initiative der nnz.
Es gehe nicht darum, die FH an sich zu bestreiken oder gar zu besetzen. Man wolle Einsatz und Engagement für die FH Nordhausen zeigen, indem ein Zeichen gesetzt und die Bildung kritischer reflektiert werden soll. Die Studierenden sind der Meinung, dass bundesweite und grundsätzliche Rahmenbedingungen der Bildung nicht optimal gelöst sind und verbessert werden sollten. Davon würde ihrer Meinung nach auch die FH Nordhausen profitieren.
"Übt gemeinsam mit uns Anteilnahme an der versinkenden Bildung in Deutschland. Lasst uns trauern über eine Bildung, die mit minimalen finanziellen und personellen Mitteln Effektivität steigern soll, die Wissen für Geld verkauft, die ihre Zöglinge vernachlässigt, die Länder übergreifend ungerecht strukturiert ist, die engagierte Menschen bestraft, der Quantität wichtiger ist als Qualität, die nicht über den Tellerrand blicken lässt. Bildung betrifft alle. Lasst uns zusammen, gern in schwarz und mit Kerzen, trauern. Wir laden Studierende, Schüler, Lehrer, Professoren und Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen zum Trauermarsch ein.
Mittwoch, den 16.12.2009, 12:00 Uhr / Vor dem Audimax

