Mo, 11:06 Uhr
14.12.2009
Wolken, Gedanken des Himmels
In der Adventszeit geschieht zwischen dem Irdischen und dem Himmlischen einiges, was es so im Laufe eines Jahres nicht gibt. Große Vermittler sind die Wolken, die mit ihrem Formen- und Farbenreichtum die Menschen immer aufs Neuen in den Bann ziehen. Poetisch werden sie als die Gedanken des Himmels beschrieben.
Deshalb nehmen die oft bedichteten Wolken am Samstag, dem 19. Dezember, ab 14.30 Uhr in der Dichterstätte die Hauptrolle ein. Gedichte, in der Vergangenheit und in der Gegenwart in den unterschiedlichsten Völkern ersonnen, kommen zu Gehör.
Ein Poet, der auch ein ausgezeichneter Wissenschaftler war, Johann Wolfgang Goethe, wies in einem Gedicht auf den Engländer Howard hin, der im Jahr 1802 einen Vortrag hielt, in dem unter anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die für die Wetterkunde wichtig waren, die Wolkenformationen erstmals eingeteilt wurden in Stratus, Cumulus, Cirrus und Nimbus. Goethes Gedicht Howards Ehrengedächtnis beschreibt die Faszination, die von den Wolkenformationen ausgehen. Die Phantasie des Menschen ist herausgefordert. Nun regt sich kühn des eigenen Bildes Kraft, die Unbestimmtes zu Bestimmten schafft: Da droht ein Leu, dort wogt ein Elefant, Kameles Hals, zum Drachen umgewandt. Sarah Kirsch nennt das in ihren Versen Großes und kleines Wolkengetier.
Tradition ist es im Haus Lange Reihe 11 in Limlingerode, dass das Ehepaar Richter aus Neustadt einmal im Jahr ihre ausdrucksstarken Fotografien zu unterschiedlichen Themen in technisch ausgefeilter Weise darbietet. Aus dem großen Fundus von Landschaftsfotos wurden zu der Veranstaltung am 19. 12. 2009 diejenigen ausgesucht, in denen Wolkenvariationen auffällig sind und den Gesamteindruck des Bildes entscheidend prägen. Dazu hört man die passende Musik.
Autor: nnzDeshalb nehmen die oft bedichteten Wolken am Samstag, dem 19. Dezember, ab 14.30 Uhr in der Dichterstätte die Hauptrolle ein. Gedichte, in der Vergangenheit und in der Gegenwart in den unterschiedlichsten Völkern ersonnen, kommen zu Gehör.
Ein Poet, der auch ein ausgezeichneter Wissenschaftler war, Johann Wolfgang Goethe, wies in einem Gedicht auf den Engländer Howard hin, der im Jahr 1802 einen Vortrag hielt, in dem unter anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die für die Wetterkunde wichtig waren, die Wolkenformationen erstmals eingeteilt wurden in Stratus, Cumulus, Cirrus und Nimbus. Goethes Gedicht Howards Ehrengedächtnis beschreibt die Faszination, die von den Wolkenformationen ausgehen. Die Phantasie des Menschen ist herausgefordert. Nun regt sich kühn des eigenen Bildes Kraft, die Unbestimmtes zu Bestimmten schafft: Da droht ein Leu, dort wogt ein Elefant, Kameles Hals, zum Drachen umgewandt. Sarah Kirsch nennt das in ihren Versen Großes und kleines Wolkengetier.
Tradition ist es im Haus Lange Reihe 11 in Limlingerode, dass das Ehepaar Richter aus Neustadt einmal im Jahr ihre ausdrucksstarken Fotografien zu unterschiedlichen Themen in technisch ausgefeilter Weise darbietet. Aus dem großen Fundus von Landschaftsfotos wurden zu der Veranstaltung am 19. 12. 2009 diejenigen ausgesucht, in denen Wolkenvariationen auffällig sind und den Gesamteindruck des Bildes entscheidend prägen. Dazu hört man die passende Musik.


