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Mi, 13:34 Uhr
30.10.2002

460 Kilometer für Behinderte

Sondershausen (nnz). Die Bundeswehr am Standort Sondershausen ist immer für Schlagzeilen gut. In diesem Jahr wurde die zweite Auflage eines 24-Stunden-Schwimmens ausgerichtet. Heute Vormittag ging es zu Ende.


Die Soldaten des Bundeswehrstandortes Sondershausen wollten bei diesem Wettbewerb nicht nur ihre Kondition unter Beweis stellen, sondern auch was Gutes tun. Wie im vergangenen Jahr wird in der Schwimmhalle der Karl-Günther-Kaserne für Geld geschwommen. Das Mercedes-Autohaus Peter hatte sich bereit erklärt, für jede zurückgelegte Bahn eine Prämie von 5 Cent auszusetzen.

Und so wurden denn in den 24 Stunden sage und schreibe 18.383 Bahnen zurückgelegt, macht eine addierte Strecke von rund 460 Kilometer. Rein rechnerisch kömmt somit eine Gesamtprämie von 919 Euro zusammen. Das Unternehmen rundete ab und übergab dem Kuratorium für Behinderte in Nordthüringen 1.000 Euro. Im vergangenen Jahr durchwühlten die Soldaten bereits das Schwimmhallenwasser, damals kamen fast 12.000 Bahnen zusammen. So kann man also in diesem Jahr von einem neuen Rekord sprechen.

Eröffnet wurde der Wettbewerb übrigens mit einem „Prominentenschwimmen“. Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer, der Chef der Polizeiinspektion, Klaus Schulz, und der Kommandeur des Raketenartilleriebataillons 132, Thomas Tent, sowie weitere „Prominente“ legten zusammen 122 Bahnen zurück.
Autor: nnz

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