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Mi, 14:18 Uhr
30.10.2002

Es ist vollbracht!

Limlingerode (nnz). Im kleinen Ort Limlingerode wird Ende November ein Haus aufgeschlossen. Den Schlüssel umdrehen werden eine Dichterin und ein Ortsteilbürgermeister...


Es ist vollbracht dank zahlreicher materieller und ideeller Helfer! Das Geburtshaus Sarah Kirschs, das ehemalige Pfarrhaus in der Gemeinde Hohenstein, Ortsteil Limlingerode, wird am 30.11.2002 um 11.00 Uhr offiziell als "Dichterstätte Sarah Kirsch" eröffnet. Im Beisein von Sarah Kirsch und dem Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel wird die Vollendung des Hauses kund getan. Anschließend so gegen 12.30 Uhr werden die Dichterin und der Ortsteilbürgermeister Günter Gundlach das Haus symbolisch aufschließen. So können dort in Zukunft regelmäßig literarische Veranstaltungen stattfinden, die die Schwesterkünste Bildende Kunst und Musik einschließen. In der unteren Etage der "Dichterstätte" befinden sich der Veranstaltungsraum, die Bibliothek, die Galerie und am Haus der Hof, der Garten und der "Brunnen vor dem Hause unterm Fliederbaum". Das alles sind Orte, die der Förderverein mit kulturellem Leben füllen möchte, abwechslungsreich für alle Altersgruppen.

Für besonders Neugierige gibt es bereits am Freitag, 29.11.2002, ab 10.00 Uhr einen "Tag der offenen Tür". Am Sonnabend, 30.11.2002, findet die eingangs erwähnte offizielle Einweihung in der Kirche statt. Um 14.30 Uhr öffnet dann die Galerie ihre Pforten mit "Haus-ART Nr. I - 11/02 Lange Reihe". Karin Kisker zeigt ihren "Zeitenlauf Tausendsprung in lyrischer Landschaft". Das klingt geheimnisvoll, ist es auch, aber, das Geheimnis wird gelüftet.

Der literarische Höhepunkt kommt am Sonntag daher, 01.12.2002, am 1. Advent also. Sarah Kirsch und Lutz Seiler lesen am Nachmittag ab 14.00 Uhr aus ihren Werken. Heidelore Kneffel als Mitglied des Fördervereins und Dr. Sebastian Kleinschmidt, Herausgeber von "Sinn und Form", sprechen über die Poeten.

Bereits am Vormittag wird eine andere Dichterstätte vorgestellt, was Tradition werden soll in Limlingerode. Das Peter-Huchel-Haus, in Wilhelmshorst bei Potsdam gelegen, zeigt auf, wie das Erbe des Dichters Peter Huchel gepflegt wird. Ein besonderer Kenner seines Lebens und Werkes, Dr. Peter Walther, Literaturwissenschaftler, stellt den großen Lyriker deutscher Sprache vor. Alle Interessierte aus nah und fern sind zu den drei Tagen oder ausgewählten Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Nordhäuser Bürgerinnen und Bürger, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen, melden sich bitte bald im Landratsamt Nordhausen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Grimmelallee 23, Zimmer 120/121, Tel.-Nr. 0 36 31/91 12 22 oder 91 12 23.
Autor: nnz

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