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Di, 18:22 Uhr
27.10.2009

Paukenschlag - ohne Folgen

Nach der Diskussion um den Aufsichtsrat des Nordhäuser Krankenhausen, wählte dessen Hauptgesellschafter heute seine Mitglieder in das Kontrollgremium. Was niemand wahr haben wollte – es gab einen Paukenschlag.


Rüdiger Steinbrück (B90/Grüne) brachte Schwung in die bis dahin nicht stattgefundene Diskussion. Er wollte zwei Listen. In der einen Liste sollte Prof. Heinrich Markgraf (CDU), in die andere Liste dafür Joachim Claus (CDU) gewählt werden. In der Begründung wurde angegeben, dass Personen in den Aufsichtsrat gewählt werden, die der Förderung dieses Krankenhauses nicht entgegen stehen. Hier sei der Landrat die richtige Person, indirekt gesagt, Markgraf nicht.

Und schon begann auf den Fraktionsbänken die Diskussion. Es wurde getuschelt, der weiteren Begründung wurde bereits nicht mehr gelauscht. Dann wollte Dagmar Becker (SPD) wissen, ob das mit Landrat Claus abgesprochen wurde. Der meinte, dass er eine Wahl annehmen würde – Überraschung hoch 3. Letztlich auch ein Affront gegen ein Mitglied der eigenen Fraktion. Und wenn der Kreistag wirklich mal überrascht wird, dann wird eine Auszeit genommen.

Auszeit (Foto: nnz) Auszeit (Foto: nnz)
Auszeit im Kreistag

Dann die Abstimmung zum Steinbrück-Vorschlag. Es gab vier Stimmen dafür. Das war es mit dem Vorstoß - und Heinrich Markgraf, Joachim Leßner sowie Sabine Jacobi wurden in den Aufsichtsrat gewählt.
Autor: nnz

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Kommentare
Bonefatius K.
28.10.2009, 07:17 Uhr
Schade!
Hier hätte mal ein Zeichen gesetzt werden können für eine gewollte, positive Änderung. Aber wie gesagt, hier und auch anderswo, geht es nie um Personen, sondern nur um die Sache (ha,ha,ha).

Wer kontrolliert eigentlich die Entscheidungen dieser Leute im Aufsichtsrat? Bei den bis jetzt durchgesickerten Aktivitäten ging und geht es doch nur um persönliche Dinge und Einstellungen und nicht um das Wohl des Krankenhauses mit allen seinen Mitarbeitern und schon garnicht um das Wohl der davon betroffenen Bürger.
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