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Do, 16:18 Uhr
22.10.2009

Post von Luisa (13)

Luisa Schäfer, eine junge Frau aus Niedersachswerfen, schreibt in der nnz ein ungewöhnliches Tagebuch über ihre Erlebnisse am anderen Ende der Welt. Heute berichtet die junge Frau über einen Ausflug mit „Ihren“ Kindern...


Letzten Montag war es so weit, der von den Kindern meines Projektes lang ersehnte Landausflug stand an. Für uns Freiwillige versprach dies ein toller, ereignisreicher Tag zu werden, den wir mit unseren Schutzbefohlenen verbringen konnten. Für die Kinder allerdings bedeutete es noch viel mehr.

Es war eine Möglichkeit einmal die Stadt beziehungsweise überhaupt das Wohnviertel zu verlassen, etwas was für die meisten nicht sehr auf der Tagesordnung steht. Dementsprechend waren auch alle sehr aufgeregt und freuten sich auf den Ausflug. Eine Freude die wirklich ansteckend war.

Gutgelaunt setzten wir uns also alle in den Bus und los ging es. Unser Ziel war das Landhaus einer meiner Kolleginnen. Um Neid oder Misswollen vorzubeugen sollte das allerdings ein Geheimnis für die Kinder bleiben. Denn diese wohnten ja selbst in ärmlichen Hütten, dass eine Familie dann ein Haus auf dem Land zusätzlich zur Stadtwohnung besaß, wäre ein Fakt der sicherlich nicht unbedingt positiv von ihnen aufgenommen wurden wäre. Obwohl dies hier kein Einzelfall darstellt.

Viele Familien aus der Mittelschicht besitzen ein Haus auf dem Land. Ob dies keine allzu hohen Kosten darstellt, die Häuser geerbt sind oder das einfach dazu gehört kann ich nicht genau sagen. Allerdings gehören Ausflüge mit der ganzen Familie am Wochenende einfach dazu. Mit der Busfahrt lässt man auch die Unruhe und Lebendigkeit der Stadt hinter sich. Obwohl bei einer Gruppe von ungefähr 25 Kindern kann man auch nicht unbedingt von Stille sprechen.

Aber schon die Landschaft ist ganz verändert. Bei den vielen Bergen und dem vielen Grün denkt man wirklich nicht, dass die Stadt nur eine halbe Stunde entfernt liegt. Doch nun einmal angekommen konnten es die Kinder nicht mehr erwarten baden zu gehen. Wir zogen uns also schnell um und liefen zum Fluss, der im Frühling noch nicht allzu tief ist. Den Gedanke, ob es also überhaupt nötig ist nur im Bikini zu baden, vergaß man schnell wenn man sah wie die Kleinen anfingen zu toben. Also hinterher!

Nach circa zwei Stunden ausgelassenen Spielen hatten alle Hunger und wurden von der Projektköchin ausreichend mit Hot Dogs, Obstsalat und Torte versorgt. Nach einem anschließenden Verdauungsspaziergang war es dann auch zum Bedauern aller wieder Zeit aufzubrechen. Die Rückfahrt gestaltete sich viel ruhiger, denn müde waren wir wohl alle, aber auch voller glücklicher Erinnerungen an diesen wirklich sehr schönen Tag.
Bis bald! Luisa
Ausflug in Argentinien (Foto: privat)
Ausflug in Argentinien (Foto: privat)
Ausflug in Argentinien (Foto: privat)
Ausflug in Argentinien (Foto: privat)
Ausflug in Argentinien (Foto: privat)
Ausflug in Argentinien (Foto: privat)
Autor: nnz

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