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Do, 13:47 Uhr
22.10.2009

Der Vierte kommt – Borsch

Ein Platz unter den ersten Fünf – so lautet die Zielstellung des FSV Wacker 90 Nordhausen für diese Saison. Der Gegner, der SV Borsch 1925, will die Thüringenliga halten. Mit diesen unterschiedlichen Zielstellungen und aktuellen Ausgangssituationen beschäftigt sich Klaus Verkouter in seinem nnz-Vorbericht...


Vopel (Foto: Verkouter) Vopel (Foto: Verkouter) Wenn am Sonnabend um 14.00 Uhr beide Kontrahenten aufeinandertreffen, sieht die Realität etwas anders aus: Der Tabellenzehnte Wacker empfängt den Tabellenvierten aus der Rhön (bei unterschiedlich Anzahl an Spielen ist die Tabelle etwas verzerrt). Um weiter nach oben zu gelangen, muss Wacker eigentlich nur gewinnen. Aus der vergangenen Saison wissen die Südharzer jedoch, wie schwer die beiden Siege (1:0 in Borsch, 2:1 im AKS) gegen die kompakten Spieler von Trainerfuchs Rainer „Berti“ Vogt gefallen sind.

Der einst als bissiger Abwehrspieler in Diensten der Nordhäuser stehende Vogt hat eine junge, ambitionierte Mannschaft geformt, die bislang sehr erfolgreich spielt. In den beiden Begegnungen der Vorsaison ging es allerdings bei aller Spannung teilweise sehr hart zu, sodass es zusammen sechzehn Gelbe Karten gab.

Obwohl Wacker und der bisherige Trainer Frank Rosenthal seit letzter Woche getrennte Wege gehen und die Mannschaft deshalb eventuell etwas verunsichert sein könnte, will man auch den dritten Vergleich mit Borsch gewinnen. Co-Trainer Marco Kühlewind hat versucht, die Truppe in Schuss zu halten.

Leider musste die Auswärtsbegegnung am vorigen Samstag in Weida wegen der starken Regenfälle abgesagt werden. Die Gäste aus der Rhön dagegen sind im Rhythmus geblieben und ließen der SG Schlotheim/Mehrstedt beim 4:1-Heimerfolg keine Chance. Borsch verlor jedoch mit Lorenz Wiegand einen wichtigen Spieler durch Feldverweis.

Marcus Vopel (Bild) sagte: „Wir wollen einen Sieg. Vielleicht mache ich wieder ein Tor. Mal sehen, wo mich der neue Trainer aufstellt. Ich habe in den Junioren als Stürmer gespielt, dann wurde ich Abwehrmann. Aber ich spiele da, wo man mich hinstellt.“ Eine vernünftige Einstellung des jungen Mannes, der schnell den Anschluss von den Junioren über die Zweite zum Thüringenligisten gefunden hat. „Trotzdem ist da ein gewaltiger Unterschied zwischen Junioren und Männern“, fügte er hinzu.

Fast zeitgleich muss Wackers Zweite beim VfB Werther 1920 antreten, der aus einer Mittelfeldposition heraus versuchen wird, dem Spitzenreiter Paroli zu bieten. Da auch Salza noch ein Heimspiel hat, sind einige Zuschauer schon am Grübeln, welches Spiel sie sich aussuchen. Für die Vereinseinnahmen dürften solche Spielansetzungen weniger förderlich sein. Wacker II möchte auch gegen die erfahrene VfB-Elf punkten.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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