Wacker Hollywood
Fußballfans wissen, wer der FC Hollywood ist. In dieser Liga will nun auch das Präsidium von Wacker Nordhausen mitspielen. Wenn eben nicht fußballerisch, dann schon medial...
Es gibt Nachrichten, die muss man einfach nicht weitergeben. So zum Beispiel die heutige aus dem Wacker-Präsidium: "Wir haben einen neuen Trainer", sagte Präsident Detlef Zeitler ins Telefon.
Nun ist diese Nachricht - da es sich um eine Person handelt - erst vollständig, wenn auch der Name genannt wird. Da allerdings herrschte Funkstille. "Den Neuen wollen wir morgen Abend der 1. Mannschaft vorstellen. Und natürlich auch den Medien", meinte Zeitler geheimnisvoll.
Das war nun wirklich eine Spitzenleistung im Informationszeitalter. Herzlich willkommen beim Wacker Hollywood. Hoffentlich sind auch die sportlichen Leistungen dort mit dem Neuen anzusiedeln?
Autor: nnz
Kommentare
Willi
21.10.2009, 20:27 Uhr
Was ist daran falsch?
Was ist daran falsch wenn, man zuerst die Mannschaft informiert und dann die Medien. Auch wenn Ihnen (Herr Greiner) das nicht passt, ich finde die Reihenfolge richtig!
Der Roland
22.10.2009, 07:03 Uhr
Modernes Zeitalter
Ich würden sagen, im Jahr 2009 kann man den Spielern der 1. Mannschaft eine Mail schicken oder eine SMS. Das müsste doch zu machen sein. Es geht heute nicht mehr, dass eine Entscheidung ggetroffen wird und manchen (zum Beispiel Leser einer gedruckten Zeitung) das erst zwei Tage später erfahren. Das ist ja wie vor 20 Jahren....
Janko
22.10.2009, 11:19 Uhr
informationen nicht zurückhalten, sondern in der richtigen reihenfolge weitergeben
zuerst: ich interessiere mich null für fußball und bin an dieser meldung nur der kommentare wegen hängen geblieben.
es gibt entscheidungen, welche man erst einem bestimmten personenkreis zugänglich macht und erst danach weiteren kreisen oder gar der öffentlichkeit.
das hat nichts mit geheimniskrämerei oder "das ist ja wie vor zwanzig jahren" zu tun, sondern mit der einhaltung von konventionen.
fußballspieler mal eben per sms darüber zu informieren, wer ihr neuer trainer ist, (oder gar verlangen, dass die spieler, die es eben am meisten angeht, es aus internet oder zeitung erfahren zu lassen) ist ebenso unsinnig, wie einem sänger oder schauspieler seine zukünftigen partien der nächsten spielzeit aus dem neuen spielzeitheft erfahren zu lassen (ich nehme meine vergleiche aus dem umfeld, das ich kenne...)
es geht nicht an, dass informationen, die einen berufstand persönlich betreffen, zuerst der öffentlichkeit kund getan werden- jedem, der auch nur einen moment darüber nachdenkt, sollte das eigentlich von allein klar sein.
es wurde in anderen zusammenhängen hier auf der nnz schon oft in kommentaren erwähnt, und ich muss mich jetzt mal anschließen: leute, leute, leute, worüber ihr euch so aufregt- habt ihr keine anderen probleme...???
Flitzpiepe
22.10.2009, 12:09 Uhr
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Flitzpiepe
22.10.2009, 13:15 Uhr
2. Versuch
Ich stimme janko voll zu. Ich muss dazu aber sagen, dass dieser Artikel selbst die Kritik bekommen muss und nicht dessen Kommentare.
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