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Di, 12:35 Uhr
13.10.2009

Guter Ausgleich

Der Ausbildungsmarkt der zurückliegenden zwölf Monate war Thema der ersten Pressekonferenz des neuen Chefs der Nordhäuser Arbeitsagentur. Was Karsten Froböse mitzuteilen hatte, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.

Froböse (Foto: nnz) Froböse (Foto: nnz)

Es sei der Ausbildungsmarkt für die jungen Leute. Nie seien die Chancen, auf dem ersten Arbeitsmarkt ausgebildet zu werden wie in den zurückliegenden Monaten. Es gibt bis dato in den drei Nordthüringer Landkreisen nur noch sieben Bewerber, die nicht mit einer Ausbildungsstelle versorgt werden konnten. Denen gegenüber stehen 47 offene Ausbildungsstellen.

Gründe sieht Froböse sowohl in der zurückgehenden Bewerberzahl allgemein, als auch in der konstanten Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze. Erfreulich sei die Tatsache, dass vor allem die betrieblichen Ausbildungsplätze konstant geblieben seien. Waren es im Ausbildungsjahr 2006//2007 1.324 betriebliche Stellen, so standen im aktuellen Ausbildungsjahr 1.383 zur Verfügung.

Und wie immer wird es auch zu diesem Zeitpunkt eine Hitliste der Ausbildungsberufe aufgestellt. Ganz oben stehen Verkäufer oder Kaufmann oder Kauffrau, an fünfter Stelle ist der Kfz-Mechatroniker, an sechster Stelle Koch/Köchin zu finden. Platz 9 belegt der Ausbildungsberuf des Bankkaufmannes/Kauffrau. Die Hitliste hinsichtlich der ersten drei Plätze deckt sich erfreulicherweise mit den „Top 10“ der gemeldeten Ausbildungsstellen. Allerdings rangiert der Mechatroniker an zehnter Stelle.

Eine Prognose zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes wollte Froböse nicht wagen. Aber, es sei sicher, dass die Ausbildungsbetriebe sich auf die veränderten Situationen einstellen müssen. Es werden deutlich weniger Bewerber zur Verfügung stehen. Die Überlegungen der Unternehmen sollten jedoch weitergehen, nach der Zeit der Ausbildung. Die ausgebildeten Fachkräfte müssen in der Region gebunden werden, auch durch angemessene Löhne und Gehälter.

Positiv sei natürlich auch vermerkt, das die Wirtschaftskrise am Nordthüringer Arbeitsmarkt noch nicht angekommen sei. Ob und wie sie sich in kommenden Monaten in dieser Region niederschlagen würde, kann nicht gesagt werden.
Autor: nnz/kn

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