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Fr, 08:52 Uhr
09.10.2009

Ziel nicht erreicht

Die Lessingschule ist das Prestigeobjekt der Nordhäuser Stadtverwaltung in diesem Jahr. Die Schule hatte eine Sanierung dringend nötig. Eigentlich sollte nach den Herbstferien wieder der normale Unterricht aufgenommen werden. Eigentlich...


Mit diesem Termin, als beste Variante für den aufwendigen und zu organisierenden Umzug vor Augen, sind alle beteiligten Firmen bemüht, die Fertigstellung nicht zu gefährden. Zur Zeit arbeiten (auch an Sonnabenden) Heizungs- und Sanitärmonteure, Maler, Elektriker, Fußbodenleger, Trockenbauer, Tischler, Fliesenleger und Metallbauer intensiv in diesem Objekt. Im Außenbereich werden die Haupteingangstreppe und die Wege an der Nordseite hergestellt.

Doch sowohl an der Außenfassade (Fotos) als auch im Innern des Gebäudes geht es nicht so voran, wie es sich die Planer dachten, obwohl es am Wetter doch eigentlich nicht gelegen haben könnte. Die Stadtverwaltung teilt auf Anfrage der nnz mit, dass „die Ergebnisse der Messung der Restfeuchte des Heizestrichs in den Fluren noch zu hoch sind. Das heißt, das die Fliesenlegearbeiten hier nicht durchgeführt werden können. Über den genauen Zeitpunkt, wann die Trocknung den zulässigen Wert erreicht hat, kann man zur Zeit keine sichere Prognose abgeben.“


Zu viele Faktoren seien dafür ausschlaggebend - unter anderem auch die klimatischen Verhältnisse. Mit zusätzlichen Maßnahmen (Entfeuchter, Lüfter) soll der Prozess beschleunigt werden. Der Übergabetermin ist somit nicht zu halten - allerdings geht Qualität vor Schnelligkeit. „Der nächst mögliche Umzugstermin könnte Ende November sein. Durch einen schulfreien Freitag kann das verlängerte Wochenende genutzt werden.“

Dazu werden viele fleißige Hände gebraucht, denn es müssen alle Wandtafeln angebracht, alle Tische und Stühle transportiert und alle Schränke eingeräumt werden. Außerdem muß die Schule einer Grundreinigung unterzogen werden. Im nächsten Bauabschnitt (2010) wird der jetzt noch genutzte Längsriegel abgebrochen, die Außenanlagen einschl. Schulhof und das Wärmedämmverbundsystem hergestellt.

Auch die Ausstattungen des Hauswirtschaftsraumes, der Essenausgabe und Möblierung der Fachkabinette (Einbauschränke unter Lüftungskanälen) werden im kommenden Jahr erfolgen. Dann soll das Gesamtbudget von rund 5,5 Millionen Euro aufgebraucht sein.
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