Mi, 12:07 Uhr
23.09.2009
Nach 35 Jahren wieder im Südharz
Die Oper Ein Maskenball” bringt drei Künstler aus Berlin wieder nach Nordhausen. Für Regisseur Sören Schuhmacher, Bühnenbildner Norbert Bellen und Kostümbildnerin Katrin Kath ist die neue Opernproduktion die dritte gemeinsame Session im Südharz.
Zuvor brachten sie Turandot und Hoffmanns Erzählungen im Theater Nordhausen auf die Bühne. Beides hatte beim Publikum und in den Medien höchste Aufmerksamkeit erregt.
Sören Schuhmacher, Oberspielleiter der Deutschen Oper Berlin, erarbeitet nun zum dritten Mal eine große Oper am Theater Nordhausen. Zur Eröffnung der Spielzeit 2009/2010 inszeniert er Verdis Ein Maskenball" und ist damit erstmals nach seiner weit beachteten Carmen mit Angelika Kirschlager in Berlin wieder an der Nordthüringer Bühne tätig. Das Regiehandwerk hat er bei erfahrenen und bekannten Regisseuren, darunter Willy Decker, Andreas Homoki und Christof Loy, gelernt.
Bevor er in Berlin tätig wurde, arbeitete der gebürtige Hamburger an international bedeutenden Opernhäusern in Brüssel, Covent Garden London, SOSA Australien sowie bei den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Søren Schuhmacher inszenierte u. a. Des Kaisers neue Kleider (Uraufführung in Köln), Katja Kabanova (St. Gallen), La Bohème (Luxemburg) und die Uraufführung von Walter Braunfels’ Jeanne d’Arc nach einem Konzept von Christoph Schlingensief an der Deutschen Oper Berlin.
In Berlin hat Sören Schuhmacher bereits mit Katrin Kath zusammengearbeitet. Die Bühnenbildnerin war bereits für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen tätig und kann auf zehn Jahre freiberufliches Schaffen zurückblicken. An der Komischen Oper Berlin ist sie seit Jahren Leiterin der Kostümabteilung. Ihre Arbeit führt sie aber auch an andere Bühnen Deutschlands. Das möchte sie nicht missen, kann sie sich doch mit ihren Ideen hier auf sehr unterschiedliche Art beweisen, vor allem in ihrer Lieblingsgattung Oper. Zwischen ihr, Sören Schuhmacher und Bühnenbildner Norbert Bellen stimmt ganz einfach die Chemie.
Norbert Bellen lernten die beiden in Nordhausen kennen. Seine freiberufliche Tätigkeit führt ihn an verschiedene Bühnen Deutschlands. In diesem Jahr war es beispielsweise auch die Deutsche Oper Berlin, wo Norbert Bellen das Bühnenbild für Carmen überarbeitete. In Nordhausen hat er für Tosca (2004) das Bühnenbild, zwei Jahre später das Bühnenbild für Die Hochzeit des Figaro bei den Schlossfestspielen Sondershausen geschaffen. Jetzt bringt ihn Verdis Ein Maskenball wieder in die Rolandstadt. Diese Oper sei für ihn eines der wichtigsten Werke von Verdi. Die großartige Musik inspiriert ihn zu Bildern, auf die der Zuschauer schon gespannt sein darf. Mittelmäßige Arbeit ist nichts für den Berliner, er sucht die Herausforderung und will so seinem hohen künstlerischen Anspruch gerecht werden.
Sören Schuhmacher, Norbert Bellen und Katrin Kath verbindet eine wertvolle Zusammenarbeit. In den Bühnenbildern von Norbert Bellen und in den Kostümen von Katrin Kath nehmen Sören Schuhmachers Ideen von Raum, Farbe und Gewändern Gestalt an, wie die Opernfreunde am kommenden Freitag sehen werden, wenn sich um 19.30 Uhr der Vorhang für die Premiere von Verdis Oper Ein Maskenball hebt – übrigens nach mehr als 35 Jahren erstmals wieder in Nordhausen.
Karten gibt es an der Theaterkasse unter Tel. (0 36 31) 98 34 52 oder an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/knZuvor brachten sie Turandot und Hoffmanns Erzählungen im Theater Nordhausen auf die Bühne. Beides hatte beim Publikum und in den Medien höchste Aufmerksamkeit erregt.
Sören Schuhmacher, Oberspielleiter der Deutschen Oper Berlin, erarbeitet nun zum dritten Mal eine große Oper am Theater Nordhausen. Zur Eröffnung der Spielzeit 2009/2010 inszeniert er Verdis Ein Maskenball" und ist damit erstmals nach seiner weit beachteten Carmen mit Angelika Kirschlager in Berlin wieder an der Nordthüringer Bühne tätig. Das Regiehandwerk hat er bei erfahrenen und bekannten Regisseuren, darunter Willy Decker, Andreas Homoki und Christof Loy, gelernt.
Bevor er in Berlin tätig wurde, arbeitete der gebürtige Hamburger an international bedeutenden Opernhäusern in Brüssel, Covent Garden London, SOSA Australien sowie bei den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Søren Schuhmacher inszenierte u. a. Des Kaisers neue Kleider (Uraufführung in Köln), Katja Kabanova (St. Gallen), La Bohème (Luxemburg) und die Uraufführung von Walter Braunfels’ Jeanne d’Arc nach einem Konzept von Christoph Schlingensief an der Deutschen Oper Berlin.
In Berlin hat Sören Schuhmacher bereits mit Katrin Kath zusammengearbeitet. Die Bühnenbildnerin war bereits für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen tätig und kann auf zehn Jahre freiberufliches Schaffen zurückblicken. An der Komischen Oper Berlin ist sie seit Jahren Leiterin der Kostümabteilung. Ihre Arbeit führt sie aber auch an andere Bühnen Deutschlands. Das möchte sie nicht missen, kann sie sich doch mit ihren Ideen hier auf sehr unterschiedliche Art beweisen, vor allem in ihrer Lieblingsgattung Oper. Zwischen ihr, Sören Schuhmacher und Bühnenbildner Norbert Bellen stimmt ganz einfach die Chemie.
Norbert Bellen lernten die beiden in Nordhausen kennen. Seine freiberufliche Tätigkeit führt ihn an verschiedene Bühnen Deutschlands. In diesem Jahr war es beispielsweise auch die Deutsche Oper Berlin, wo Norbert Bellen das Bühnenbild für Carmen überarbeitete. In Nordhausen hat er für Tosca (2004) das Bühnenbild, zwei Jahre später das Bühnenbild für Die Hochzeit des Figaro bei den Schlossfestspielen Sondershausen geschaffen. Jetzt bringt ihn Verdis Ein Maskenball wieder in die Rolandstadt. Diese Oper sei für ihn eines der wichtigsten Werke von Verdi. Die großartige Musik inspiriert ihn zu Bildern, auf die der Zuschauer schon gespannt sein darf. Mittelmäßige Arbeit ist nichts für den Berliner, er sucht die Herausforderung und will so seinem hohen künstlerischen Anspruch gerecht werden.
Sören Schuhmacher, Norbert Bellen und Katrin Kath verbindet eine wertvolle Zusammenarbeit. In den Bühnenbildern von Norbert Bellen und in den Kostümen von Katrin Kath nehmen Sören Schuhmachers Ideen von Raum, Farbe und Gewändern Gestalt an, wie die Opernfreunde am kommenden Freitag sehen werden, wenn sich um 19.30 Uhr der Vorhang für die Premiere von Verdis Oper Ein Maskenball hebt – übrigens nach mehr als 35 Jahren erstmals wieder in Nordhausen.
Karten gibt es an der Theaterkasse unter Tel. (0 36 31) 98 34 52 oder an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen Loh-Orchester Sondershausen GmbH.



