Di, 12:41 Uhr
22.09.2009
Der Demokratie auf den Spuren
Zur Zeit gastieren zwei junge russische Wahlbeobachter in Nordthüringen. Arina Smirnova (21) und Ilya Kholodov (22) nahmen die lange Reise auf sich, um die Bundestagswahlen aus nächster Nähe zu beobachten. Diese Woche begleiten sie Bundestagskandidat Manfred Grund (CDU) bei seinen Wahlkampfauftritten...
In Twerk, 200 Kilometer von Moskau entfernt und für russische Verhältnisse gleich um die Ecke gelegen, studieren die beiden Wahlinteressierten ansonsten Zeitgeschichte und Sprachen. Sie sind Mitglied der Jugendorganisation der Putin-Partei Einiges Russland und engagieren sich in Jugendparlamenten gegen Rechtsextremismus und begeistern andere Jugendliche für Politik. In einem Wettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung stellten sie ihre Deutschkenntnisse und ihr Wissen über die Wahlen in Deutschland unter Beweis und gewannen so Plätze für die begehrte Reise.
Für knapp zwei Wochen wollen sie die Bundestagswahl und die demokratischen Strukturen in Deutschland erleben und anschließend ihre Erfahrungen mit nach Russland nehmen. Täglich berichten die beiden in einem Internet-Blog über ihre Erlebnisse und Begegnungen. Dabei fallen ihnen schon erste Unterschiede auf. Kanzlerduelle und Diskussionen der Spitzenkandidaten im Fernsehen seien in Russland noch nicht so verbreitet. Dass Manfred Grund täglich so viele Briefe beantwortet und auf Veranstaltungen immer das Gespräch mit den Bürgern sucht, erstaunte Arina und Ilya. Bei uns sind die Abgeordneten nur selten anzutreffen, so die junge Russin.
Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Grund besuchten sie bereits das Worbiser Krengeljäger-Fest, die Bistumswallfahrt in Erfurt und die Eröffnung der interkulturellen Woche in Mühlhausen. Wir waren auch schon in seinem Berliner Büro, aber hier in Thüringen sind die Städte kleiner und die Leute freundlicher., bemerkt Ilya. Die Menschen seien offen und interessieren sich für die Politik im Kreml.
In der heißen Phase des Wahlkampfes begleiten sie den CDU-Kandidaten an seinen Info-Ständen in ganz Nordthüringen. Sie sind gespannt, wie in Deutschland Wahlkampf geführt wird. Wenn sie nächste Woche wieder nach Moskau fliegen werden sie sicher eine Menge zu berichten haben.
Autor: nnzIn Twerk, 200 Kilometer von Moskau entfernt und für russische Verhältnisse gleich um die Ecke gelegen, studieren die beiden Wahlinteressierten ansonsten Zeitgeschichte und Sprachen. Sie sind Mitglied der Jugendorganisation der Putin-Partei Einiges Russland und engagieren sich in Jugendparlamenten gegen Rechtsextremismus und begeistern andere Jugendliche für Politik. In einem Wettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung stellten sie ihre Deutschkenntnisse und ihr Wissen über die Wahlen in Deutschland unter Beweis und gewannen so Plätze für die begehrte Reise.
Für knapp zwei Wochen wollen sie die Bundestagswahl und die demokratischen Strukturen in Deutschland erleben und anschließend ihre Erfahrungen mit nach Russland nehmen. Täglich berichten die beiden in einem Internet-Blog über ihre Erlebnisse und Begegnungen. Dabei fallen ihnen schon erste Unterschiede auf. Kanzlerduelle und Diskussionen der Spitzenkandidaten im Fernsehen seien in Russland noch nicht so verbreitet. Dass Manfred Grund täglich so viele Briefe beantwortet und auf Veranstaltungen immer das Gespräch mit den Bürgern sucht, erstaunte Arina und Ilya. Bei uns sind die Abgeordneten nur selten anzutreffen, so die junge Russin.
Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Grund besuchten sie bereits das Worbiser Krengeljäger-Fest, die Bistumswallfahrt in Erfurt und die Eröffnung der interkulturellen Woche in Mühlhausen. Wir waren auch schon in seinem Berliner Büro, aber hier in Thüringen sind die Städte kleiner und die Leute freundlicher., bemerkt Ilya. Die Menschen seien offen und interessieren sich für die Politik im Kreml.
In der heißen Phase des Wahlkampfes begleiten sie den CDU-Kandidaten an seinen Info-Ständen in ganz Nordthüringen. Sie sind gespannt, wie in Deutschland Wahlkampf geführt wird. Wenn sie nächste Woche wieder nach Moskau fliegen werden sie sicher eine Menge zu berichten haben.


