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Mo, 17:30 Uhr
21.09.2009

Puppen tanzen lassen

Was dem Puppentheater die „4-Losophen“ die Alternative 54 e.V. gebracht hat und was „Der Zahnteufel“ damit zu tun hat, weiß Ihre nnz aktuell zu berichten...

Puppen tanzen (Foto: M. Daniel) Puppen tanzen (Foto: M. Daniel)
Danny „Caspar“ Schulze freute sich über den Scheck vom Verein „Alternative 54“ für das Puppentheater, den er zusammen mit Franca Bergmann, Hannelore Haase, Alexander Scharff, Birgit Keller und Rainer Bachmann präsentiert

Damit lassen wir die Puppen tanzen, freute sich Danny „Caspar“ Schulze vom Puppentheater „4-Losophen“ über einen 400 Euro-Scheck vom Verein „Alternative 54“. Hinter dem Verein steckt eine Initiative der Partei die „Die Linke“, erklärt deren Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Birgit Keller.

Laut Gesetz (§ 54) steht den Abgeordneten eine garantierte Diätenerhöhung zu. „In der Bevölkerung findet die aber keine Akzeptanz“, weiß Rainer Bachmann, stellvertretender Vorsitzender der Linken-Fraktion. Diese Erhöhung spenden die Abgeordneten der Thüringer Linke an den Verein. So kamen immerhin mehr als 50.000 Euro im vergangenen Jahr zusammen. Mit dem Geld werden soziale und kulturelle Projekte unterstützt, so wie jetzt das Puppentheater. Alexander Scharff, ebenfalls linkes Fraktionsmitglied und Direktkandidat für den Bundestag: „Das ist etwas anderes, als das Verteilen von Steuergeld aus Lottoeinnahmen, was viele Politiker gerne so überbringen, als wenn es ihr eigenes wäre.“

Im Stück „Der Zahnteufel“ sollen die Kinder am Tag der Zahngesundheit spielerisch in das Thema hineingeführt werden. Mit dem Geld wird es möglich sein, kostenlose Aufführungen zu realisieren. „Gerade für sozial schwache Familien ist selbst ein kleines Eintrittsgeld schwer vermittelbar“ erklärt Danny „Caspar“ Schulze.

Im Sommer haben die Theaterstücke der „4-Losophen“ als Teil des Ferienangebotes im MEGEHA sagenhaft eingeschlagen, erklärt LIFT-Geschäftsführerin und Mitglied der Linke Fraktion, Hannelore Haase. Sie möchte zukünftig noch enger mit den „4-Losophen“ kooperieren und freut sich bereits auf die Gastspiele der Puppenspieler im MEGEHA während der kommenden Herbstferien.
Autor: nnz

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