Do, 07:11 Uhr
17.09.2009
Kellerkinder unter sich
Wer am Sonnabend (Anpfiff 15.00 Uhr) das Spiel zwischen dem FSV Wacker 90 Nordhausen und dem SC Leinefelde 1912 nicht gewinnt, bleibt vorerst in der Nähe der Abstiegsränge oder rutscht gar auf einen solchen ab. Ein wenig optimistischer Vorbericht auf das Punktspiel von Klaus Verkouter...
Torsten Klaus (Foto: Verkouter Archiv)
Nach dem Pokalkrimi gegen den FC Rot-Weiß Erfurt in der Vorwoche hofften viele Fans auf eine Fortsetzung der guten Leistung beim Punktspielalltag in Altenburg. Das war auch über weite Strecken der Fall. Nach den 120 Spielminuten waren die Beine zum Schluss der Partie dann doch zu schwer, um nach einer äußert zweifelhaften Roten Karte (die Aussagen von Altenburger Zuschauern belegen das) mit zehn Mann noch ernsthafte Gegenwehr bis zum Schluss leisten zu können.
Wenn Martin Kolan, der vermeintliche Übeltäter, den links neben ihm laufenden Gegenspieler Haprich mit dem rechten Bein zu Fall gebracht haben soll, wie der Schiedsrichter begründete, müsste der Wackerakteur ja mindestens über seine eigenen Beine gestolpert sein oder könnte in einem Akrobatikzirkus sein Geld verdienen. Vor der Festsetzung der Strafe könnte natürlich auch der Altenburger Spieler Fairness zeigen und den Verantwortlichen die Sachlage schildern.
Schlucken wir eben wieder eine bittere Pille, denn es sind ja nicht nur die drei Punkte flöten gegangen, sondern Martin Kolan fehlt aufgrund der Tatsachen-Entscheidung im wichtigen Spiel gegen Leinefelde, wenn es einigermaßen gerecht zugeht nicht sogar noch länger. Das Fehlen ist deshalb so dramatisch, weil mit Tino Steinberg und Stephan Hoffmann schon zwei wichtige Akteure langfristig ausfallen und Alexander Töpfers Blessuren bis heute noch keine ernsthaften Trainingseinheiten zuließen. Auch um den Einsatz von Nico Steinberg und Martin Vopel stehen Fragezeichen.
Viel wird davon abhängen, ob die Offensivabteilung wieder Tore schießt. Vierzehn Spieler der Thüringenliga haben allein drei oder mehr Tore geschossen. Diese Anzahl hat Wacker als Mannschaft zusammen erst erzielt, davon nur eins ein echter Stürmer, Torsten Klaus (Bild), und das schon am ersten Spieltag in Weimar. Die weiteren Treffer gehen auf das Konto vom angeschlagenen Alexander Töpfer. Leinefelde hat in den fünf Spielen immerhin schon zehnmal getroffen.
Es ist also an der Zeit, endlich auch in den Punktspielen den Ball ins gegnerische Netz zu bugsieren, und zwar öfter als der Kontrahent. Nur das zählt. Dabei ist es natürlich egal, ob Torsten Klaus, Lars Pohl als Angreifer oder ein anderer der Torschütze ist. Ein Sieg muss her, denn nächste Woche geht die Reise zum überraschenden Spitzenreiter nach Ilmenau.
Am Sonntag trifft um 14.30 Uhr mit Gastgeber TSV Urbach 03 die bisher schlechteste Heimmannschaft (zwei Niederlagen) auf den auswärts punktlosen FSV Wacker 90 II. Mindestens eine Serie wird beendet. Urbach kann bei einem Sieg ebenfalls auf neun Punkte kommen wie die Nordhäuser, während ein Wackererfolg den Anschluss nach oben nicht abreißen ließe.
Klaus Verkouter
Autor: nnz
Torsten Klaus (Foto: Verkouter Archiv)
Nach dem Pokalkrimi gegen den FC Rot-Weiß Erfurt in der Vorwoche hofften viele Fans auf eine Fortsetzung der guten Leistung beim Punktspielalltag in Altenburg. Das war auch über weite Strecken der Fall. Nach den 120 Spielminuten waren die Beine zum Schluss der Partie dann doch zu schwer, um nach einer äußert zweifelhaften Roten Karte (die Aussagen von Altenburger Zuschauern belegen das) mit zehn Mann noch ernsthafte Gegenwehr bis zum Schluss leisten zu können. Wenn Martin Kolan, der vermeintliche Übeltäter, den links neben ihm laufenden Gegenspieler Haprich mit dem rechten Bein zu Fall gebracht haben soll, wie der Schiedsrichter begründete, müsste der Wackerakteur ja mindestens über seine eigenen Beine gestolpert sein oder könnte in einem Akrobatikzirkus sein Geld verdienen. Vor der Festsetzung der Strafe könnte natürlich auch der Altenburger Spieler Fairness zeigen und den Verantwortlichen die Sachlage schildern.
Schlucken wir eben wieder eine bittere Pille, denn es sind ja nicht nur die drei Punkte flöten gegangen, sondern Martin Kolan fehlt aufgrund der Tatsachen-Entscheidung im wichtigen Spiel gegen Leinefelde, wenn es einigermaßen gerecht zugeht nicht sogar noch länger. Das Fehlen ist deshalb so dramatisch, weil mit Tino Steinberg und Stephan Hoffmann schon zwei wichtige Akteure langfristig ausfallen und Alexander Töpfers Blessuren bis heute noch keine ernsthaften Trainingseinheiten zuließen. Auch um den Einsatz von Nico Steinberg und Martin Vopel stehen Fragezeichen.
Viel wird davon abhängen, ob die Offensivabteilung wieder Tore schießt. Vierzehn Spieler der Thüringenliga haben allein drei oder mehr Tore geschossen. Diese Anzahl hat Wacker als Mannschaft zusammen erst erzielt, davon nur eins ein echter Stürmer, Torsten Klaus (Bild), und das schon am ersten Spieltag in Weimar. Die weiteren Treffer gehen auf das Konto vom angeschlagenen Alexander Töpfer. Leinefelde hat in den fünf Spielen immerhin schon zehnmal getroffen.
Es ist also an der Zeit, endlich auch in den Punktspielen den Ball ins gegnerische Netz zu bugsieren, und zwar öfter als der Kontrahent. Nur das zählt. Dabei ist es natürlich egal, ob Torsten Klaus, Lars Pohl als Angreifer oder ein anderer der Torschütze ist. Ein Sieg muss her, denn nächste Woche geht die Reise zum überraschenden Spitzenreiter nach Ilmenau.
Am Sonntag trifft um 14.30 Uhr mit Gastgeber TSV Urbach 03 die bisher schlechteste Heimmannschaft (zwei Niederlagen) auf den auswärts punktlosen FSV Wacker 90 II. Mindestens eine Serie wird beendet. Urbach kann bei einem Sieg ebenfalls auf neun Punkte kommen wie die Nordhäuser, während ein Wackererfolg den Anschluss nach oben nicht abreißen ließe.
Klaus Verkouter

