Sa, 09:43 Uhr
12.10.2002
Der Blick in die Nachbarkreisstadt
Nordhausen/Sondershausen (nnz). Die nnz wagt wieder mal einen Blick zu den Nachbarn nach Sondershausen. Was dort gegenwärtig los ist, das hat die Redaktion zusammengetragen.
Markt in der Fußgängerzone
Bis zum Beginn der Baumaßnahmen in der Sondershäuser Fußgängerzone wird der wöchentliche Markt am Dienstag und am Freitag wie bisher gewohnt in der Fußgängerzone stattfinden. Während der Baumaßnahmen im nächsten Jahr zieht das Marktgeschehen auf den Sondershäuser Marktplatz um, wobei im Bereich der mittleren Fußgängerzone trotzdem weiterhin ein Angebot an Lebensmitteln zur Verfügung steht.
Das Gesamtangebot des Wochenmarktes der Musikstadt wird jedoch in der bewährten Auswahl und Qualität vorhanden sein. Obst, Gemüse und Lebensmittel überwiegen natürlich. Darüber hinaus kann jeder Marktbesucher das breitgefächerte Angebot an Gebrauchsgegenständen für ein Schnäppchen nutzen.
Montage der Fußgängerbrücke
Nach längerer Pause ohne sichtbare Tätigkeit wird im Oktober 2002 die neue Brücke in der Sondershäuser Karl-Hafermalz-Straße montiert. Die Zwischenzeit war gespickt mit der Bewältigung gründungstechnischer, statischer und organisatorischer Probleme, die nun gänzlich geklärt sind. Entgegen sonstiger Zeitabläufe von bis zu 26 Wochen wurde von einem zwingend einzubindenden und von der Bahn-AG zugelassenem lngenieurbüro ein kurzfristiger Montagetermin erreicht. In einer Zugsperrpause vom19. 10. 2002, 16.00 Uhr, bis zum 21. 10. 2002, 04.50 Uhr, wird die Behelfsbrücke aufgenommen und zur Demontage auf der Fahrbahn der K.-Hafermalz-Straße abgesetzt. Danach erfolgt die Montage der komplett angelieferten neuen Brücke. Unter Vollsperrung erfolgt vom 18. bis zum 27. Oktober 2002 die Anbindung an die Gehbahnen, das Herstellen der Geländer usw.
Ab dem 28. 10. 2002, also mit Beginn des Schulbetriebes, werden Vorkehrungen getroffen, unter Fußgängernutzung die Arbeiten, wie z.B. Verlegung der Fernwärmeleitung, fortzusetzen. Endgültiger Fertigstellungstermin ist der 15. 11. 2002. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die Baustellensituation einzustellen. Ebenso werden die Anlieger des näheren Umfeldes um Verständnis gebeten, daß die Montagearbeiten am Abend und in der Nacht vom 18. 10. 2002 zum 19. 10. 2002 ausgeführt werden und Geräusche durch Baumaschinen nicht zu vermeiden sind.
Sondershäuser Fußgängerzone
Die Erneuerung der Abwassersysteme durch den Trink- und Abwasserverband Helbe-Wipper im Bereich von der Burgstraße bis zur Karnstraße und der damit verbundene Ausbau der unteren Fußgängerzone in Sondershausen beginnt nach Informationen des Verbandes erst im Frühjahr des kommenden Jahres. Erst dann nimmt der TAZ die Arbeiten zum Einbau des Hauptsammlers 10 einschließlich aller Hausanschlüsse auf. Bisher wurde von einem Baubeginn noch 2002 ausgegangen.
In den kommenden Wochen finden weitere Absprachen mit anderen Versorgungsträgern statt, auf deren Grundlage noch im Oktober ein vorläufiger Bauablaufplan erstellt und beraten wird.
Das zuständige Planungsbüro setzt sich in der nächsten Zeit erneut mit den betroffenen Grundstücks- und Gebäudeeigentümern in Verbindung, um höhenmäßige Veränderungen und sonstige bauliche Maßnahmen an den Gebäuden abzustimmen. Ausgehend vom derzeitigen Stand soll sich die Umgestaltung der Fußgängerzone im Auftrag der Stadt Sondershausen unmittelbar an die Verlegung des neuen Abwassersystems anschließen. Auch darüber werden die Sondershäuser rechtzeitig informiert. Vor dem Baubeginn wird eine Anliegerversammlung durchgeführt. Das städtische Bauamt steht für eventuelle Rückfragen gern zur Verfügung.
Vergabeleistungen des städtischen Bauamtes
Im ersten Halbjahr 2002 wurden von der Stadt Sondershausen Leistungen im Bereich Hochbau in einer Größenordnung von 187.000 Euro und im Bereich Tiefbau von 548.000 Euro vergeben. Im Vergleich zum 1. Halbjahr des Vorjahres sind dies ca. 500.000 Euro weniger. Die Ursachen dafür liegen unter anderem in der erst im Mai 2002 erfolgten Genehmigung für den Haushaltsplan sowie in der fehlenden Finanzkraft der Kommune.
Schwerpunktmaßnahmen waren unter anderem der Umbau und die Sanierung der ehemaligen Schule in Großfurra, Instandsetzungsarbeiten an den Kindertagesstätten und die Sanierungsarbeiten an der Kirche in Berka. Beim Straßen- und Tiefbau waren es Arbeiten an der Brücke in der Kurt-Hafermalz-Straße, die Umgestaltung am Friedhofsvorplatz sowie die allgemeinen Straßenreparaturen. Durch die konsequente Ausnutzung der sich bietenden Fördermöglichkeiten ist die Stadt an die Vergaberegularien der Fördermittelgeber gebunden. Daraus resultierend haben Firmen aus dem Kyffhäuserkreis Aufträge in Höhe von 433.000 Euro (55% der Vergabesumme) im ersten Halbjahr erhalten.
Neben den Bauleistungen wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres Planungs- und Gutachteraufträge mit einem Gesamtvolumen von 457.000 Euro an Architekten und Ingenieure vergeben. Büros aus Sondershausen haben 60% der vergebenen Aufträge erhalten.
Gehwegbau im Borntal
Im Rahmen des Programms Wohnumfeldverbesserung wird zur Zeit der Gehweg zwischen der Sondershäuser Albert-Kuntz-Straße und der Johann-Karl-Wezel-Schule erneuert. Dies betrifft ebenso die Verbindung von diesem Weg in Richtung Hochhaus Borntal. Die Bauarbeiten werden bis Ende November 2002 abgeschlossen sein. Die Stadtverwaltung bittet alle Fußgänger, sich auf die Situation einzustellen. Vor allem Schüler sollten sich zum Erreichen der Schule auf eine längere Wegzeit einrichten.
Neugestaltung der Grünanlage am Bahnhofsdreieck
Die Stadt Sondershausen beabsichtigt, in den kommenden Wochen die Grünanlage am Bahnhofsdreieck neu zu gestalten. Schwerpunkt der Baumaßnahme ist das Anlegen einer Pflanzfläche aus Dauerbepflanzung (Bodendecker) und Saisonblumen, die das Stadtwappen von Sondershausen darstellen sollen. Die Baumaßnahme beinhaltet überdies den Rückbau der unbefestigten Treppenanlage sowie eine zielgerichtete Geländemodulation. Die Gesamtkosten von ca. 14.000 Euro werden aus Eigenmitteln der Kommune finanziert.
Umgestaltung und Erneuerung der Hauptstraße
Im Zusammenhang mit der Fertigstellung der Erschließungsanlagen zum Postplatz wird auch das erste Teilstück der Hauptstraße vom Hauptpostamt bis hinter den Durchbruch, also auf einer Länge von ca. 35 Metern, ausgebaut und umgestaltet. Nach langer und umfänglicher Diskussion über die Art und Weise der Umgestaltung wurde nach dem vom Stadtrat bestätigten Stadtbodenkonzept in der Hauptstraße im Mai dieses Jahres eine kleinere Probefläche angelegt. Der Ausbau soll durch angedeutete Bordanlagen mit Gossen und Gehbahnen den ehemaligen historischen Straßenraum wieder erlebbar machen. Ein erstes Teilstück des südlichen Gehweges vor dem Geschäft Scholz ist fertiggestellt und nutzbar. Zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit wurden die Umgestaltungspläne im Schaufenster der Hauptstraße 21 seit ca. 4 Monaten ausgestellt. Resultierend aus den vielen Presseinformationen und öffentlichen Veranstaltungen zu diesem Thema gibt es kaum noch Anfragen dazu bei der Stadtverwaltung.
Gestellt wird noch die Frage, ob geplant ist, den Fahrzeugverkehr künftig durch die Hauptstraße zu leiten. Dies ist jedoch nicht vorgesehen. Die Zufahrten zur Hauptstraße, so am Postamt, am Durchbruch, etc. werden durch Poller gesichert. Zur Anlieferung wird am frühen Vormittag eine entsprechend begrenzte Zeit zur Befahrung der Hauptstraße angeboten.
Auf Wunsch der Kaufleute und Gewerbetreibenden wird der nächste Ausbauabschnitt vom Durchbruch bis einschließlich Musikantenbrunnen im Frühjahr 2003 begonnen. Vor Beginn der Arbeiten wird es eine Anliegerversammlung geben.Bei Anfragen bzw. bei weiterem Informationsbedarf stehen ihnen die Mitarbeiter des städtischen Bauamtes zur Verfügung.
Autor: nnzMarkt in der Fußgängerzone
Bis zum Beginn der Baumaßnahmen in der Sondershäuser Fußgängerzone wird der wöchentliche Markt am Dienstag und am Freitag wie bisher gewohnt in der Fußgängerzone stattfinden. Während der Baumaßnahmen im nächsten Jahr zieht das Marktgeschehen auf den Sondershäuser Marktplatz um, wobei im Bereich der mittleren Fußgängerzone trotzdem weiterhin ein Angebot an Lebensmitteln zur Verfügung steht.
Das Gesamtangebot des Wochenmarktes der Musikstadt wird jedoch in der bewährten Auswahl und Qualität vorhanden sein. Obst, Gemüse und Lebensmittel überwiegen natürlich. Darüber hinaus kann jeder Marktbesucher das breitgefächerte Angebot an Gebrauchsgegenständen für ein Schnäppchen nutzen.
Montage der Fußgängerbrücke
Nach längerer Pause ohne sichtbare Tätigkeit wird im Oktober 2002 die neue Brücke in der Sondershäuser Karl-Hafermalz-Straße montiert. Die Zwischenzeit war gespickt mit der Bewältigung gründungstechnischer, statischer und organisatorischer Probleme, die nun gänzlich geklärt sind. Entgegen sonstiger Zeitabläufe von bis zu 26 Wochen wurde von einem zwingend einzubindenden und von der Bahn-AG zugelassenem lngenieurbüro ein kurzfristiger Montagetermin erreicht. In einer Zugsperrpause vom19. 10. 2002, 16.00 Uhr, bis zum 21. 10. 2002, 04.50 Uhr, wird die Behelfsbrücke aufgenommen und zur Demontage auf der Fahrbahn der K.-Hafermalz-Straße abgesetzt. Danach erfolgt die Montage der komplett angelieferten neuen Brücke. Unter Vollsperrung erfolgt vom 18. bis zum 27. Oktober 2002 die Anbindung an die Gehbahnen, das Herstellen der Geländer usw.
Ab dem 28. 10. 2002, also mit Beginn des Schulbetriebes, werden Vorkehrungen getroffen, unter Fußgängernutzung die Arbeiten, wie z.B. Verlegung der Fernwärmeleitung, fortzusetzen. Endgültiger Fertigstellungstermin ist der 15. 11. 2002. Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die Baustellensituation einzustellen. Ebenso werden die Anlieger des näheren Umfeldes um Verständnis gebeten, daß die Montagearbeiten am Abend und in der Nacht vom 18. 10. 2002 zum 19. 10. 2002 ausgeführt werden und Geräusche durch Baumaschinen nicht zu vermeiden sind.
Sondershäuser Fußgängerzone
Die Erneuerung der Abwassersysteme durch den Trink- und Abwasserverband Helbe-Wipper im Bereich von der Burgstraße bis zur Karnstraße und der damit verbundene Ausbau der unteren Fußgängerzone in Sondershausen beginnt nach Informationen des Verbandes erst im Frühjahr des kommenden Jahres. Erst dann nimmt der TAZ die Arbeiten zum Einbau des Hauptsammlers 10 einschließlich aller Hausanschlüsse auf. Bisher wurde von einem Baubeginn noch 2002 ausgegangen.
In den kommenden Wochen finden weitere Absprachen mit anderen Versorgungsträgern statt, auf deren Grundlage noch im Oktober ein vorläufiger Bauablaufplan erstellt und beraten wird.
Das zuständige Planungsbüro setzt sich in der nächsten Zeit erneut mit den betroffenen Grundstücks- und Gebäudeeigentümern in Verbindung, um höhenmäßige Veränderungen und sonstige bauliche Maßnahmen an den Gebäuden abzustimmen. Ausgehend vom derzeitigen Stand soll sich die Umgestaltung der Fußgängerzone im Auftrag der Stadt Sondershausen unmittelbar an die Verlegung des neuen Abwassersystems anschließen. Auch darüber werden die Sondershäuser rechtzeitig informiert. Vor dem Baubeginn wird eine Anliegerversammlung durchgeführt. Das städtische Bauamt steht für eventuelle Rückfragen gern zur Verfügung.
Vergabeleistungen des städtischen Bauamtes
Im ersten Halbjahr 2002 wurden von der Stadt Sondershausen Leistungen im Bereich Hochbau in einer Größenordnung von 187.000 Euro und im Bereich Tiefbau von 548.000 Euro vergeben. Im Vergleich zum 1. Halbjahr des Vorjahres sind dies ca. 500.000 Euro weniger. Die Ursachen dafür liegen unter anderem in der erst im Mai 2002 erfolgten Genehmigung für den Haushaltsplan sowie in der fehlenden Finanzkraft der Kommune.
Schwerpunktmaßnahmen waren unter anderem der Umbau und die Sanierung der ehemaligen Schule in Großfurra, Instandsetzungsarbeiten an den Kindertagesstätten und die Sanierungsarbeiten an der Kirche in Berka. Beim Straßen- und Tiefbau waren es Arbeiten an der Brücke in der Kurt-Hafermalz-Straße, die Umgestaltung am Friedhofsvorplatz sowie die allgemeinen Straßenreparaturen. Durch die konsequente Ausnutzung der sich bietenden Fördermöglichkeiten ist die Stadt an die Vergaberegularien der Fördermittelgeber gebunden. Daraus resultierend haben Firmen aus dem Kyffhäuserkreis Aufträge in Höhe von 433.000 Euro (55% der Vergabesumme) im ersten Halbjahr erhalten.
Neben den Bauleistungen wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres Planungs- und Gutachteraufträge mit einem Gesamtvolumen von 457.000 Euro an Architekten und Ingenieure vergeben. Büros aus Sondershausen haben 60% der vergebenen Aufträge erhalten.
Gehwegbau im Borntal
Im Rahmen des Programms Wohnumfeldverbesserung wird zur Zeit der Gehweg zwischen der Sondershäuser Albert-Kuntz-Straße und der Johann-Karl-Wezel-Schule erneuert. Dies betrifft ebenso die Verbindung von diesem Weg in Richtung Hochhaus Borntal. Die Bauarbeiten werden bis Ende November 2002 abgeschlossen sein. Die Stadtverwaltung bittet alle Fußgänger, sich auf die Situation einzustellen. Vor allem Schüler sollten sich zum Erreichen der Schule auf eine längere Wegzeit einrichten.
Neugestaltung der Grünanlage am Bahnhofsdreieck
Die Stadt Sondershausen beabsichtigt, in den kommenden Wochen die Grünanlage am Bahnhofsdreieck neu zu gestalten. Schwerpunkt der Baumaßnahme ist das Anlegen einer Pflanzfläche aus Dauerbepflanzung (Bodendecker) und Saisonblumen, die das Stadtwappen von Sondershausen darstellen sollen. Die Baumaßnahme beinhaltet überdies den Rückbau der unbefestigten Treppenanlage sowie eine zielgerichtete Geländemodulation. Die Gesamtkosten von ca. 14.000 Euro werden aus Eigenmitteln der Kommune finanziert.
Umgestaltung und Erneuerung der Hauptstraße
Im Zusammenhang mit der Fertigstellung der Erschließungsanlagen zum Postplatz wird auch das erste Teilstück der Hauptstraße vom Hauptpostamt bis hinter den Durchbruch, also auf einer Länge von ca. 35 Metern, ausgebaut und umgestaltet. Nach langer und umfänglicher Diskussion über die Art und Weise der Umgestaltung wurde nach dem vom Stadtrat bestätigten Stadtbodenkonzept in der Hauptstraße im Mai dieses Jahres eine kleinere Probefläche angelegt. Der Ausbau soll durch angedeutete Bordanlagen mit Gossen und Gehbahnen den ehemaligen historischen Straßenraum wieder erlebbar machen. Ein erstes Teilstück des südlichen Gehweges vor dem Geschäft Scholz ist fertiggestellt und nutzbar. Zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit wurden die Umgestaltungspläne im Schaufenster der Hauptstraße 21 seit ca. 4 Monaten ausgestellt. Resultierend aus den vielen Presseinformationen und öffentlichen Veranstaltungen zu diesem Thema gibt es kaum noch Anfragen dazu bei der Stadtverwaltung.
Gestellt wird noch die Frage, ob geplant ist, den Fahrzeugverkehr künftig durch die Hauptstraße zu leiten. Dies ist jedoch nicht vorgesehen. Die Zufahrten zur Hauptstraße, so am Postamt, am Durchbruch, etc. werden durch Poller gesichert. Zur Anlieferung wird am frühen Vormittag eine entsprechend begrenzte Zeit zur Befahrung der Hauptstraße angeboten.
Auf Wunsch der Kaufleute und Gewerbetreibenden wird der nächste Ausbauabschnitt vom Durchbruch bis einschließlich Musikantenbrunnen im Frühjahr 2003 begonnen. Vor Beginn der Arbeiten wird es eine Anliegerversammlung geben.Bei Anfragen bzw. bei weiterem Informationsbedarf stehen ihnen die Mitarbeiter des städtischen Bauamtes zur Verfügung.


