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Di, 13:40 Uhr
08.09.2009

nnz-Leser fragen: Wohin damit?

Viele Menschen – auch im Südharz – kaufen schon fleißig Stromsparlampen. Doch wohin, wenn diese Mal ihren „Geist“ aufgeben. Das wollte nnz-Leser Frank Falley wissen...


Seit dem 1. September gibt es offiziell keine Glühlampen mehr zu kaufen. Die Menschen kaufen fleißig Stromsparlampen, ich auch. In diesen Lampen ist Quecksilber vorhanden. Die Lampen müssen also, wenn kaputt, in den Sondermüll. Nun erkundigte ich mich bei einigen Anbietern, wo diese Entsorgung stattfinden kann. Ich erhielt nirgendwo eine brauchbare Antwort.

Im Praktiker wurde mir gesagt, dass verbrauchte Lampen nicht zurückgenommen werden. Und auch dort bekam ich keine Antwort auf meine Frage. Kann die Redaktion von nnz-online ein wenig Klarheit in die Sache bringen, denn diese Entsorgungsfrage betrifft nicht nur mich?


Wir haben die Frage an die Verantwortlichen im Nordhäuser Landratsamt weitergeleitet und haben jetzt eine Antwort erhalten:

Im Gegensatz zu Glühlampen dürfen Energiesparlampen nicht in der Hausmülltonne entsorgt werden. Denn die enthalten hochgiftiges Quecksilber und dürfen deshalb auf keinen Fall im Hausmüll oder im Altglascontainer entsorgt werden. Sie sind Sondermüll und gehören zu einem Wertstoffhof oder zu einer Schadstoff-Sammelstelle.

Im Landkreis Nordhausen können die Einwohner ihre ausgedienten Energiesparlampen und ebenso die Leuchtstoffröhren kostenlos am Schadstoffmobil abgeben. Das Fahrzeug fährt vom 2. bis 16. November wieder durch alle Ortschaften des Landkreises. Der genaue Tourenplan wird rechtzeitig im Amtsblatt des Landkreises in der letzten Oktoberwoche veröffentlicht.
Autor: nnz

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