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Mi, 13:03 Uhr
19.08.2009

Jendricke: Top und Flop dicht beieinander

Zahlen, die sich aus Sicht des Nordhäuser Rathauses sehen lassen können, bescheinigte jetzt erneut das Thüringer Landesamt für Statistik der Rolandstadt. Nach der Landeshauptstadt Erfurt hat die Stadt Nordhausen die meisten Arbeitsplätze im Verhältnis zu den Einwohnern zu bieten. Hier die Einzelheiten...

Grafik (Foto: psv) Grafik (Foto: psv)

So kommen in der Rolandstadt 450 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze auf 1.000 Einwohner – Erfurt hält mit 474 Arbeitsplätzen die Spitze im Land. „Dass wir sogar noch vor Eisenach, Gotha und Jena liegen, hat uns schon überrascht“, erklärte der Nordhäuser Bürgermeister Matthias Jendricke dazu.

Diese genauen Zahlen werden nur alle fünf Jahre im Rahmen einer Strukturerhebung bezogen auf die 44 Landtagswahlkreise veröffentlicht, sonst werden diese Werte nur für die gesamten Landkreise und kreisfreien Städte herausgegeben.

Während die Rolandstadt mit ihren Zahlen glänzen kann, sieht es im restlichen Landkreis Nordhausen allerdings ganz schlecht aus. Mit einem Wert von 151 Arbeitsplätzen pro tausend Einwohner kommen die Landkreisgemeinden nur auf den letzten Platz bei diesem Thüringer Vergleich. „So sehr wir uns über unsere Zahlen auch freuen können, aufgrund der schlechten Landkreiswerte sieht es für die gesamte Region halt doch nicht so rosig aus“, machte der Bürgermeister deutlich. „In Nordthüringen liegen somit Top und Flop ganz dicht beieinander“.

Laut den Daten hat sich die Arbeitsplatzsituation in der Stadt Nordhausen somit seit dem Jahr 2004 von 420 auf nun 450 Arbeitsplätzen pro tausend Einwohner verbessert. Leider haben sich die Werte dagegen im Landkreis sogar noch von 159 auf nun 151 verschlechtert.
Autor: nnz

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