Do, 06:59 Uhr
03.10.2002
Wie änn!
Nordhausen (nnz). Die Erinnerungen an das Rolandsfest sind noch frisch, da bereitet die Rolandgruppe bereits das beliebte Volksfest für 2003 vor. Mit dem Roland sprach nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg über das vergangene und das nächste Fest sowie über die Zukunftspläne der Rolandgruppe.
nnz: Das Rolandsfest 2002 ist seit vier Monaten Geschichte. Welchen Eindruck hat das Fest bei der Rolandgruppe hinterlassen?
Peter Schwarz: Zunächst möchte ich dazu sagen, dass der liebe Gott ein Nordhäuser sein muss, denn das Wetter hätte nicht besser sein können. Herausragendstes Ereignis war zweifellos der wunderschöne Festumzug, der hervorragend organisiert war. Was wir so mitbekommen haben, waren auch die Bürger damit voll zufrieden. Ansonsten will ich meinen, dass wir in den drei Tagen mehrer Höhepunkte erlebt haben und dass das Rolandsfest wieder für die Besucher kostenlos war. Wir als Rolandgruppe waren eigentlich zufrieden mit dem Fest.
nnz: Es gibt die Meinung, dass die Rolandgruppe in den vergangenen drei, vier Rolandsfesten immer mehr an den Rand gedrückt wurde. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Peter Schwarz: Ich habe den Eindruck nicht. Es ist sicherlich so, dass aufgrund der verschiedenen Bühnen und des Standortes im Bahnhofsumfeld es schwierig ist, die Rolandgruppe, so einzuordnen, wie es am Standort Rathaus gewesen ist. Aber ich bin der Meinung, dass die Resonanz bei den Bürgern immer noch positiv ist.
nnz: Sehen Sie die Möglichkeit, die Altstadt in Zukunft wieder mehr in das Rolandsfest einzubinden?
Peter Schwarz: Wenn wir die Altstadt wieder peripher in das Rolandsfest einbinden, ist es unbedingt erforderlich, dass das Fest wieder am Rathaus und Umgebung stattfindet. Die Rolandgruppe und auch die Stadtverwaltung sind der Ansicht, dass das Rolandsfest nach wie vor um das Rathaus gestaltet werden muss, um dem Schutzpatron der Stadt gerecht zu werden. Die Altstadt an sich ist in das Rolandsfest noch nicht mit eingebunden gewesen und wird es wahrscheinlich auch vorläufig nicht werden, solange, wie das Altstadtfest und das Rolandsfest getrennt laufen. Das sind zwei verschiedene Schuhe. Man soll aber nie nie sagen.
nnz: Die Agentur Heck ist als Ausrichter nicht unumstritten. Welche Meinung vertritt die Rolandgruppe dazu?
Peter Schwarz: Ich muss sagen, seitdem die Agentur Heck die Ausrichtung übernommen hat, ist eine andere Atmosphäre in das Rolandsfest hinein gekommen. Es werden mehr künstlerische Highlights geboten, die, obwohl die Besucher keinen Eintritt bezahlen, sehr anspruchsvoll sind. Uns ist es eigentlich egal, wer das Fest organisiert. Wichtig ist, dass die Besucher zufrieden sind und das es ein Fest ist, das einen überregionalen Charakter hat. Mehr Wärme ergibt sich aus dem Fest natürlich wenn es um das Rathaus herum gestaltet wird. Aber aufgrund der gesamten Baumaßnahmen ist es derzeit nicht anders möglich, das Rolandsfest im Bereich des Bahnhofes auszurichten.
nnz: Von vielen Besuchern wurde eine dem Jubiläum würdige Begleitbroschüre vermisst. Sehen Sie das auch so?
Peter Schwarz: Es ist wahrscheinlich eine rein organisatorische und eine finanzielle Frage, so ein Heft heraus zu bringen. Sicherlich wäre eine Informationsbroschüre sehr gut gewesen, aber liegt nicht im Ermessen der Rolandgruppe.
nnz: Wird das Rolandsfest im Jahr 2003 wieder am Rathaus stattfinden?
Peter Schwarz: Nach unseren vorliegenden Erkenntnissen soll das Fest 2003 wieder rund um das Rathaus und im Bereich des Bahnhofes gestaltet werden. Man kann sicherlich die Südharz Galerie und die umliegenden Geschäfte aus dem Rolandsfest nicht ausklammern, sondern man muss sie mit einbeziehen. Nach unseren Informationen gibt es einen Vorschlag, eine Straßenbahn als Verbinder vom Bahnhof zum Rathaus kostenlos fahren zu lassen, um so den Leuten die Möglichkeit zu geben, etwas schneller und bequemer an beide Standorte zu kommen.
nnz: Gibt es von der Rolandgruppe schon genauere Planungen für das Rolandsfest 2003?
Peter Schwarz: Ausschlaggebend für diese Dinge ist auf jedem Fall erst einmal der Standort, weil es jeweils für beide Standorte andere textliche Möglichkeiten gibt, als wenn das Fest nur im Bereich des Bahnhofs stattfindet. Themen gibt es so reichhaltig, wir sind schon ständig am sammeln und werden diese zu gegebener Zeit auswerten. Geplant ist auch, dass die Amtsleiter die Rolandgruppe von Zeit zu Zeit empfangen, um auch ihre Sorgen der Rolandgruppe anzuvertrauen, damit sie diese an den Bürger bringt.
nnz: Wie lange wird es die Rolandgruppe in der jetzigen Form und Zusammensetzung noch geben?
Peter Schwarz: Zunächst muss ich erst einmal sagen, dass wir in dieser Zusammensetzung weit über zwanzig Jahre zusammen sind. Das älteste Mitglied ist der olle Ewerschberg - Jochen Napiralla - der inzwischen nun das 28. Jahr in der Rolandgruppe ist. Der Roland wird im Jahr 2004 aus der Rolandgruppe ausscheiden. Dann ist er 25 Jahre dabei gewesen und ich denke, das reicht. Wie es dann weiter geht, das steht im Moment noch in den Sternen, aber wir hoffen, dass sich wieder Bürger finden, die in die Bresche springen.
Autor: rh
nnz: Das Rolandsfest 2002 ist seit vier Monaten Geschichte. Welchen Eindruck hat das Fest bei der Rolandgruppe hinterlassen?Peter Schwarz: Zunächst möchte ich dazu sagen, dass der liebe Gott ein Nordhäuser sein muss, denn das Wetter hätte nicht besser sein können. Herausragendstes Ereignis war zweifellos der wunderschöne Festumzug, der hervorragend organisiert war. Was wir so mitbekommen haben, waren auch die Bürger damit voll zufrieden. Ansonsten will ich meinen, dass wir in den drei Tagen mehrer Höhepunkte erlebt haben und dass das Rolandsfest wieder für die Besucher kostenlos war. Wir als Rolandgruppe waren eigentlich zufrieden mit dem Fest.
nnz: Es gibt die Meinung, dass die Rolandgruppe in den vergangenen drei, vier Rolandsfesten immer mehr an den Rand gedrückt wurde. Wie ist Ihre Meinung dazu?
Peter Schwarz: Ich habe den Eindruck nicht. Es ist sicherlich so, dass aufgrund der verschiedenen Bühnen und des Standortes im Bahnhofsumfeld es schwierig ist, die Rolandgruppe, so einzuordnen, wie es am Standort Rathaus gewesen ist. Aber ich bin der Meinung, dass die Resonanz bei den Bürgern immer noch positiv ist.
nnz: Sehen Sie die Möglichkeit, die Altstadt in Zukunft wieder mehr in das Rolandsfest einzubinden?
Peter Schwarz: Wenn wir die Altstadt wieder peripher in das Rolandsfest einbinden, ist es unbedingt erforderlich, dass das Fest wieder am Rathaus und Umgebung stattfindet. Die Rolandgruppe und auch die Stadtverwaltung sind der Ansicht, dass das Rolandsfest nach wie vor um das Rathaus gestaltet werden muss, um dem Schutzpatron der Stadt gerecht zu werden. Die Altstadt an sich ist in das Rolandsfest noch nicht mit eingebunden gewesen und wird es wahrscheinlich auch vorläufig nicht werden, solange, wie das Altstadtfest und das Rolandsfest getrennt laufen. Das sind zwei verschiedene Schuhe. Man soll aber nie nie sagen.
nnz: Die Agentur Heck ist als Ausrichter nicht unumstritten. Welche Meinung vertritt die Rolandgruppe dazu?
Peter Schwarz: Ich muss sagen, seitdem die Agentur Heck die Ausrichtung übernommen hat, ist eine andere Atmosphäre in das Rolandsfest hinein gekommen. Es werden mehr künstlerische Highlights geboten, die, obwohl die Besucher keinen Eintritt bezahlen, sehr anspruchsvoll sind. Uns ist es eigentlich egal, wer das Fest organisiert. Wichtig ist, dass die Besucher zufrieden sind und das es ein Fest ist, das einen überregionalen Charakter hat. Mehr Wärme ergibt sich aus dem Fest natürlich wenn es um das Rathaus herum gestaltet wird. Aber aufgrund der gesamten Baumaßnahmen ist es derzeit nicht anders möglich, das Rolandsfest im Bereich des Bahnhofes auszurichten.
nnz: Von vielen Besuchern wurde eine dem Jubiläum würdige Begleitbroschüre vermisst. Sehen Sie das auch so?
Peter Schwarz: Es ist wahrscheinlich eine rein organisatorische und eine finanzielle Frage, so ein Heft heraus zu bringen. Sicherlich wäre eine Informationsbroschüre sehr gut gewesen, aber liegt nicht im Ermessen der Rolandgruppe.
nnz: Wird das Rolandsfest im Jahr 2003 wieder am Rathaus stattfinden?
Peter Schwarz: Nach unseren vorliegenden Erkenntnissen soll das Fest 2003 wieder rund um das Rathaus und im Bereich des Bahnhofes gestaltet werden. Man kann sicherlich die Südharz Galerie und die umliegenden Geschäfte aus dem Rolandsfest nicht ausklammern, sondern man muss sie mit einbeziehen. Nach unseren Informationen gibt es einen Vorschlag, eine Straßenbahn als Verbinder vom Bahnhof zum Rathaus kostenlos fahren zu lassen, um so den Leuten die Möglichkeit zu geben, etwas schneller und bequemer an beide Standorte zu kommen.
nnz: Gibt es von der Rolandgruppe schon genauere Planungen für das Rolandsfest 2003?
Peter Schwarz: Ausschlaggebend für diese Dinge ist auf jedem Fall erst einmal der Standort, weil es jeweils für beide Standorte andere textliche Möglichkeiten gibt, als wenn das Fest nur im Bereich des Bahnhofs stattfindet. Themen gibt es so reichhaltig, wir sind schon ständig am sammeln und werden diese zu gegebener Zeit auswerten. Geplant ist auch, dass die Amtsleiter die Rolandgruppe von Zeit zu Zeit empfangen, um auch ihre Sorgen der Rolandgruppe anzuvertrauen, damit sie diese an den Bürger bringt.
nnz: Wie lange wird es die Rolandgruppe in der jetzigen Form und Zusammensetzung noch geben?
Peter Schwarz: Zunächst muss ich erst einmal sagen, dass wir in dieser Zusammensetzung weit über zwanzig Jahre zusammen sind. Das älteste Mitglied ist der olle Ewerschberg - Jochen Napiralla - der inzwischen nun das 28. Jahr in der Rolandgruppe ist. Der Roland wird im Jahr 2004 aus der Rolandgruppe ausscheiden. Dann ist er 25 Jahre dabei gewesen und ich denke, das reicht. Wie es dann weiter geht, das steht im Moment noch in den Sternen, aber wir hoffen, dass sich wieder Bürger finden, die in die Bresche springen.


