eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 16:11 Uhr
17.08.2009

Produktpalette erweitert

Der Thüringer Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz eröffnete heute Mittag im Sollstedter Werk der Kunststoff-Fröhlich GmbH symbolisch eine neue Spritzgießmaschine. Und so ganz nebenbei wurde auch noch Geburtstag gefeiert...

Eröffnet und gefeiert (Foto: Piper/pln) Eröffnet und gefeiert (Foto: Piper/pln)

Mit dieser Anlage wird nun in Sollstedt eine neue Produktfamilie produziert: spezielle Teile aus Kunststoff und Metall für das Kühlsystem von Fahrzeugen. Den Auftrag dafür erhielt das Unternehmen vor drei Monaten, wie Technische Geschäftsführer Klaus Glasebach erläuterte – also bereits mitten in der viel zitierten Krise, die gerade den Automobilsektor treffe.

Seitdem hat das Familienunternehmen in enger Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in Nordthüringen die Voraussetzungen geschaffen, um mit der Produktion zu beginnen. Wichtig sei diese „Erweiterung des Artikelspektrums, um krisenbedingte Umsatzrückgänge zu kompensieren“ und sich am Markt neu zu positionieren, so Klaus Glasebach.

Anlass dieser feierlichen Einweihung heute ist das 80-jährige Jubiläum der Kunststoff-Fröhlich GmbH. Neben dem Wirtschaftsminister gratulierten auch Landrat Joachim Claus, Sollstedts Bürgermeister Jürgen Hohberg, IHK-Chef Udo Rockmann und weitere Gäste. Minister Jürgen Reinholz verwies in seiner Rede auf die Bedeutung mittelständischer Unternehmen wie Kunststoff Fröhlich für den Freistaat. Rund 73.000 gewerblich Aktive gebe es in Thüringen, mit durchschnittlich 44 Mitarbeitern. Auf 100.000 Einwohner kämen 38 Betriebe, so Minister Reinholz – Platz 2 nach Baden-Württemberg.

Herbert Fröhlich (Foto: Piper/pln) Herbert Fröhlich (Foto: Piper/pln) Die Familie Fröhlich gründete ihr Unternehmen 1929 in Großbreitenbach in Südthüringen – die Verbindung zum Freistaat bestand also von Beginn an. Seit den 50er Jahren hat die Firma ihren Hauptsitz in Bad Lauterberg. 1991 gründete die Firma erneut ein Werk in Thüringen, dieses Mal im Norden, in Sollstedt. Das Familienunternehmen mit Außenstellen in China und Tschechien wird mittlerweile in der vierten Generation geführt.

Gesellschafter und Geschäftsführer Mathias Fröhlich betonte in seiner Festrede noch einmal die Bedeutung des Standortes Sollstedt innerhalb des Unternehmens: „Logistisch durch die neue A 38 bestens angebunden, mit gut ausgebildeten Mitarbeitern und ausreichend Fläche für künftige Erweiterungen ist Sollstedt für uns das Leadwerk in Deutschland im Automobilbereich.“ Derzeit beschäftigt das Unternehmen in Sollstedt rund 30 Mitarbeiter.

Angefangen mit Haus- und Küchengeräten aus Porzellan und Keramik produziert das Unternehmen heute Teile für Automobilzulieferer, für Medizingeräte und Elektrotechnik und baut eigene Werkzeuge. Kunststoff mit Spritzgießmaschinen zu verarbeiten, damit begann die Firma 1959. „Ein Jungunternehmer mit viel Elan, Willen und sehr viel Fleiß schickte sich an, die Thermoskannenindustrie zu revolutionieren, mit Thermoskannenverschlüssen aus Kunststoff.

Zu dieser Zeit wurde in Bad Lauterberg der Begriff ‚Stöpsel Fröhlich’ geboren“, erinnerte Mathias Fröhlich an die ersten Erfahrungen seines Vaters Herbert mit der Spritzgießtechnik. Mit einem anderen inzwischen schon geflügeltem Wort im Familienunternehmen wartete Seniorpartner Herbert Fröhlich auf: „Wer schaffen will, muss fröhlich sein!“
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)