Mi, 19:46 Uhr
02.10.2002
Zweite Tiefgarage in der Innenstadt
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte heute bereits über das Treffen der Führung der Stadtverwaltung mit Händlern der Altstadt berichtet. Jetzt liegen weitere Ergebnisse vor.
Wir brauchen für die Verkehrsregelung in der Altstadt eine grundsätzliche Lösung. Die Stadt wird sich auf das einlassen, was als einmütiges Votum von den Anliegern der Altstadt kommt, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jetzt bei einem weiteren Treffen mit den Altstadthändlern, zu dem sie ins Museum Tabakspeicher eingeladen hatte. Baudezernent Dietrich Beyse (CDU) versprach den Händlern, bis zum nächsten Treffen deren Vorschlag zu prüfen, ob entlang des Hauptverkehrsweges durch die Altstadt nicht Hindernisse - zum Beispiel Blumenkübel - aufgestellt werden könnten, die die Fahrzeuge zu einer niedrigeren Geschwindigkeit zwingen würden.
Während der Diskussionsrunde waren seitens der Gewerbetreibenden unterschiedliche Vorschläge zur Verkehrsregelung gekommen: Einige wollten die Altstadt ausschließlich als reine Fußgängerzone, andere wollten den Fahrzeugverkehr in der Altstadt nicht einschränken; es gab auch den Vorschlag, den Straßenverkehr nur zu bestimmten Zeiten aus der Altstadt zu verbannen. Eine Händlerin fasste es so zusammen: Die Altstadt kann nur perspektivisch zur Fußgängerzone werden. Die Menschen brauchen vor allem und zuerst einen Anreiz, die Altstadt zu besuchen. Das könnten noch mehr attraktive Geschäft sein. Damit diese sich ansiedeln, braucht es einen deutlichen wirtschaftlichen Impuls.
Eine Vertreterin des Frauenstammtisches der Nordhäuser Altstadt sagte, dass für potenzielle Kunden der Geschäfte in der Altstadt ausreichend Parkflächen rund um den historischen Stadtteil zur Verfügung stehen müssen.
OB Rinke antwortete, dass mit dem entstehenden Parkhaus am künftigen neuen Einkaufs- und Einzelhandelszentrum am Pferdemarkt - und damit unmittelbar am Eingang zur Altstadt - ein großer Teil des Parkplatzbedarfes gedeckt werde. Zugleich kündigte die OB den Bau weitere Parkflächen in der Nordhäuser Innenstadt an. Derzeit entstehe in der Neustadtstraße ein Parkhaus. Eine Tiefgarage mit knapp 90 Stellplätzen werde unter den jetzigen Stellflächen vor der Hauptstelle der Sparkasse am Kornmarkt entstehen; ein weiteres Parkdeck sei unmittelbar hinter dem Rathaus geplant. Wir werden ausreichend Parkmöglichkeiten schaffen, sagte Frau Rinke.
Autor: nnzWir brauchen für die Verkehrsregelung in der Altstadt eine grundsätzliche Lösung. Die Stadt wird sich auf das einlassen, was als einmütiges Votum von den Anliegern der Altstadt kommt, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jetzt bei einem weiteren Treffen mit den Altstadthändlern, zu dem sie ins Museum Tabakspeicher eingeladen hatte. Baudezernent Dietrich Beyse (CDU) versprach den Händlern, bis zum nächsten Treffen deren Vorschlag zu prüfen, ob entlang des Hauptverkehrsweges durch die Altstadt nicht Hindernisse - zum Beispiel Blumenkübel - aufgestellt werden könnten, die die Fahrzeuge zu einer niedrigeren Geschwindigkeit zwingen würden.
Während der Diskussionsrunde waren seitens der Gewerbetreibenden unterschiedliche Vorschläge zur Verkehrsregelung gekommen: Einige wollten die Altstadt ausschließlich als reine Fußgängerzone, andere wollten den Fahrzeugverkehr in der Altstadt nicht einschränken; es gab auch den Vorschlag, den Straßenverkehr nur zu bestimmten Zeiten aus der Altstadt zu verbannen. Eine Händlerin fasste es so zusammen: Die Altstadt kann nur perspektivisch zur Fußgängerzone werden. Die Menschen brauchen vor allem und zuerst einen Anreiz, die Altstadt zu besuchen. Das könnten noch mehr attraktive Geschäft sein. Damit diese sich ansiedeln, braucht es einen deutlichen wirtschaftlichen Impuls.
Eine Vertreterin des Frauenstammtisches der Nordhäuser Altstadt sagte, dass für potenzielle Kunden der Geschäfte in der Altstadt ausreichend Parkflächen rund um den historischen Stadtteil zur Verfügung stehen müssen.
OB Rinke antwortete, dass mit dem entstehenden Parkhaus am künftigen neuen Einkaufs- und Einzelhandelszentrum am Pferdemarkt - und damit unmittelbar am Eingang zur Altstadt - ein großer Teil des Parkplatzbedarfes gedeckt werde. Zugleich kündigte die OB den Bau weitere Parkflächen in der Nordhäuser Innenstadt an. Derzeit entstehe in der Neustadtstraße ein Parkhaus. Eine Tiefgarage mit knapp 90 Stellplätzen werde unter den jetzigen Stellflächen vor der Hauptstelle der Sparkasse am Kornmarkt entstehen; ein weiteres Parkdeck sei unmittelbar hinter dem Rathaus geplant. Wir werden ausreichend Parkmöglichkeiten schaffen, sagte Frau Rinke.

