Mo, 12:14 Uhr
17.08.2009
Rinke: Wir waren das nicht!
Es soll im Nordhäuser Rathaus eine Flut von Mails und Anrufen gegeben haben oder noch geben. In denen wird der Protest gegen die Verlegung der Verkehrspolizei zum Ausdruck gebracht. Jetzt gibt es eine Reaktion aus dem Rathaus...
Angesichts anhaltender Kritik aus der Nordhäuser Bürgerschaft wegen der geplanten Verlegung der Verkehrspolizeiinspektion nach Worbis, die das Nordhäuser Rathaus weiterhin erreicht, hat Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jetzt klargestellt, dass diese Entscheidung zum einen nicht im Rathaus gefällt wurde und wir – leider- zum anderen auch nur aus der nnz davon erfahren haben. Dass Nordhausen die Inspektion verliert, und die Art und Weise, wie es kommuniziert wurde, gefällt uns genauso wenig wie den Nordhäusern. Uns bleibt allerdings nichts anderes, als den Protest nach Erfurt weiterzuleiten, sagte Frau Rinke. Sie selbst werde sich noch einmal bemühen, die Entscheidung zugunsten von Nordhausen umzukehren. Doch ich glaube, die Messen sind längst gesungen.
Kritik am Umzug habe es inzwischen auch von Unternehmern gegeben. Sie wollten wissen, ob dieser Umzug der Anfang vom Ende des Mittelzentrums Nordhausen sei, sagte die Oberbürgermeisterin. Immerhin sei bereits das Finanzamt nach Sondershausen verlegt worden, und Thema ist derzeit auch wieder die Art und Weise, wie man im Sommer 2006 unser Theater kaputt machen wollte.
Sie glaube allerdings nicht, dass die Umsiedlung der Verkehrspolizei ins Eichsfeld Nordhausen Status schwächen werde. Wir sind das größte und wirtschaftlich stärkste Zentrum in Nordthüringen und werden dies auch bleiben.
Autor: nnzAngesichts anhaltender Kritik aus der Nordhäuser Bürgerschaft wegen der geplanten Verlegung der Verkehrspolizeiinspektion nach Worbis, die das Nordhäuser Rathaus weiterhin erreicht, hat Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jetzt klargestellt, dass diese Entscheidung zum einen nicht im Rathaus gefällt wurde und wir – leider- zum anderen auch nur aus der nnz davon erfahren haben. Dass Nordhausen die Inspektion verliert, und die Art und Weise, wie es kommuniziert wurde, gefällt uns genauso wenig wie den Nordhäusern. Uns bleibt allerdings nichts anderes, als den Protest nach Erfurt weiterzuleiten, sagte Frau Rinke. Sie selbst werde sich noch einmal bemühen, die Entscheidung zugunsten von Nordhausen umzukehren. Doch ich glaube, die Messen sind längst gesungen.
Kritik am Umzug habe es inzwischen auch von Unternehmern gegeben. Sie wollten wissen, ob dieser Umzug der Anfang vom Ende des Mittelzentrums Nordhausen sei, sagte die Oberbürgermeisterin. Immerhin sei bereits das Finanzamt nach Sondershausen verlegt worden, und Thema ist derzeit auch wieder die Art und Weise, wie man im Sommer 2006 unser Theater kaputt machen wollte.
Sie glaube allerdings nicht, dass die Umsiedlung der Verkehrspolizei ins Eichsfeld Nordhausen Status schwächen werde. Wir sind das größte und wirtschaftlich stärkste Zentrum in Nordthüringen und werden dies auch bleiben.


