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Mo, 11:03 Uhr
17.08.2009

Ursachen

Was sind die häufigsten Todesursachen der Thüringer? Diese Frage beschäftigt auch die Statistiker des Freistaates. Hier die Antwort...


Im Jahr 2008 starben 26 276 Thüringerinnen und Thüringer, davon 12 434 männlichen und 13 842 weiblichen Geschlechts. Das waren 464 Personen bzw. 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik betrug das durchschnittliche Sterbealter 75,9 Jahre (2007: 75,7 Jahre). Die Männer verstarben im Durchschnitt mit 71,3 Jahren, die Frauen 8,7 Jahre später (2007: 71,2 bzw. 79,7 Jahre).

Die Herz-Kreislauferkrankungen stehen nach wie vor an erster Stelle der Todesursachen. In 11 576 Fällen bzw. 44,1 Prozent war eine Krankheit des Kreislaufsystems Ursache für den Tod.

Die ersten beiden Plätze aller Todesursachen nahmen wie bereits in den vergangenen Jahren die chronische ischämische1) Herzkrankheit gefolgt von dem akuten Herzinfarkt ein (2008: 2 544 bzw. 1 887 Sterbefälle). An dritter Stelle folgt die Todesursache Herzinsuffizienz2) (2008: 1 563 Sterbefälle).

Im Jahr 2008 erlagen täglich 31,6 Einwohner Thüringens einer der Krankheiten des Kreislaufsystems. Die Frauen waren von dieser Todesursache viel häufiger betroffen als Männer. Ihr Anteil lag bei 49,6 Prozent, der der Männer dagegen betrug 37,9 Prozent. Infolge von Kreislauferkrankungen starben insbesondere ältere Menschen. 9 845 Personen bzw. 85,0 Prozent waren über 70 Jahre alt.

Das durchschnittliche Sterbealter bei diesem Krankheitsbild betrug 80,1 Jahre. Auch hier war ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern zu verzeichnen. Während die Männer an einer der Kreislauferkrankungen im Alter von 75,0 Jahren starben, erreichten die Frauen durchschnittlich 83,6 Jahre.

Nach den Herz-Kreislauferkrankungen erlagen 6 703 Thüringer Bürger bzw. 25,5 Prozent einer Neubildung, darunter starben 6 528 Thüringer bzw. 24,8 Prozent an einem bösartigen Tumorleiden. Die bösartige Neubildung der Bronchien und der Lunge stand mit 1 095 Sterbefällen im Jahr 2008 an vierter Stelle aller Todesursachen. Ein Jahr zuvor betrug der Anteil der an Neubildungen Gestorbenen an den Sterbefällen insgesamt 25,3 Prozent, der an bösartigen Neubildungen 24,7 Prozent.

Von den Personen, die einer Neubildung erlagen, waren 5 652 Personen bzw. 84,3 Prozent 60 Jahre und älter. Das mittlere Sterbealter betrug im Durchschnitt 71,9 Jahre, das der Männer 70,5 und das der Frauen 73,7 Jahre.

1) ischämisch: örtlich blutleer,
2) Herzinsuffizienz: unzureichende Funktion bzw. Leistung des Herzens
Autor: nnz/kn

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