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Do, 17:03 Uhr
14.12.2000

Immer noch gespanntes Verhältnis zwischen Kommunen und Landrat

Sollstedt/Nordhausen (nnz). Der Kreisverband des Gemeinde- und Städtebundes (GStB) hat sich nach kontroverser Diskussion für die Weiterführung des Dialogs mit Landrat Joachim Claus (CDU) ausgesprochen. Anfang des kommenden Jahres soll der Landrat Gastgeber eines solchen Gesprächs sein, bei dem der Entwurf einer Tagesordnung jedoch maßgeblich vom Kreisvorstand vorgegeben werden soll.
Während der gestrigen Sitzung des GStB-Kreisvorstandes wurde auch der vorgesehenen Erhöhung der Kreisumlage um 3,5 Millionen Mark vehement widersprochen. Die Kommunen könnten diese Erhöhung neben den vorgesehenen Kürzungen der Landeszuweisungen nicht verkraften. Der als Gast anwesende ehrenamtliche Beigeordnete der Kreisverwaltung, Winfried Theuerkauf (SPD), sagte zu, die Bedenken der Städte und Gemeinden in den nächsten Beratungen der Gremien des Kreistages einzubringen.
Auf "Kriegsfuß" stehen die Vertreter des kommunalen Spitzenverbandes dennoch mit dem Landrat. Hier geht es konkret um seine Äußerungen zu den Abwasserzweckverbänden, wo er vor allem die Vorsitzenden der Verbände "verunglimpft" haben soll. Hierzu verlangen die Vertreter des Gemeinde- und Städtebundes eine öffentliche Korrektur der Aussagen, die Landrat Joachim Claus während des Oktober-Kreistages gemacht habe.
Autor: psg

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