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Di, 10:54 Uhr
01.10.2002

Behörden unter der Pflichtquote

Nordhausen (nnz). Schwerbehinderte Menschen haben es bei der Suche nach einem Arbeitsplatz nicht leicht. Zu dieser Einschätzung kommt das Nordhäuser Arbeitsamt und geht mit gutem Beispiel voran.


Das Arbeitsamt Nordhausen ist als ein großer Arbeitgeber wie alle Unternehmen verpflichtet, Schwerbehinderte zu beschäftigen. Im Arbeitsamt gibt es dazu vielfältige Möglichkeiten, ohne große Einschränkungen körperlich behinderte Frauen und Männer zu beschäftigen. Von den 500 Arbeitsplätzen sind deshalb 51 mit schwerbehinderten Arbeitsnehmern besetzt.

In den meisten Fällen wirken sich die Behinderungen nicht auf die Tätigkeiten am Schreibtisch aus. Erforderlichenfalls wird die Arbeitszeit und der Arbeitsumfang den individuellen Leistungsmöglichkeiten der Mitarbeiter angepasst. Für die Rollstuhlfahrer konnten über Hilfen des Integrationsamtes behindertengerechte Schränke und Tische mit elektrischen Höhenverschiebungen beschafft werden. Dadurch sind die schwerbehinderten Mitarbeiter voll in den Arbeitsprozess integriert und genießen bei Kunden und Mitarbeitern hohe Anerkennung.

Bei Ausbildungsbewerbungen werden Schulabgänger mit einer anerkannten Schwerbehinderung in der Bundesanstalt besonders beachtet. In den letzten Jahren nahmen mehrere junge Frauen mit schwerer und schwerster Gehbehinderung im Arbeitsamt Nordhausen eine Ausbildung nach dem Realschulabschluss oder dem Abitur auf.

In den Nordthüringer Behörden ist oftmals die Pflichtquote nicht erreicht und werden hier auch Ausgleichsabgaben geleistet, dass hat die Anzeigenaktion der Unternehmen zur Beschäftigung von Schwerbehinderten auf Pflichtarbeitsplätze in den letzten Jahren gezeigt. Deshalb appelliert das Arbeitsamt gerade an die öffentlichen Arbeitgeber, in konstruktiven Überlegungen für neu zu besetzende Stellen Schwerbehinderte besonders einzubeziehen. Die Fachkräfte der Arbeitsvermittlung sind bei der Vermittlung behilflich und beraten gern zu den möglichen Förderleistungen. Interessierte Arbeitgeber können über die Telefonnummer 03631/650140 einen Termin vereinbaren, auch außerhalb der Öffnungszeiten werktags bis 18.00 Uhr werden Anrufe im Call-Center entgegen genommen.
Autor: nnz

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