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Di, 07:14 Uhr
01.10.2002

nnz-Rückspiegel: 1. Oktober 2001

Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Reemtsma, KMG und Kreistags-Troika


Für Reemtsma-Standort
„Der Traditionsstandort Nordhausen darf nicht aufgegeben werden“ – dies ist das Motto einer Unterschriften-Aktion für den Erhalt des Reemtsma-Werkes in Nordhausen. Daran beteiligen sich mittlerweile viele Verwaltungen, Vereine, Verbände und Unternehmen in der Stadt und im Landkreis Nordhausen. Die Stadt Nordhausen hat Unterschriften-Listen im Bürgerservice, Am Markt 15, und im Eingangsbereich des Historischen Rathauses ausgelegt. „Wir Nordhäuser dürfen den Betrieb nicht sang- und klanglos untergehen lassen. Jetzt heißt es kämpfen“, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und bittet alle Nordhäuserinnen und Nordhäuser, mit der Unterschrift für den Erhalt des Werkes einzutreten und den Reemtsma-Betriebsrat zu unterstützen, dem die vollen Listen übergeben werden. Auch Landrat Joachim Claus (CDU) ist seit vergangener Woche mit einem Packen von Listen unterwegs. Bei Terminen, wie in der vergangenen Woche im Nordhäuser Unternehmen GAIA wirbt der Landrat für möglichst viel Unterschriften zum Erhalt des Produktionsstandortes in Nordhausen. Auch im Studio Nord der LandesWelle Thüringen in der Südharz-Galerie besteht die Möglichkeit, sich in die Listen einzutragen.


KMG will Betriebsratschef feuern
Der KMG-Vorstand will den Vorsitzenden des Betriebsrates der Reka-Klinik in Sülzhayn aus dem Amt entfernen. Nach Auffassung der Gewerkschaft Ver.di soll Betriebsratschef Michael Seifert aus dem Unternehmen gefeuert werden. Vor dem Arbeitsgericht Nordhausen soll deshalb am kommenden Montag eine Verhandlung stattfinden. Für die Gewerkschaft sei dies ein Versuch, einen engagierten Betriebsrat mundtot zu machen. „Wir arbeiten seit zehn Jahren zusammen und sehen überhaupt keinen Grund für ein solches Vorgehen. Im Frühjahr hatte es eine schwierige Situation gegeben, als den Beschäftigten zweimal verspätet die ihnen zustehende Vergütung gezahlt wurde, der Arbeitgeber Kurzarbeit einführen wollte und Änderungskündigungen ausgesprochen hat“, erläuterte Dorothee Schmidt von der Gewerkschaft Ver.di die damaligen Ereignisse gegenüber nnz. Der Betriebsrat der Sülzhayner Einrichtung sei zu diesem Zeitpunkt gegen die Einführung der Kurzarbeit gewesen. Grund hierfür soll die fehlende Information über die betriebswirtschaftliche Situation des Unternehmens gewesen sein. Gespräche zwischen dem Betriebsrat und dem Arbeitgeber seien mehrfach abgesagt worden..ausführlich im nnz-Archiv


Eine Troika und kein Kandidat?
Loni Grünwald (PDS) und Matthias Jendricke (SPD) haben den Kreistag verlassen und verwalten den Landkreis. Beide waren in verschiedenen Ausschüssen die Vorsitzenden. Und da wird hinter den Kulissen ein personeller Aufstand geprobt. Vor allem um die Neubesetzung des Vorsitzenden des Finanzausschusses wird gepokert. SPD und PDS können sich hingegen gelassen zurücklehnen, sie haben der CDU-Faktion den Vorsitz angeboten. Experten in der christdemokratischen Fraktion soll es genügend geben: Jürgen Hohberg, Martin Höche und Birgit Scholz. Das Trio hatte sich allerdings erst in diesem Jahr bei der kreislichen Verwaltungsspitze etwas unbeliebt gemacht. Haushaltskonsolidierung verstanden „Höche und Co.“ in erster Linie als Einsparung bei Personalkosten. Wer sich den medialen Krieg zwischen den Kreistagsmitgliedern und den verschiedenen Ebenen der Verwaltung noch einmal einverleiben will, der kann das genüsslich im Archiv der nnz tun...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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