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Do, 15:30 Uhr
06.08.2009

Wackers Saisonstart in Weimar

In der Klassikerstadt fiebert man der Auftaktbegegnung in der neuen Thüringenligasaison am Sonnabend um 15.00 Uhr ebenso entgegen wie beim FSV Wacker 90 Nordhausen, dessen Verantwortliche und Spieler mit gemischten Gefühlen nach Weimar fahren. Die Hintergründe kennt Klaus Verkouter...


R. Taute (Foto: Verkouter) R. Taute (Foto: Verkouter) Die Vorbereitungszeit verlief nicht optimal. Zwei Abgänge, mehrere Abmeldungen und Wiederanmeldungen, Trainerwechsel, Einsatz von Probespielern, Urlaub in dieser Phase, Krankheit oder Verletzungen, Sondieren von möglichen Zugängen und Verstärkungen, die zum Teil mit utopischen finanziellen Vorstellungen in der Wacker-Geschäftsstelle auftauchten und unzählige Gespräche mit Kandidaten – all das ist nun Geschichte.

Ab heute steht der Kader von Frank Rosenthal, der in der Thüringenliga sein Trainerdebüt geben wird. Erfolgreich wie in Quedlinburg möchte er auch bei Wacker Nordhausen wirken, auch wenn ihm der Einstieg hier nicht ganz leicht gemacht wurde (siehe oben). Mit den Brüdern Martin und Marcus Vopel gehören nun zwei Spieler aus den eigenen Reihen zum festen Stamm der Ersten. Martin Jäschke, Michel Kretschmer (beide Quedlinburg) sowie René Slawinsky (Obhausen) sind Zugänge, die schon in Testpartien zum Einsatz kamen. Ergänzt wird das Aufgebot durch talentierte Spieler der zweiten Mannschaft, die schrittweise herangeführt werden.

Da im Männerbereich insgesamt 43 Mann zur Verfügung stehen, sollte die Quantität reichen, um in der Thüringenliga und in der Bezirksliga bestehen zu können. Ob die Qualität ausreicht, um die Ziele des Vereins für beide Teams zu realisieren, 1. Mannschaft unter die ersten Fünf, 2. Mannschaft unter die ersten Drei zu kommen, muss sich zeigen. Die Vereinsführung war sich mit den Sponsoren einig, in diesem Jahr angesichts der finanziellen Situation keine gewagten Transfers zu tätigen, die das Gefüge sprengen. Wohin das führen könnte, ist hinlänglich bekannt.

Diese oder ähnlich Probleme haben viele Vereine Thüringens. Die Fans interessiert natürlich in erster Linie, dass und wie der Ball auf dem Rasen rollt. In Weimar freut man sich beim Saisonauftakt auf ein hoffentlich erfolgreiches Spiel gegen Nordhausen. Der SC-03-Vorstand hofft, dass alle Nachwuchsspieler mit ihren jeweiligen Freikarten zahlreich am Samstag auf dem Lindenberg die 1. Männermannschaft vor einer großen Kulisse anfeuern.

Auch sonst gibt man sich dort optimistisch, wie auf deren Homepage zu lesen ist: „Die alte Spielform wurde ausgetauscht, da man nicht mehr variabel genug war. In der Sommerpause wurde die Abwehr auf Viererkette umgestellt, was sich logischerweise erst einspielen muss. Dennoch haben die Akteure das System verinnerlicht und finden immer mehr ihre Linie. Im Mittelfeld wird es eine weitere taktische Option geben. Das Pressing ließ Trainer Oevermann ständig trainieren, um die Gegner früh unter Druck zu setzen. Die Ansätze waren in den Testbegegnungen schon sehr gut.“

Auch im Wackerlager geht man optimistisch heran. „Wir machen unter Trainer Frank Rosenthal im Moment viel auf der Fitnessschiene. Da sind auch für manchen unbequeme Einheiten dabei. Die gehören aber in einer langen Saison einfach dazu. Wir waren zwar noch nie Trainingsweltmeister, wissen aber in entscheidenden Momenten, worauf es ankommt“, meint Mannschaftskapitän Sven Pistorius. „Wichtig war, dass unser Stamm im Wesentlichen zusammengeblieben ist.“

Abwehrspieler René Taute (Bild) weiß um die zwei Gesichter der Elf: „Die Sommerpause mit den unterschiedlichen Urlaubszeiten war recht kurz und verlief nicht optimal. Natürlich sind wir noch nicht voll im Saft, müssen uns weiter einspielen. Weimar hat eine gute Mannschaft. Obwohl Wacker zuletzt zweimal dort gewonnen hat, haben wir uns da schwer getan. Wir wollen zum Auftakt aber nicht verlieren.“

Das will sicher auch die zweite Mannschaft am Sonntag um 14.30 Uhr gegen den SV Fortuna Körner beim Startschuss im Albert-Kuntz-Sportpark nicht. Uwe Etzrodt kann auf eine erfolgreiche Testspielphase und einen sicheren 4:1-Pokal-Auswärtssieg in Wüstheuterode verweisen und strebt natürlich drei Zähler an.

Beiden Mannschaften wünschen wir eine gute Saison und den neuen Trainern Rosenthal und Etzrodt einen erfolgreichen Start.
Klaus Verkouter
Autor: nnz

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