Do, 14:24 Uhr
30.07.2009
Erste Pokalrunde
Im vergangenen Spieljahr strauchelte der FSV Wacker 90 Nordhausen erst an der vierten Hürde im ODDSET-Landespokal des TFV gegen den Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt, nachdem zuvor auswärts in Siemerode, Bad Blankenburg und Hildburghausen drei mögliche Stolpersteine übersprungen werden konnten. Und jetzt…
...führt der Weg ins Eichsfeld zu einem Landesklasse-Aufsteiger – die SG Lengenfeld/Effelder. Seit Beginn der Saison 2003/04 spielt der BSV Blau-Weiß 22 Lengenfeld unterm Stein mit dem SV Germania Effelder offiziell zusammen als Spielgemeinschaft unter diesem Namen. Wer ist dieser Gegner?
Sven Pistorius (Foto: Archiv Verkouter)
In der Saison 2002/03 waren die Eichsfelder schon zweimal Punktspielgegner der ersten Nordhäuser Vertretung in der Landesklasse West. Wacker kam zu zwei Siegen. Einen mageren 1:0-Erfolg gab es zu Hause, bei dem von der damaligen Mannschaft nur Kapitän Sven Pistorius mit von der Partie war. Das Rückspiel bestritt außer ihm auch Lars Pohl. Ein souveräner 4:0-Auswärtssieg wurde eingefahren.
Ganz so leicht dürfte es dieses Mal jedoch nicht werden. Mit der Euphorie eines Aufsteigers wird man versuchen, dem höherklassigen Kontrahenten schon in der ersten Pokalrunde ein Bein zu stellen. Die SG wird stolz auflaufen, denn bereits einen Spieltag vor Saisonende erreichte die von Trainer Andreas Seipel geführte Truppe den erhofften Aufstieg in die Landesklasse, den die fanatische Anhängerschar mit der berühmten `Humba` feierte, wie es seinerzeit auf der dortigen Homepage hieß.
Der Thüringenligist hat zwar wie im Vorjahr kein Vorbereitungsspiel verloren, doch von spielerischer Sicherheit, geschweige denn von spielerischem Glanz, war noch nicht viel zu sehen. Es herrschte einfach im Mannschaftsgefüge und um die Mannschaft herum seit dem letzten Punktspiel zu viel Unruhe, die auch den Verantwortlichen die Planungs- und Vorbereitungsphase unnötig schwer machte. Daraus müssen für die Zukunft von allen Beteiligten die richtigen Schlussfolgerungen im Vereinsinteresse gezogen werden. Als Neuzugänge sind Michel Kretschmer (Quedlinburg) und René Slawinsky (Obhausen) zu vermelden.
Zunächst ist jetzt die Mannschaft um Neutrainer Frank Rosenthal gefragt – schon am Sonntag ab 15.00 Uhr. Kapitän Sven Pistorius (Foto) äußert sich so: Wir hatten keine optimale Vorbereitung. Durch Abgänge, wechselnde Testspieler, Zugänge, Urlaub usw. konnte der Trainer erst seit dieser Woche im größeren Kreis trainieren. Mehreren Spielern fehlen Trainingseinheiten und uns allen noch die Feinabsprachen untereinander. Deshalb klappte auch in den Testspielen nicht alles, weil wir einfach noch nicht eingespielt sind. Trotzdem wollen wir einen guten Saisonstart hinlegen und wir nutzen das Pokalspiel mit zur weiteren Formfindung.
Wacker II, Punktspielpartner der SG Lengenfeld/Effelder in der letzten Bezirksliga-Saison, musste erkennen, wie schwer es ist, diese Mannschaft zu bezwingen. Zwei Unentschieden sprangen gegen die kompakten Eichsfelder heraus, die je nach Situation mal extrem offen agieren oder auch vorsichtig ins Spiel gehen.
Die Wacker-Reserve geht ebenfalls auf Reisen. Im Krombacher Pokal des WTFV muss sie nach Wüstheuterode, um gegen einen äußerst unbequemen Widerpart anzutreten. Trainer Uwe Etzrodt meinte: Das wird eine harte Nuss. Wir müssen mindestens 100 Prozent geben, um in die nächste Runde zu ziehen. Ein Weiterkommen ist aber unser Ziel. Außerdem können sich einige Spieler so noch für die Erste empfehlen. Das Spiel wird ebenfalls um 15 Uhr angepfiffen.
Klaus Verkouter
Autor: nnz...führt der Weg ins Eichsfeld zu einem Landesklasse-Aufsteiger – die SG Lengenfeld/Effelder. Seit Beginn der Saison 2003/04 spielt der BSV Blau-Weiß 22 Lengenfeld unterm Stein mit dem SV Germania Effelder offiziell zusammen als Spielgemeinschaft unter diesem Namen. Wer ist dieser Gegner?
Sven Pistorius (Foto: Archiv Verkouter)
In der Saison 2002/03 waren die Eichsfelder schon zweimal Punktspielgegner der ersten Nordhäuser Vertretung in der Landesklasse West. Wacker kam zu zwei Siegen. Einen mageren 1:0-Erfolg gab es zu Hause, bei dem von der damaligen Mannschaft nur Kapitän Sven Pistorius mit von der Partie war. Das Rückspiel bestritt außer ihm auch Lars Pohl. Ein souveräner 4:0-Auswärtssieg wurde eingefahren.Ganz so leicht dürfte es dieses Mal jedoch nicht werden. Mit der Euphorie eines Aufsteigers wird man versuchen, dem höherklassigen Kontrahenten schon in der ersten Pokalrunde ein Bein zu stellen. Die SG wird stolz auflaufen, denn bereits einen Spieltag vor Saisonende erreichte die von Trainer Andreas Seipel geführte Truppe den erhofften Aufstieg in die Landesklasse, den die fanatische Anhängerschar mit der berühmten `Humba` feierte, wie es seinerzeit auf der dortigen Homepage hieß.
Der Thüringenligist hat zwar wie im Vorjahr kein Vorbereitungsspiel verloren, doch von spielerischer Sicherheit, geschweige denn von spielerischem Glanz, war noch nicht viel zu sehen. Es herrschte einfach im Mannschaftsgefüge und um die Mannschaft herum seit dem letzten Punktspiel zu viel Unruhe, die auch den Verantwortlichen die Planungs- und Vorbereitungsphase unnötig schwer machte. Daraus müssen für die Zukunft von allen Beteiligten die richtigen Schlussfolgerungen im Vereinsinteresse gezogen werden. Als Neuzugänge sind Michel Kretschmer (Quedlinburg) und René Slawinsky (Obhausen) zu vermelden.
Zunächst ist jetzt die Mannschaft um Neutrainer Frank Rosenthal gefragt – schon am Sonntag ab 15.00 Uhr. Kapitän Sven Pistorius (Foto) äußert sich so: Wir hatten keine optimale Vorbereitung. Durch Abgänge, wechselnde Testspieler, Zugänge, Urlaub usw. konnte der Trainer erst seit dieser Woche im größeren Kreis trainieren. Mehreren Spielern fehlen Trainingseinheiten und uns allen noch die Feinabsprachen untereinander. Deshalb klappte auch in den Testspielen nicht alles, weil wir einfach noch nicht eingespielt sind. Trotzdem wollen wir einen guten Saisonstart hinlegen und wir nutzen das Pokalspiel mit zur weiteren Formfindung.
Wacker II, Punktspielpartner der SG Lengenfeld/Effelder in der letzten Bezirksliga-Saison, musste erkennen, wie schwer es ist, diese Mannschaft zu bezwingen. Zwei Unentschieden sprangen gegen die kompakten Eichsfelder heraus, die je nach Situation mal extrem offen agieren oder auch vorsichtig ins Spiel gehen.
Die Wacker-Reserve geht ebenfalls auf Reisen. Im Krombacher Pokal des WTFV muss sie nach Wüstheuterode, um gegen einen äußerst unbequemen Widerpart anzutreten. Trainer Uwe Etzrodt meinte: Das wird eine harte Nuss. Wir müssen mindestens 100 Prozent geben, um in die nächste Runde zu ziehen. Ein Weiterkommen ist aber unser Ziel. Außerdem können sich einige Spieler so noch für die Erste empfehlen. Das Spiel wird ebenfalls um 15 Uhr angepfiffen.
Klaus Verkouter


