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Mo, 07:55 Uhr
23.09.2002

Spuren in die Zukunft

Nordhausen (nnz). „Spuren in die Zukunft“ hatte Jürgen Stäter, neben Dr. Peter Pfeifer Geschäftsführer der Schachtbau GmbH, seinen Vortrag betitelt. Er spannte den Bogen zwischen Geschichte und Zukunft.


Stäter sprach zunächst der Presse ein Lob aus, ob ihrer Berichterstattung, in der schon frühzeitig der Begriff der Innovation auftauchte und seit dem Einstieg in die Marktwirtschaft zum tragenden Teil der Firmenphilosophie wurde. Unter diesem Aspekt - nämlich Erkennen von neuen Marktchancen und Einbringen seiner Projektideen in den bestehenden Wettbewerb - gelang der Schachtbau GmbH nicht nur der Anschluss an den modernen wirtschaftlichen Entwicklungsprozess, es gelang ihr auch zunehmend, eigene Akzente zu setzen und sich am Wettbewerb erfolgreich zu beteiligen. Er verwies dabei neben dem Engagement im Stahlbau, der Schweiß- und Umwelttechnik (mit eigenen Entwicklungen) auf den Stahlbrückebau.

Hatte man zunächst noch mit Aufträgen Unter Tage begonnen - Volkenroda, Teutschental oder auch Halberstadt sind Beispiele dafür - ist man offenbar über die Beteiligung an Tunnelbauten innerhalb der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit mehr und mehr auf die Erdoberfläche gekommen. Brückenbauten in Berlin innerhalb von Arges und selbständig ausgeführte Aufträge an zahlreichen anderen Orten stehen dafür.

Begonnen hatte es wohl mit der Rekonstruktion der Brücke zur Festung in Erfurt im Jahre 1992. Ein weiter zeitlicher, aber auch geographischer Bogen spannt sich dabei zum jüngsten Auftrag, den Schachtbau verbuchen kann: dem Bau der 300 Meter langen Zeppelinbrücke in Nordhausen. Jürgen Stäter gab es in seinem Vortrag mit besonderer Freude bekannt. Im Neubau aber auch in der Instandsetzung ist man aber nicht nur im Inland tätig, sondern in verschiedenen Ländern dieser Welt. Indien, Angola oder jetzt auch Afghanistan gehören dazu.

Alles das sind lediglich Beispiele der Auftragsfelder, in denen sich die Schachtbau GmbH - immer mit dem Willen zur Innovation - empfiehlt, Erfahrungen ins Feld führen kann und solche zu machen bemüht ist. Zum Beispiel im Zusammenwirken mit dem Bauer-Spezial-Tiefbau, mit der Schwesterfirma Spesa und einfach überall dort, wo sich Schachtbau einbringen kann. In naher Erinnerung ist allgemein noch der spektakuläre Abriss des „Schiffshebewerks“-Torso in Erfurt. Planung und Entwicklung haben einen hohen Stellenwert im Konzept des Unternehmens, bei dem es sich ausgesprochen flexibel zeigt. Was sich u. a. darin zeigt, dass nicht nur im Werk selbst gefertigt wird, sondern auch jeweils vor Ort, wobei man sich gerade in der damit notwendigen Schweißtechnik durch innovative Weiterentwicklung einen beachtlichen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern schaffen konnte.

Gerade auf dieser Grundlage basieren die Ausblicke in die Zukunft, die der Geschäftsführer aufzeigte. Wobei die unternehmerische Verbindung mit den einzelnen Tätigkeitsfeldern der Bauergruppe Schrobenhausen und deren Know how - z.B. beim Bau von Unterwagen - inzwischen nicht nur bereichert, sondern auch reflektiert. Stäter bedankte sich bei der anwesenden Familie Bauer für die einfühlsame unternehmerische Begleitung in den jeweiligen Geschäftsfeldern, aber auch als Partner bei Konstruktion, Fertigung und dem Erreichen von Qualitäts-Parametern, die ihre Firma der Schachtbau GmbH angedeihen ließ..

Sei schließlich noch angemerkt, dass sich innerhalb des Schachtbau-Managements ein Generationenwechsel anbahnt bzw. im Gange ist. Dass auch dieser reibungslos und kontinuierlich verläuft, gehört zur Strategie dieses Managements, wie Dr. Peter Pfeifer gegenüber nnz betonte. Wobei er schließlich auch das gute Einvernehmen zwischen Firmenleitung und Belegschaft hervorhob. Spuren in die Zukunft also, die insgesamt auf guten, soliden Voraussetzungen basieren.
Autor: nnz

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