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Do, 11:05 Uhr
02.07.2009

Fade Grüße

Die Freude der Landesregierung darüber, dass der 29. „Harzer Heimattag“ nun erstmalig im Thüringer Teil des Harzes stattfindet ist selbst für die Thüringer SPD nachvollziehbar. Doch Kritik kommt auch aus deren Reihen...


Mit der Durchführung des diesjährigen „Harzer Heimattages“ in Neustadt/Harz wird das Engagement der 700 Mitglieder der acht Thüringer Zweigvereine des Harzklubs geehrt, die einen großen Beitrag zur Heimatpflege in Thüringen und für die Harzregion leisten. „Ich bin sicher, dieser 29. Heimattag des Harzklubs wird viele Gäste nach Neustadt führen. Der Südharz unserer Region wird davon weiter profitieren“, so die Landtagsabgeordnete Dagmar Becker.

Leider habe die Landesregierung die Entwicklung dieser Region, insbesondere hinsichtlich der Ausweisung als Naturpark sowie Biosphärenreservat gröblichste vernachlässigt. Das Beispiel von Niedersachsen bzw. Sachsen-Anhalt zeige, dass die sich die Ausweisung von Naturlandschaften positiv auf die Entwicklung der Region Harz, insbesondere auch auf den Tourismus auswirke.

Die Grüße, die Frau Lieberknecht namens der Landesregierung an die Anwesenden richten werde, werden die diesbezüglichen Fehlleistungen der Landesregierung nicht beinhalten. Aber gerade angesichts des ersten „Harzer Heimattages“ im Thüringer Teil des Harzes wären nicht nur schöne und anerkennende Worte, sondern konkrete und schnelle Vorhaben zur weiteren Entwicklung der Region notwendig.

Und gerade hinsichtlich der Ausweisung des Naturpark Südharz bzw. länderübergreifendes Biosphärenreservat sei der Harz eben kein Musterbeispiel für die Gestaltung der deutschen Einheit, wie von Frau Lieberknecht behaupte.

„Ganz im Gegenteil, die Thüringer Landesregierung hat sich jahrelang gemeinsamen Initiativen der Bundesländer Niedersachsen und Sachsen-Anhalt verweigert und tut dies bis heute noch. Die Landesregierung hat die Entwicklung des Südharzes sehr vernachlässigt“, so Becker.
Autor: nnz/kn

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