Mi, 22:14 Uhr
18.09.2002
3000 Fans sahen Stadtderby
Nordhausen (nnz). Am Sonnabend um 15 Uhr steigt das mit Spannung erwartete Ortderby zwischen der FSG Salza und Wacker 90 Nordhausen. Vor 53 Jahren trafen beide Mannschaften letztmalig bei einem Punktspiel aufeinander. nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg berichtet vom damaligen Spitzenspiel der Bezirksklasse Nordthüringen.
Die Meisterschaft in der Bezirksklasse Nordthüringen war zwei Spieltage vor Schluss an Spannung kaum noch zu überbieten Neben Heiligenstadt machten sich auch KWU Lok Nordhausen, Greußen und Salza - damals eigenständige Gemeinde - Hoffnung auf den Aufstieg. Am vorletzten Spieltag musste Nordhausen bei TV Salza antreten.
Mehr als 3000 Zuschauer drängten sich auf dem Sportplatz in Salza zusammen, um Zeuge der mit großer Spannung erwarteten Auseinandersetzung Salza - Nordhausen zu sein. Die Platzverhältnisse waren zwar nicht ideal, aber die ließen doch den Kampf zu, der von der Wichtigkeit der beiden Punkte diktiert war. Nordhausen erwies sich auch in diesem Spiel wieder in bester Tagesform, war schneller am Ball und zeigte auch in technischer Beziehung die bessere Leistung. Herausragend war diesmal die Läuferreihe mit Schütze - Neumann - Weithöhner, die nicht nur sicher abriegelte, sondern auch für den notwendigen Auftrieb sorgte. Der Salzaer Sturm wurde von der sicher arbeitenden Hintermannschaft mehrfach günstig in Position gebracht, kam aber gegen die aufmerksame Deckung der Nordhäuser kaum zum Zuge. Anfänglich litt das Spiel unter der beiderseits stark fühlbaren Nervosität, da es galt, den Führungstreffer des Gegners zu unterbinden. Erst nach 23 Minuten machte Schmidt wieder eins seiner Tore im Anschluss an einem von Kindervater gut hereingebrachten Freistoß. Bis zum Wechsel erhöhte Schmidt dann noch auf 2:0.
Nach der Pause lief das Spiel zeitweise auf hoher Stufe. Es wurde hart, aber jederzeit einwandfrei gekämpft, und die Zuschauer kamen mehr und mehr in die Stimmung eines Großkampfes. Noack übernahm dann die Sturmführung und konnte aus dem Gedränge den Gegentreffer erzielen. Mehrfach kamen die Gäste mit ihren langen Steilvorlagen noch bedrohlich in den Strafraum Salzas, zu weiteren Toren langte es jedoch nicht, schreibt die Tageszeitung am 15. März 1949.
Am Ende der Saison waren Heiligenstadt und Nordhausen punktgleich. Ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden (in Bleicherode vor 2500 Zuschauer) machte sich erforderlich. KWU Lok Nordhausen gewann in der Verlängerung mit 2:1, war damit Staffelsieger und stieg in die Landesklasse auf, die damals noch eine höhere Wertigkeit besaß.
Am Sonnabend heißt es erneut Salza gegen Nordhausen. Diesmal stehen die Vorzeichen allerdings anders. Vom Aufstieg spricht derzeit keine von beiden Mannschaften. Beide Teams gewannen am vergangenen Wochenende ihre Spiele und stehen mit jeweils sechs Punkten jenseits von gut und böse. Die Emotionen vor der Begegnung schlagen allerdings hohe Wellen. Es bleibt aber zu hoffen, dass die Partie fair und sportlich auf hohem Niveau ausgetragen wird. Es ist ein Punktspiel wie jedes andere und der Bessere soll gewinnen.
Salzas Vorstand informierte, dass die PKW-Parkplätze an der Alten Weberei genutzt werden können. An der Westseite des Karl-Henze-Sportplatzes werden extra zwei Kassen geöffnet sein. Die nnz wird am Sonnabend ausführlich über diese Begegnung berichten.
Autor: rhDie Meisterschaft in der Bezirksklasse Nordthüringen war zwei Spieltage vor Schluss an Spannung kaum noch zu überbieten Neben Heiligenstadt machten sich auch KWU Lok Nordhausen, Greußen und Salza - damals eigenständige Gemeinde - Hoffnung auf den Aufstieg. Am vorletzten Spieltag musste Nordhausen bei TV Salza antreten.
Mehr als 3000 Zuschauer drängten sich auf dem Sportplatz in Salza zusammen, um Zeuge der mit großer Spannung erwarteten Auseinandersetzung Salza - Nordhausen zu sein. Die Platzverhältnisse waren zwar nicht ideal, aber die ließen doch den Kampf zu, der von der Wichtigkeit der beiden Punkte diktiert war. Nordhausen erwies sich auch in diesem Spiel wieder in bester Tagesform, war schneller am Ball und zeigte auch in technischer Beziehung die bessere Leistung. Herausragend war diesmal die Läuferreihe mit Schütze - Neumann - Weithöhner, die nicht nur sicher abriegelte, sondern auch für den notwendigen Auftrieb sorgte. Der Salzaer Sturm wurde von der sicher arbeitenden Hintermannschaft mehrfach günstig in Position gebracht, kam aber gegen die aufmerksame Deckung der Nordhäuser kaum zum Zuge. Anfänglich litt das Spiel unter der beiderseits stark fühlbaren Nervosität, da es galt, den Führungstreffer des Gegners zu unterbinden. Erst nach 23 Minuten machte Schmidt wieder eins seiner Tore im Anschluss an einem von Kindervater gut hereingebrachten Freistoß. Bis zum Wechsel erhöhte Schmidt dann noch auf 2:0.
Nach der Pause lief das Spiel zeitweise auf hoher Stufe. Es wurde hart, aber jederzeit einwandfrei gekämpft, und die Zuschauer kamen mehr und mehr in die Stimmung eines Großkampfes. Noack übernahm dann die Sturmführung und konnte aus dem Gedränge den Gegentreffer erzielen. Mehrfach kamen die Gäste mit ihren langen Steilvorlagen noch bedrohlich in den Strafraum Salzas, zu weiteren Toren langte es jedoch nicht, schreibt die Tageszeitung am 15. März 1949.
Am Ende der Saison waren Heiligenstadt und Nordhausen punktgleich. Ein Entscheidungsspiel auf neutralem Boden (in Bleicherode vor 2500 Zuschauer) machte sich erforderlich. KWU Lok Nordhausen gewann in der Verlängerung mit 2:1, war damit Staffelsieger und stieg in die Landesklasse auf, die damals noch eine höhere Wertigkeit besaß.
Am Sonnabend heißt es erneut Salza gegen Nordhausen. Diesmal stehen die Vorzeichen allerdings anders. Vom Aufstieg spricht derzeit keine von beiden Mannschaften. Beide Teams gewannen am vergangenen Wochenende ihre Spiele und stehen mit jeweils sechs Punkten jenseits von gut und böse. Die Emotionen vor der Begegnung schlagen allerdings hohe Wellen. Es bleibt aber zu hoffen, dass die Partie fair und sportlich auf hohem Niveau ausgetragen wird. Es ist ein Punktspiel wie jedes andere und der Bessere soll gewinnen.
Salzas Vorstand informierte, dass die PKW-Parkplätze an der Alten Weberei genutzt werden können. An der Westseite des Karl-Henze-Sportplatzes werden extra zwei Kassen geöffnet sein. Die nnz wird am Sonnabend ausführlich über diese Begegnung berichten.

