Mo, 07:44 Uhr
22.06.2009
Traumjob in Nordhausen gefunden?
Hallo! Ich habe für Sie ein Wörterrätsel. Was entsteht, wenn man dem Rad zwei Buchstaben e und k hinzufügt? Das Ergebnis wäre der polnische Vorname Radek. Das bin ich. Ich heiße Radek und ich komme aus Polen. Was ich hier mache? Die Antwort gibt es mit nur einem Klick schon heute in Ihrer nnz...
Nicht rumhängen (Foto: JSW)
Ich mache meinen Europäischen Freiwilligen Dienst. Was bedeutet das eigentlich? Es handelt sich um ein europäisches Bildungsprogram und bietet eine gute Chance die europäische Gesellschaft durch eine gemeinsame, internationale Kooperation zu verbessern. Ich verbinde damit meinen freiwilligen Dienst beim Mobile/Jugendsozialwerk, meinen Auslandsaufenthalt hier in Nordhausen für ein Jahr, meine Bemühungen deutsch zu sprechen und Deutschland besser kennenzulernen. Das alles ist möglich - als europäischer Bürger - wegen des europäischen Bildungsprogram Jugend in Aktion.
Was mache ich während meines Aufenthaltes? Viele Sachen, aber meistens trifft man mich im Hochseilgarten und am Kletterturm. Ich helfe bei den erlebnispädagogischen Aktionen und wenn ich Zeit habe, versuche ich mich auch selbst am Klettern. Ich nehme auch von Zeit zu Zeit bei Bildungsseminaren über verschiedene Themen teil, zum Beispiel über interkulturelle Sensibilisierung. Die meiste Freude hatte ich bei der Arbeit mit Jugendlichen, hierbei habe ich meinen Traumjob gefunden. Was mag ich sonst? Ich schaue gerne Filme in meiner Freizeit und verbringe viel Zeit mit meinen Freunden beim Spielen, Kochen oder Tanzen. Ich lese gerne und höre Musik.
Was ich von Nordhausen halte? Es liegt in der Mitte Deutschlands, wo man vermuten könnte nur deutsch zuhören. Aber man kann hier verschiedene Menschen aus aller Welt treffen. Ich habe viele Freunde und Bekannte im Studienkolleg. Ich lerne viele neue Kulturen kennen und muss dafür nicht ins Ausland fahren. Sie können als Bürger Nordhausens stolz auf das Studienkolleg sein. Ich denke, dass Deutsch als Fremdsprache schwierig ist. Aber es gibt immer jemanden, der mir beim deutsch lernen helfen will.
Auf den Straßen gibt es zu viele Autos für mich, aber es ist immer Platz, wo man mit dem Fahrrad fahren oder spazieren kann – am meisten mag ich den Garten auf dem Petersberg. Die Kinder aus Nordhausen lachen und spielen genauso wie die Kinder in Polen. Die Jugendlichen haben bunt frisierte Köpfe in Deutschland, was in Polen nicht so populär ist.
Aber über Geschmack kann man nicht streiten. Nordhausen ist nicht gerade eine Großstadt, aber von Zeit zu Zeit versucht man kleine Feste und Konzerte zu organisieren, wo man neues und spannendes entdecken und hören kann, unter anderem Jazz, meine Lieblings-Musikrichtung. Wenn jemand mehr über Polen und seine Kultur erfahren will, sind sie alle recht herzlich zu meinem Polnischen Abend im Weltladen am 25. Juni um 19.00 eingeladen. Seien sie herzlich willkommen.
Radek Romanczuk
Autor: nnz
Nicht rumhängen (Foto: JSW)
Ich mache meinen Europäischen Freiwilligen Dienst. Was bedeutet das eigentlich? Es handelt sich um ein europäisches Bildungsprogram und bietet eine gute Chance die europäische Gesellschaft durch eine gemeinsame, internationale Kooperation zu verbessern. Ich verbinde damit meinen freiwilligen Dienst beim Mobile/Jugendsozialwerk, meinen Auslandsaufenthalt hier in Nordhausen für ein Jahr, meine Bemühungen deutsch zu sprechen und Deutschland besser kennenzulernen. Das alles ist möglich - als europäischer Bürger - wegen des europäischen Bildungsprogram Jugend in Aktion. Was mache ich während meines Aufenthaltes? Viele Sachen, aber meistens trifft man mich im Hochseilgarten und am Kletterturm. Ich helfe bei den erlebnispädagogischen Aktionen und wenn ich Zeit habe, versuche ich mich auch selbst am Klettern. Ich nehme auch von Zeit zu Zeit bei Bildungsseminaren über verschiedene Themen teil, zum Beispiel über interkulturelle Sensibilisierung. Die meiste Freude hatte ich bei der Arbeit mit Jugendlichen, hierbei habe ich meinen Traumjob gefunden. Was mag ich sonst? Ich schaue gerne Filme in meiner Freizeit und verbringe viel Zeit mit meinen Freunden beim Spielen, Kochen oder Tanzen. Ich lese gerne und höre Musik.
Was ich von Nordhausen halte? Es liegt in der Mitte Deutschlands, wo man vermuten könnte nur deutsch zuhören. Aber man kann hier verschiedene Menschen aus aller Welt treffen. Ich habe viele Freunde und Bekannte im Studienkolleg. Ich lerne viele neue Kulturen kennen und muss dafür nicht ins Ausland fahren. Sie können als Bürger Nordhausens stolz auf das Studienkolleg sein. Ich denke, dass Deutsch als Fremdsprache schwierig ist. Aber es gibt immer jemanden, der mir beim deutsch lernen helfen will.
Auf den Straßen gibt es zu viele Autos für mich, aber es ist immer Platz, wo man mit dem Fahrrad fahren oder spazieren kann – am meisten mag ich den Garten auf dem Petersberg. Die Kinder aus Nordhausen lachen und spielen genauso wie die Kinder in Polen. Die Jugendlichen haben bunt frisierte Köpfe in Deutschland, was in Polen nicht so populär ist.
Aber über Geschmack kann man nicht streiten. Nordhausen ist nicht gerade eine Großstadt, aber von Zeit zu Zeit versucht man kleine Feste und Konzerte zu organisieren, wo man neues und spannendes entdecken und hören kann, unter anderem Jazz, meine Lieblings-Musikrichtung. Wenn jemand mehr über Polen und seine Kultur erfahren will, sind sie alle recht herzlich zu meinem Polnischen Abend im Weltladen am 25. Juni um 19.00 eingeladen. Seien sie herzlich willkommen.
Radek Romanczuk

