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Mi, 11:27 Uhr
18.09.2002

Mängel an Rettungsfahrzeugen

Nordhausen (nnz). In den zurückliegenden Monaten ist die Flotte des Rettungsdienstzweckverbandes Nordhausen mit neuen Fahrzeugen aufgepeppt worden. Diese sollten jetzt abgeschafft werden....


Zu dieser Auffassung kommt jedenfalls die Unfallkasse Thüringen. Die Unfallkasse hat von der Johanniter Unfall Hilfe in Nordhausen eine umfangreiche Dokumentation erhalten, in der Mängel an den neuen Rettungstransportwagen und Krankentransportwagen aufgelistet sind. So soll es zum Beispiel scharfe Kanten an Funkgeräten und Funktelefonen geben, auch soll der Bewegungsraum für Fahrer, Beifahrer und Patienten nicht ausreichend bemessen sein. Das Mobile-Daten-Erfassungsgerät im Beifahrerbereich habe keine Sicherungsmöglichkeit und auch die Anordnung der Klimaanlage unmittelbar neben dem Patientenstuhl würde gegen die Unfallverhütungsvorschrift „Fahrzeuge“ verstoßen.

Die Unfallkasse schreibt: „Nach eingehender Prüfung bestätigt sich das Resümee des Kreisverbandes Nordhausen, dass die bereitgestellten Fahrzeuge nicht den lt, Landesrettungsdienstplan für den Freistaat Thüringen vorgesehenen Rettungsmitteln entsprechen und sich daraus erhebliche Gefahren für Patienten, Notärzte und Rettungspersonal ergeben können“.

Der Geschäftsstellenleiter des Rettungsdienstzweckverbandes, Günther Uebner, kennt das Schreiben der Unfallkasse. Er gibt zu bedenken, dass die Ausrüstung der Fahrzeuge nicht in irgendeiner „Wald- und Wiesenwerkstatt“, sondern von einem kompetenten Ausrüster vorgenommen wurde. Natürlich werde der Zweckverband dieser Kritik nachgehen. Vorgesehen sei nun eine gemeinsame Begutachtung der Fahrzeuge durch Vertreter des Zweckverbandes, der Volkswagen AG und des Spezialausrüsters. Dann solle entschieden werden. Merkwürdig sei für Uebner allerdings der Umstand, dass andere Kreisverbände der JUH derartige Fahrzeuge ebenfalls in ihrem Bestand hätten, Kritikpunkte gebe es allerdings nur vom Nordhäuser Kreisverband.
Autor: nnz

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