Sa, 08:53 Uhr
14.09.2002
nnz-Rückspiegel: 14. September 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor exakt einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war. Die nnz hat in ihrem Archiv gewühlt und folgende Meldungen gefunden:
31 Fragen, Reemtsma, Bombendrohung
31 Fragen zur Beantwortung
Stadtgespräche zum Thema Landesgartenschau haben in Nordhausen bereits Tradition. Damit wollen die Stadtverwaltung und die LGS-GmbH Transparenz in die Planungen vermitteln. Beim Stadtgespräch zum ersten Mal dabei auch die neu formierte Bürgerinitiative PRO Nordhausen. Deren Vertreter wollten einen Fragenkatalog vorlesen. Verbunden war dieser Vortrag vermutlich mit einer sofortigen Beantwortung. Nun liegen der nnz die insgesamt 31 Fragen vor. Das Fragenspektrum reichte dabei von der Einbeziehung des weltweiten Agenda-21-Prozesses über Art und Weise eines Energie- und Beleuchtungskonzeptes auf verschiedenen Plätzen bis hin zu einem einstmals angedachten Messegelände für die Stadt Nordhausen.
Sicher, die Vertreter der LGS hätten diese Fragen beantworten können, doch das hätte vermutlich den Zeitrahmen dieser Veranstaltung gesprengt. Die Anzahl der Fragen und deren Inhalt bescheinigen der Bürgerinitiative eine intensive Beschäftigung mit der Landesgartenschau. Aber, es tauchen viele Fragen in der Liste auf, die in den Nordhäuser Medien über Jahre hinweg bereits eingehend beantwortet wurden. So zum Beispiel mit der Absage des Baus von Messehallen hinter dem Bahnhof. Vielleicht hätten sich die Initiatoren der BI schon einige Zeit vorher mit den Planungen zur Landesgartenschau beschäftigen müssen...ausführlich im nnz-Archiv
Bombendrohung im Arbeitsamt
Im Nordhäuser Arbeitsamt ist am Vormittag eine Bombendrohung eingegangen. Sofort mussten alle Mitarbeiter evakuiert werden. Es war 9.47 Uhr. Die Kollegin in der Vermittlung des Nordhäuser Arbeitsamtes nahm ab, am anderen Ende der Leitung eine männliche Stimme. Die sagte nur ein Wort: Bombendrohung! und legte auf. Dann lief das bekannte Szenario ab. Die Mitarbeiter mussten das Gebäude verlassen, Polizei und Feuerwehr rückten an und sperrten alle Eingänge sowie das Areal weiträumig ab. Beamte mit Sprengstoffsuchhunden gingen in das Gebäude und suchten nach einer Bombe oder einem bombenähnlichen Gegenstand. Nach knapp zwei Stunden stand fest: Da hatte sich jemand einen schlechten Scherz erlaubt. Die Mitarbeiter des Amtes beendeten ihre Kaffeepause in der Südharz-Galerie und kehrten an die Arbeitsplätze zurück...ausführlich im nnz-Archiv
Schuster will Standort erhalten
Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster will die Zigarettenfabrik in Nordhausen retten und sucht Investoren. Gestern weilte der Minister zu Gesprächen in der Reemtsma-Zentrale in Hamburg. Wir wollen die Erfahrung der Reemtsma-Mitarbeiter für Thüringen erhalten. Unser Eindruck: Das Unternehmen ist offenbar nicht mehr an dem Standort interessiert. Noch heute sollen Gespräche mit Investoren möglichst aus der Tabakbranche beginnen. Die Geschäftsleitung habe jedoch zugesagt, noch einmal die Verlagerung anderer Produktionslinien des Konzerns nach Nordhausen zu prüfen, sagte Schuster. Er zeigte sich aber enttäuscht nach dem gestrigen Treffen. Schuster hatte dabei vergeblich versucht, die Leitung umzustimmen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz31 Fragen, Reemtsma, Bombendrohung
31 Fragen zur Beantwortung
Stadtgespräche zum Thema Landesgartenschau haben in Nordhausen bereits Tradition. Damit wollen die Stadtverwaltung und die LGS-GmbH Transparenz in die Planungen vermitteln. Beim Stadtgespräch zum ersten Mal dabei auch die neu formierte Bürgerinitiative PRO Nordhausen. Deren Vertreter wollten einen Fragenkatalog vorlesen. Verbunden war dieser Vortrag vermutlich mit einer sofortigen Beantwortung. Nun liegen der nnz die insgesamt 31 Fragen vor. Das Fragenspektrum reichte dabei von der Einbeziehung des weltweiten Agenda-21-Prozesses über Art und Weise eines Energie- und Beleuchtungskonzeptes auf verschiedenen Plätzen bis hin zu einem einstmals angedachten Messegelände für die Stadt Nordhausen.
Sicher, die Vertreter der LGS hätten diese Fragen beantworten können, doch das hätte vermutlich den Zeitrahmen dieser Veranstaltung gesprengt. Die Anzahl der Fragen und deren Inhalt bescheinigen der Bürgerinitiative eine intensive Beschäftigung mit der Landesgartenschau. Aber, es tauchen viele Fragen in der Liste auf, die in den Nordhäuser Medien über Jahre hinweg bereits eingehend beantwortet wurden. So zum Beispiel mit der Absage des Baus von Messehallen hinter dem Bahnhof. Vielleicht hätten sich die Initiatoren der BI schon einige Zeit vorher mit den Planungen zur Landesgartenschau beschäftigen müssen...ausführlich im nnz-Archiv
Bombendrohung im Arbeitsamt
Im Nordhäuser Arbeitsamt ist am Vormittag eine Bombendrohung eingegangen. Sofort mussten alle Mitarbeiter evakuiert werden. Es war 9.47 Uhr. Die Kollegin in der Vermittlung des Nordhäuser Arbeitsamtes nahm ab, am anderen Ende der Leitung eine männliche Stimme. Die sagte nur ein Wort: Bombendrohung! und legte auf. Dann lief das bekannte Szenario ab. Die Mitarbeiter mussten das Gebäude verlassen, Polizei und Feuerwehr rückten an und sperrten alle Eingänge sowie das Areal weiträumig ab. Beamte mit Sprengstoffsuchhunden gingen in das Gebäude und suchten nach einer Bombe oder einem bombenähnlichen Gegenstand. Nach knapp zwei Stunden stand fest: Da hatte sich jemand einen schlechten Scherz erlaubt. Die Mitarbeiter des Amtes beendeten ihre Kaffeepause in der Südharz-Galerie und kehrten an die Arbeitsplätze zurück...ausführlich im nnz-Archiv
Schuster will Standort erhalten
Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster will die Zigarettenfabrik in Nordhausen retten und sucht Investoren. Gestern weilte der Minister zu Gesprächen in der Reemtsma-Zentrale in Hamburg. Wir wollen die Erfahrung der Reemtsma-Mitarbeiter für Thüringen erhalten. Unser Eindruck: Das Unternehmen ist offenbar nicht mehr an dem Standort interessiert. Noch heute sollen Gespräche mit Investoren möglichst aus der Tabakbranche beginnen. Die Geschäftsleitung habe jedoch zugesagt, noch einmal die Verlagerung anderer Produktionslinien des Konzerns nach Nordhausen zu prüfen, sagte Schuster. Er zeigte sich aber enttäuscht nach dem gestrigen Treffen. Schuster hatte dabei vergeblich versucht, die Leitung umzustimmen...ausführlich im nnz-Archiv

