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Mi, 11:27 Uhr
03.06.2009

Zwischen den Kulturen

Am vergangenen Samstag wurde der erste Fortbildungszyklus des Projekts „Interkulturelles Lernen in Kindertageseinrichtungen“ abgeschlossen. Das Projekt innerhalb des lokalen Aktionsplanes der Nordhäuser Stadtverwaltung wird vom Jugendsozialwerk organisiert...

Abgeschlossen (Foto: JSW) Abgeschlossen (Foto: JSW)

Ziel dieses Projektes war es, ErzieherInnen in Kindertagesstätten und über diese dann die von ihnen betreuten Kinder und ihre Familien für eine kulturelle Vielfalt und interkulturelle Situationen zu sensibilisieren.

Kinder nehmen in ihrem sozialen Umfeld schon sehr früh Unterschiede wahr und sie bemerken auch, dass diese mit unterschiedlichen Bewertungen verbunden sind. Um zu vermeiden, dass sich bei Kindern daraus Vorurteile manifestieren, benötigen sie eine interkulturell kompetente pädagogische Begleitung.

Im Zuge der Fortbildung erlernten die ErzieherInnen spezielle Methoden interkulturellen Lernens für die Umsetzung einer vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung in Kindertagesstätten. Mit ihrer Hilfe sollen die Aufgeschlossenheit und Neugierde der Kinder geweckt sowie Abgrenzung abgebaut werden.

In angenehmer Atmosphäre hatten die TeilnehmerInnen an diesem Tag die Gelegenheit ihre in den jeweiligen Kindertagesstätten realisierten interkulturellen Projekte und Methoden zu präsentieren und sich im Anschluss darüber auszutauschen. Die verschiedenen Erfahrungsberichte und Aktivitäten der Erzieherinnen brachten ihr verstärktes Engagement für interkulturelle Bildung deutlich zum Ausdruck. So entstanden neue Ideen und der Ansporn diesen Bereich ganzheitlich und dauerhaft in den Kindertagesstätten zu integrieren.

Die Referentinnen Joanna Pawlaczek und Nadja Gropp waren begeistert von der ideenreichen Zusammenarbeit mit den TeilnehmerInnen dieses Kurses. Aufgrund der positiven Resonanz wird ein neuer Ausbildungszyklus „Interkulturelles Lernen in Kindertageseinrichtungen“ voraussichtlich im September starten, zu dem alle Kindertagesstätten der Stadt Nordhausen herzlich eingeladen sind.
Autor: nnz

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