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Di, 14:00 Uhr
02.06.2009

„Für Bielen mach ich mich stark“

Während in den Ortsteilen der Stadt Nordhausen meist nur ein oder zwei Kandidaten für das Amt des Ortsteilbürgermeisters antreten, sind es im Ortsteil Bielen immerhin drei Bewerber.
Bielen ist mit rund 1.300 Einwohnern Nordhausens größter Ortsteil und so schicken dort SPD und CDU ihre Kandidaten ins Rennen und auch ein Einzelbewerber will es selbst wissen.

stadt ndh (Foto: stadt ndh) stadt ndh (Foto: stadt ndh)

Frank Fleischer vor der alten Trauerhalle in Bielen

Frank Fleischer tritt als parteiloser Bewerber für die Sozialdemokraten in Bielen als Ortsteilbürgermeister an und möchte aber zugleich auch Stadtratsmitglied werden. „Ich habe in den letzten Wochen viele Gespräche im Ort aber auch im Rathaus geführt und würde mich sehr freuen, wenn mir die Bürger am Sonntag ihre Stimme geben“, meinte Frank Fleischer. Im Gegensatz zu seinen Kontrahenten betont Frank Fleischer, dass er als Vorruheständler auch die meiste Zeit für dieses Amt aufbringen kann. „Mit mehr Zeit kann man was gestalten, ansonsten kann man nur verwalten“, meinte er dazu. Die Erfahrungen anderer Ortsteilbürgermeister zeigten nämlich, dass man am meisten für seinen Ortsteil erreichen kann, wenn man regelmäßig die verschiedenen Ausschusssitzungen des Stadtrates besucht.

Aus den Bürgergesprächen weiß der Bewerber auch, dass die Bielener sich über den von der Oberbürgermeisterin angeregten Umbau des Gutshauses zum neuen Kindergarten freuen. „Bei einem Ortsrundgang in der letzten Woche habe ich den Bürgermeister noch von der Notwendigkeit einer neuen Trauerhalle überzeugen können und die Straße zum Friedhof und in der Siedlung muss natürlich auch bald mal gemacht werden“, erklärte Frank Fleischer. Aus Sicht von Frank Fleischer geht es bei der Aufgabe als Bürgermeister eines Ortsteiles in erster Linie um die Interessen des Ortes und nicht um Parteipolitik und „so will ich es auch halten, wenn mich die Bürger wählen“.

Autor: nnz

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